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Europäischer Geschichtskalender. Neue Folge. Dreiunddreißigster Jahrgang. 1917. Erster Teil. (58a)

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Bibliographic data

fullscreen: Europäischer Geschichtskalender. Neue Folge. Dreiunddreißigster Jahrgang. 1917. Erster Teil. (58a)

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepechen_band_6
Title:
Amtliche Kriegsdepechen Band 6
Volume count:
6
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Juli 1917.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Stärkerer Feuerkampf nördlich des Dnjepr.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Europäischer Geschichtskalender.
  • Europäischer Geschichtskalender. Neue Folge. Dreiunddreißigster Jahrgang. 1917. Erster Teil. (58a)
  • Title page
  • Zur Beachtung.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis des ersten Teils.
  • Chronik der wichtigsten politischen Ereignisse des Jahres 1917.
  • Chronik der wichtigsten Kriegsereignisse des Jahres 1917.
  • I. Das Deutsche Reich und seine einzelnen Glieder.

Full text

Bentsches Reich. (Januar 7.) 13 
In der Schlußrede führt Abg. Dittmann (Soz. Arb.) aus: Es ist 
zum erstenmal gelungen, während des Krieges eine gemeinsame Tagung 
aller opposit. Parteirichtungen abzuhalten. Die Mehrheit hat gewünscht und 
gehofst, daß es auf dieser Tagung zu stürmischen Auftritten, zum Bruch 
zwischen Spartacusgruppe und Arbeitsgemeinschaft kommen werde. Ihre 
Hoffnungen sind enttäuscht worden. Wir haben hier in aller Ruhe und 
Sachlichkeit verhandelt, dabei sind sehr viele Punkte hervorgetreten, in 
denen wir durchaus gemeinsam vorgehen können. Aber es wäre durchaus 
salsch, zu leugnen, daß zugleich eine Anzahl Differenzpunkte über die 
Methoden und Mittel des Kampfes gegen die Mehrheit der Reichstags- 
fraktion hervorgetreten sind. Das beste Spiegelbild dieser verschiedenen An- 
schauungen bilden die hier beratenen Resolutionen. Jede Gruppe hat ins 
Land hinauszugehen, um zu wirken im Sinne ihrer Anschauungen. Ich 
mochte dem Wunsch Ausdruck geben, daß dies ebenso sachlich und loyal 
geschieht, wie hier verhandelt worden ist. 
Die angenommene Resolution Lipinski lautet: Seit Ausbruch des 
Kieges ist der Vorstand der soz. Partei Deutschlands bestrebt, mit allen 
Mineln die Gesamtpartei auf die Politik der Reichstagsfraktion vom 4. Aug. 
1914 festzulegen und sie dieser Politik dienstbar zu machen. Den wachsen- 
den Widerspruch versuchte er durch planmäßige Gewaltmaßregeln unter Ver- 
letzung des Organisationsstatuts der Partei niederzuhalten. Zeichen dieses 
varteizerrüttenden Treibens sind sein Auftreten in Berlin, Bremen, Duis- 
burg, Frankfurt, Stuttgart, die rechtswidrige Auslieferung der Presse an 
die Anhänger seiner Politik auch an Orten, wo die Parteiorganisationen 
in großer Mehrheit auf dem Boden der Opposition stehen, die Maßregelung 
der Redakteure in Berlin, Bremen, Duisburg und Stuttgart, der Mißbrauch 
des Parteiausschusses zur Deckung der Vorstandspolitik und seines statuten- 
widrigen Handelns und das Hinausdrängen der oppositionellen Abgeordneten 
aus der Reichstagsfraktion. So hat der Parteivorstand die ihm von der 
Geiamtvartei auferlegte Pflicht, allen Anschauungen innerhalb der Partei 
freie Betätigung auf dem Boden des Parteiprogramms zu gewähren, die 
Unabhängigkeit und Selbständigkeit der Parteipresse zu wahren, die Partei- 
dreigse zum Kampf gegen den Kapitalismus und die von diesem betriebene 
Polutik zusammenzuhalten, fortdauernd verletzt und mit Absicht zur Förde- 
rung seiner Sonderbestrebungen die ihm innerhalb der Organisation zu- 
gewiesenen Befugnisse überschritten. Den Parteigenossen erwächst damit die 
dringende Pflicht, zum Schutze gegen dieses organisationswidrige und die 
Partei gefährdende Verhalten des Vorstandes, zur Wahrung der Partei- 
grundsätze und des Parteistatuts einheitlich und entschlossen aufzutreten. Die 
Otts- und Kreisorganisationen, deren Mehrheit die Auffassung der Opposi- 
non teilt, haben in stete enge Fühlung zueinander zu treten. Dort, wo die 
odvvositionellen Genossen nicht die Mehrheit in der Organisation haben, haben 
ne im Rahmen des Parteistatuts unermüdlich für die Ausbreitung ihrer 
Anschauungen zu wirken und zur Erfüllung der der Opposition im Inter- 
etsse der Partei obliegenden Aufgaben, sowie zur eigenen Belehrung in ge- 
eigneter Weise einen Zusammenschluß herbeizuführen. Die Sperre der Partei- 
deiträge, die als schärfstes Mißtrauensvotum gegen den Parteivorstand gedacht 
ist, ist als ungeeignet zurückzuweisen, da sie die finanzielle Macht des Partei- 
vorstandes in keiner Weise ändert und ihm nur eine bequeme, wenn auch 
im Parteistatut nicht begründete Handhabe bietet, Parteiorganisationen 
-außerhalb der Partei“ zu stellen und ihren Einfluß auf die Entscheidung 
der Partei auszuschalten. Diesen Einfluß preiszugeben, wäre ein großer 
Feler. Der Parteitag, der nach Wiederherstellung verfassungsrechtlicher 
Garantien und gründlicher Vorbereitung zusammentritt, soll die Opposition
	        

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