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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepechen_band_6
Title:
Amtliche Kriegsdepechen Band 6
Volume count:
6
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Juli 1917.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Russischer Angriff bei Zborow abgewiesen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • Einleitung.
  • A. Kriegswohlfahrtspflege.
  • B. Kriegsgemäße Lebensweise.
  • C. Die Frau auf dem Arbeitsmarkt.
  • I. Kriegsvertretung.
  • II. Arbeitslosigkeit und ihre Bekämpfung.
  • D. Zukunftsprobleme und -aufgaben.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

262 Dr. Gertrud Bäumer 
kehr. Für eine Gesamtdarstellung sind auch die zahlenmäßigen Grundlagen 
nicht vorhanden; die Einzelbilder: des weiblichen Postillions, der Straßen- 
bahnfahrerin und -schaffnerin, der Eisenbahnarbeiterin, der Eisenbahn- 
schaffnerin, sind jedem ohnehin vertraut. 
Zusammenfassend muß gesagt werden, daß ohne die Möglichkeit, in 
diesem Umfange Frauen einzustellen, Millionen von Männern dem Heeres- 
dienst hätten entzogen bleiben müssen, um die heimische Volkswirtschaft 
aufrechtzuerhalten. Die Frauenarbeit hat sich als ein unentbehrliches Glied- 
in der Verteidigung erwiesen und wird in allen künftigen Erwägungen mit 
unter diesem Gesichtspunkte betrachtet werden müssen. 
II. Arbeitslosigkeit und ihre Bekämpfung. 
Die eigentümliche Lage der Frauenarbeit im Kriege wird aber erst 
ganz deutlich, wenn man neben die großen Ziffern der weiblichen Kriegs- 
vertretung die bei aller Vermehrung des weiblichen Arbeitsheeres sich gleich 
bleibende Größe des Arbeitslosenheeres stellt. Denn, trotzdem monatlich 
Tausende von Frauen eingestellt werden, bleibt der Andrang von nicht 
unterzubringenden beschäftigungsuchenden Frauen eine Dauererscheinung 
des Krieges. 
Wie erklärt sie sich? Von der ersten Lähmung und ihren Folgen auf 
den weiblichen Beschäftigungsgrad ist schon gesprochen. Mit ihrer Über- 
windung und dem vollen Einsetzen der weiblichen Kriegsvertretung ändert 
sich der ungünstige Stand des weiblichen Arbeitsmarktes ein wenig. Die 
folgenden Ziffern mögen das zeigen: nach den Angaben der dem Reichs- 
Arbeitsblatt berichtenden Arbeitsnachweise kamen im Durchschnitt auf 100 
offene Stellen Arbeitsuchende: 
  
                    männliche weibliche      männliche      weibliche 
August 1914 248            202 Mai         99            158 
September     200             183 Juni      96         157 
Oktober          154             191 Juli            98          165 
November       140          180 August               98     165 
Dezember      124           158 September       80      170 
Januar 1915 125            167 Oktober          80          182 
Februrrr .     113              122 November     89          179 
März               98               152 Dezember       90          151 
April              100            155 
Das Überangebot weiblicher Arbeitsuchender bleibt also bestehen. Das 
heißt: das durch die Abwesenheit des Ernährers und die Lebensmittel- 
teurung bedingte Erwerbsbedürfnis der Frauen treibt weitere Tausende auf 
den Arbeitsmarkt, die er nicht aufnehmen kann. Durch den wesentlich erst 
im Jahre 1916 sich bemerkbar machenden Rohstoffmangel in der Textil- 
industrie steigt das Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage weiter. 
Gerade die Textilindustrie aber enthält zugleich einen wesentlichen Grund, 
aus dem große Nachfrage nach Arbeitskräften neben weiblicher Arbeits- 
losigkeit bestehen kann. Er liegt in der geringeren Vielseitigkeit der Verwend- 
barkeit weiblicher Kräfte. Man kann ihnen gegenüber nicht, oder nur ganz 
beschränkt, das Mittel der Verpflanzung an andere Orte anwenden, mit
	        

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