Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen_band_2
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Band 2
Volume count:
2
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Juni 1915.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Der Zeppelinangriff auf die Londoner Docks.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • A. Die Verheerung.
  • B. Die Wiederaufrichtung.
  • I. Vorbereitende Maßnahmen.
  • II. Der Wiederaufbau.
  • a) Grundgedanken des Wiederaufbaues.
  • b) Gesetzliche Maßnahmen.
  • c) Der Umfang der Arbeit.
  • d) Der künstlerische Stil.
  • e) Weitere Hilfsmaßnahmen. Kleinwohnungswesen.
  • f) Das bisher Erreichte. Entwicklung des Wiederaufbaues.
  • g) Die Ostpreußenhilfe.
  • Literatur.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

330 Dr. Paul Landau 
nahmen bietet die umgeformte Lex Aldickes die beste Handhabe; sie krönt 
die Tat der ostpreußischen Bauordnung, die durch ihre neuartige Verbindung 
von Baupolizei und Bauberatung berufen ist, für die ganze Zukunft unseres 
Bauwesens von bahnbrechender Wirkung zu werden. 
c) Der Umfang der Arbeit. 
Die Erweckung der riesigen Trümmerfelder Ostpreußens zu neuen 
Wohn- und Heimstätten ist die gewaltigste Bauaufgabe, die wohl jemals 
bisher gestellt worden ist. Wie die Organisation der ganzen Wieder- 
aufrichtung dem Staate ganz neuartige Fragen zu lösen gab, so ist auch die 
Durchführung des baulichen Problems ohne jedes Vorbild in der Geschichte. 
Gewiß hatten auch in der Vergangenbeit schon umfangreiche Zerstörungen 
zur Gestaltung großer städtebaulicher Pläne aufgerufen, und besonders 
Friedrich der Große, für dessen großzügiges und energisches Wirken auf diesem 
Gebiete gerade Ostpreußen selbst gute Beispiele gibt, ist mit einheitlichen 
und künstlerischen Ideen vorausgegangen. Aber was wollen diese Sied- 
lungen des „alten Fritz“ bedeuten gegenüber einem Bauobjekt, das 34 000 
Gebäude mit einem Kostenaufwande von 300 Millionen Mark umfaßt! Ein 
Werk war hier zu vollbringen, das sich durchaus nicht auf rein architektonische 
Dinge beschränkte, sondern bei dem die schwierigsten verwaltungstech- 
nischen, gesetzgeberischen und wirtschaftlichen Fragen zu lösen waren. 
Gewiß baut nicht der Staat, sondern es ist jedes einzelnen Geschädigten 
eigene Sache, für den Wiederaufbau seines Hauses zu sorgen. Aber der 
Staat übernimmt die Oberaufsicht und die Oberleitung. Dadurch, daß er 
den Bauherrn tatkräftig unterstützt, gewinnt er das Recht, einen bedeutenden 
Einfluß auszuüben auf die praktische und ästhetische Durchführung seines 
Unternehmens.  
Die Arbeit an dem Wiederaufbau Ostpreußens begann, unmittelbar 
nachdem das Land vom Feinde gesäubert war, mit genauen Feststellungen 
über Art und Umfang der Zerstörungen und der sofortigen Inangriffnahme 
der Aufräumungsarbeiten, die, vielfach unter der Leitung besonderer Militär- 
baukommandos, von russischen Kriegsgefangenen ausgeführt wurden. Es 
war ein tief zu denken gebendes Bild, diese Scharen von gefangenen Russen 
zu sehen, die unter der Aufsicht biederer Landsturmleute eifrig dabei waren, 
nach Möglichkeit wieder gutzumachen, was ihre Landsleute und sie selbst 
verbrochen hatten. Unvergeßlich ist auch jedem Betrachter das Aussehen 
der zerstörten Städte. Mitten in dem Chaos von Trümmern und Schutt 
ragten die kahlen Mauern hervor; unter ihnen gähnten die großen, eigen- 
tümlich zerhackten Löcher, die die Granaten hineingerissen hatten. Vielfach 
stachen noch die von der Hitze verbogenen Eisengestänge in die Luft, wie 
wehvoll zusammengekrampfte Arme. Auf dem Lande waren die Holz- und 
Fachwerkbauten vom Feuer völlig aufgezehrt, und wie einsam übrig- 
gebliebene treue Wächter standen nur noch der besteigbare, sogenannte 
polnische Schornstein oder der massive Kachelofen. 
Bedeutende Kunstdenkmäler, an denen Ostpreußen, das klassische Land 
des deutschen Ordensstils, so reich ist, sind glücklicherweise nur in geringer
	        

Downloads

Downloads

The entire work or the displayed page can be downloaded here in various formats.

Full record

METS METS (entire work) PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Das Friedensangebot der Mittelmächte.
105 / 611
Friedrich Augusts II., des Geliebten, Königs von Sachsen, wichtigste Lebensmomente und sein plötzlicher Tod.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.