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Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepechen
Title:
Amtliche Kriegsdepechen
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepechen_band_5
Title:
Amtliche Kriegsdepechen Band 5
Volume count:
5
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Oktober 1916.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Heftige Kämpfe nördlich und südlich der Somme. - Verfolgung der geschlagenen zweiten rumänischen Armee.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Staatsrecht.
  • Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt. (1)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Buch. Die Grundlagen des deutschen Staates.
  • II. Buch. Die Reichsgewalt.
  • Vorbemerkungen.
  • Erster Teil. Die gemeingültige Kompetenz.
  • I. Hauptstück. Die Regierungsgewalt.
  • § 35. Die grundsätzliche Gestaltung der Regierungsrechte des Reiches.
  • I. Abschnitt. Die Gesetzgebung.
  • II. Abschnitt. Das Verordnungsrecht.
  • III. Abschnitt. Die Beaufsichtigung.
  • § 49. Die Bedeutung der Beaufsichtigung im Sinne der R.V. a. 4.
  • § 50. Umfang, Maßstab und Grenzen der Beaufsichtigung.
  • § 51. Die Beaufsichtigungsmittel.
  • § 52. Verantwortlichkeit und Selbstverwaltung der Einzelstaaten.
  • IV. Abschnitt. Die "eigene und unmittelbare Verwaltung" des Reiches.
  • II. Hauptstück. Die Verwaltung.
  • III. Hauptstück. Die Kompetenz-Kompetenz und das Wesen des Reiches.
  • Zweiter Teil. Die besondere Gestaltung der Kompetenz.

Full text

308 II. Buch. Die Reichsgewalt. 
3. Die Beaufsichtigung kann ihrem verfassungsmälsigen Gehalte 
nach die Organe des Reiches nicht in die Rechtsstellung einer Central- 
behörde im technischen Sinne einrücken lassen®. Eine Central- 
behörde des Reiches im Verhältnis zu den Behörden der Einzel- 
staaten ist aber dann vorhanden, wenn. ein Organ des Reiches ent- 
weder befugt ist, gegen den ersten Grundsatz (unter 1) Landesbehörden 
unmittelbar mit Dienstanweisungen zu versehen, oder auch wenn das- 
selbe berufen ist, auf irgend welches Rechtsmittel der Unterthanen 
hin Entscheidungen zu treffen, welche denselben unmittelbar Rechte 
oder Pflichten rechtswirksam ab- oder zusprechen!®. Alle Rechts- 
mittel, Klagen oder Beschwerden der Unterthanen bei den Aufsichts- 
organen des Reiches gegen irgend welche Malsregeln der Einzelstaaten 
haben im Sinne der Beaufsichtigung nur die Bedeutung von An- 
zeigen, welche die zutrefienden Organe des Reiches, insbesondere 
den Bundesrat, berechtigen und verpflichten, die Rechte der Beauf- 
sichtigung zur Geltung zu bringen. Alle darauf hin getroffenen Ent- 
scheidungen haben nur die rechtliche Kraft, den Einzelstaat als solchen 
zu verpflichten, die begründete Beschwerde seinerseits abzustellen. 
Sie schaffen Recht nur zwischen dem Reich und dem Einzelstaat. 
Daher liegen alle Gerichte, Verwaltungsgerichte, Beschwerdekom- 
missionen, welche eine oberste Instanz unmittelbar über den den 
Einzelstaaten eingeordneten Gerichten, Verwaltungsgerichten oder 
rechtsentscheidenden Verwaltungsbehörden bilden, aufserhalb der ver- 
fassungsmälsigen Grenzen der Beaufsichtigung, selbst dann, wenn es 
nur ihr Zweck ist, die gleichmäfsige Handhabung des Reichsrechtes zu 
verbürgen. 
Alle derartigen Grenzüberschreitungen sind Rechte eigener und 
unmittelbarer Verwaltung, welche entweder auf den besonderen 
Bestimmungen der Verfassung beruhen oder welche, soweit sie sich 
auf den nur der Beaufsichtigung und Gesetzgebung des Reiches unter- 
liegenden Gebieten bewegen, eine Änderung der verfassungs- 
mäflsigen Kompetenz darstellen. 
9° Laband, Staatsrecht d. deutschen Reiches I 242; die Ausführung 
S. 240 steht nicht in Widerspruch, da hier „Centralbehörde* im untechnischen 
Sinne gebraucht wird. 
10 Eine grundsätzliche Behandlung dieser Frage hat im Reichstage ins- 
besondere bei der Verhandlung des Gesetzentwurfes über den Unterstützungs- 
wohnsitz stattgefunden. S. Sten. Ber. 1870 S. 960 ff., insbesondere die Er- 
klärung Delbrücks S. 969.
	        

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