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Europäischer Geschichtskalender. Erster Jahrgang. 1860. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Europäischer Geschichtskalender. Erster Jahrgang. 1860. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepechen_band_6
Title:
Amtliche Kriegsdepechen Band 6
Volume count:
6
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Juli 1917.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Keine größeren Kampfhandlungen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Europäischer Geschichtskalender.
  • Europäischer Geschichtskalender. Erster Jahrgang. 1860. (1)
  • Title page
  • Vorrede.
  • Inhalt.
  • I. Chronik der Ereignisse im europäischen Staatensysteme im Jahr 1860.
  • II. Chronik der Ereignisse in Deutschland im Jahr 1860.
  • III. Chronik der Ereignisse in Oesterreich im Jahr 1860.
  • IV. Uebersicht der Börsencurse in London, Paris und Wien im Jahr 1860.
  • V. Rückblick auf die Ereignisse des Jahres 1859.
  • VI. Uebersicht der Ereignisse des Jahres 1860 in ihrem Zusammenhange.
  • VII. Garibaldi, eine psychologisch-biographische Studie von Dr. H. Reuchlin.

Full text

180 Uebersicht der Ereignisse des Jahres 1860. 
schreiben vom 17. Februar sämmtlichen Präfecten aufgetragen, der geheimen 
Propaganda, welche durch die Gratisaustheilung von hunderttausenden von 
kleinen Broschüren gemacht werde, um die Politik des Kaisers gegen den 
heiligen Vater zu verleumden, mit allen gesetzlichen Mitteln entgegen zu 
treten und allzu exaltirte Prediger nöthigenfalls dem Richter zu über— 
weisen. 
Inzwischen ging Napoleon seinen Weg und verständigte sich mit 
England und mit Sardinien. Am 5. Jan. wurde Graf Walewsky, der 
Minister des Auswärtigen, der die Unterhandlungen mit den Cabinetten 
im Sinne des Friedens von Villafranca und für die Lösung der Schwie- 
rigkeiten durch einen Congreß geführt hatte, entlassen. An demselben Tage 
richtete der Kaiser ein Schreiben an den Staatsminister, in dem er dem- 
selben große Maßregeln im Sinne des Freihandelsprincips ankündigte und 
zugleich die Grundlagen eines Programms dazu mittheilte. Seinem Wunsche 
gemäß ging der englische Gesandte Lord Cowley selbst nach London, um 
sich mit der englischen Regierung über den Abschluß eines umfassenden 
Handelsvertrages und über eine neue Verständigung bezüglich Italiens zu 
vereinbaren. Am 10. Jan. war Lord Cowley schon wieder in Paris zu- 
rück: die Verständigung war eingeleitet, Unterhandlungen angeknüpft. Am 
17. Jan. nahm Viktor Emanuel die ihm von Ratazzi angebotene Ent- 
lassung an und beauftragte Cavour, der nach dem Frieden von Villafranca 
zurückgetreten war, wieder mit der Bildung eines Ministeriums. Am 20. 
Januar verkündete die Regierung von Toskana, am 21. diejenige der 
Emilia (Parma, Modena und die Legationen) das sardinische Verfassungs- 
statut und das sardinische Wahlgesetz. Am 22. Jan. übermittelte das 
englische Cabinet dem französischen einen neuen Vorschlag zu Lösung der 
italienischen Frage, der von den Stipulationen von Villafranca und Zürich 
entschieden abging, indem in Toskana, Modena, Parma und den Lega- 
tionen neue Abstimmungen über die Frage ihrer Einverleibung in Sar- 
dinien vorgenommen werden sollten, in dem Sinne, daß, wenn dieselben 
wiederum zu Gunsten Sardiniens ausfallen sollten, weder Frankreich noch 
England sich einer Besitznahme dieses Landes durch Sardinien widersetzen 
würden. Am 24. Jan. wurde der Handelsvertrag zwischen Frankreich 
und England unterzeichnet und an demselben Tage das Parlament in 
London eröffnet, wobei die Königin in der Thronrede wiederholt erklärte, 
daß ihre Regierung nie zugeben werde, daß den italienischen Völkerschaf- 
ten irgend eine Regierung oder Verfassung aufgezwungen werde. 
Der Vorschlag Englands wurde von Frankreich weder angenommen
	        

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