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Verhandlungen des Reichstags. 314. Band. (314)

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Bibliographic data

fullscreen: Verhandlungen des Reichstags. 314. Band. (314)

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen_band_3
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Band 3
Volume count:
3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
Scope:
397
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Dezember 1915.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Ein italienischer Kreuzer von einem k. u. k. U-Boot versenkt.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Verhandlungen des Reichstags.
  • Verhandlungen des Reichstags. 314. Band. (314)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • 192. Sitzung. Sonnabend den 5. Oktober 1918.
  • 193. Sitzung. Dienstag den 22. Oktober 1918.
  • Mitteilung über die Übermittlung der Geburtstagsglückwünsche des Reichstags an Ihre Majestät die Kaiserin. (C)
  • Geschäftliches. (C - D)
  • Mitteilung über das Hinscheiden des Abgeordneten v. Grabski. (A)
  • Anfragen. (werden von der Tagesordnung abgesetzt.) (A)
  • Erste und zweite Beratung des Entwurfs eines Gesetzes über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlichen Maßnahmen für die Übergangswirtschaft. (B)
  • Erste und zweite Beratung des Entwurfs eines Gesetzes zur Abänderung der Reichsverfassung und des Gesetzes, betreffend die Stellvertretung des Reichskanzlers, vom 17. März 1878, sowie erste und zweite Beratung des Entwurfs eines Gesetzes zur Abänderung des Artikel 11 der Reichsverfassung.
  • Abbruch der Besprechungen und Vertagung, sowie Feststellung der Tagesordnung für die nächste Sitzung. (D)
  • 194. Sitzung. Mittwoch den 23. Oktober 1918.
  • 195. Sitzung. Donnerstag den 24. Oktober 1918.
  • 196. Sitzung. Freitag den 25. Oktober 1918.
  • 197. Sitzung. Sonnabend den 26. Oktober 1918.
  • Sachregister zu den Verhandlungen des Reichstags und den Anlagen. II. Session der 13. Legilaturperiode. Vom 4. August 1914 bis 26. Oktober 1918.

Full text

() 
# 
6156 
(Schriftführer Dr. Belzer.) 
Aus dem Bundesrat ausgeschieden ist 
Herr v. Grävenitz, Generalleutnant, bisheriger 
Württembergischer Militärbevollmächtigter. 
Präsident: Meine Herren, ich habe Ihnen eine 
schmerzliche Mitteilung zu machen. 
(Der Reichstag erhebt sich.) 
Am 10. Oktober verstarb in seiner Heimat unser lang- 
jähriger Herr Kollege v. Grabski. Er gehörte dem Reichs- 
tag als Vertreter des 5. Wahlkreises des Regierungs- 
bezirks Bromberg seit dem Jahre 1903 an. — Meine 
Herren, Sie haben sich zum ehrendem Gedächtnis des 
verstorbenen Kollegen von Ihren Plätzen erhoben; ich 
stelle das fest und danke Ihnen. « 
In den Ausschüssen hat folgender Mitglieder— 
wechsel stattgefunden. 
Es sind eingetreten 
in den 6. Ausschuß für den Herrn Abgeord- 
neten Alpers 
der Herr Abgeordnete Rupp (Marburg), 
in den 22. Ausschuß für den Herrn Abgeord- 
neten Bauer (Breslau) 
der Herr Abgeordnete Stücklen, 
in den 26. Ausschuß für den Herrn Abgeord- 
neten v. Graefe 
der Herr Abgeordnete Kreth. 
Ich habe Urlaub erteilt den Herren Abgeordneten: 
Nehbel für 2 Tage, 
Feuerstein, Horn (Neiße), Laser, Dr. Marcour 
für 5 Tage, 
Bartling, Dr. van Calker für 8 Tage. 
Wir treten in die Tagesordnung ein. Den ersten 
Gegenstand der Tagesordnung bilden: 
Anfragen. 
Nun wird mir mitgeteilt, daß sämtliche Parteien ihr 
Einverständnis ausgesprochen haben, daß die Anfragen 
eute von der Tagesordnung abgesetzt werden. — Das 
aus ist damit einverstanden. Die Anfragen kommen 
auf die Tagesordnung der Sitzung am nächsten Freitag. 
Ich schlage Ihnen nunmehr vor, den vierten Gegen- 
stand der Tagesordnung vorweg zu nehmen, von dem die 
rascheste Erledigung zu erwarten ist: 
Erste und zweite Beratung des Entwurfs 
eines Gesetzes über die Ermächtigung 
des Bundesrats zu wirtschaftlichen Maß- 
nahmen für die Übergangswirtschaft 
(Nr. 1935 der Drucksachen). 
Zur Debatte hat sich niemand gemeldet. Zur Geschäfts- 
ordnung hat das Wort der Herr Abgeordnete Dove. 
Dove, Abgeordneter: Ich beantrage die Uberweisung 
des Gesetzentwurfs an die Kommission für Handel und 
Gewerbe zur Vorberatung. 
Präsident: Wenn niemand widerspricht, nehme ich 
an, daß das Haus mit dem Antrage des Herrn Abge- 
ordneten Dove einverstanden ist. — Ich stelle die UÜber- 
weisung des Gesetzentwurfs an die Kommission für Handel 
und Gewerbe fest. 
Wir kommen nunmehr zum zweiten 
Gegenstande unserer Tagesordnung: 
Erste und zweite Beratung des Ent- 
wurfs eines Gesetzes zur Abänderung 
der Reichsverfassung und des Gesetzes, 
betreffend die Stellvertretung des Reichs- 
kanzlers, vom 17. März 1878 (Nr. 1936 
der Drucksachen) 
erste und zweite Beratung des Ent- 
wurfs eines Gesetzes zur Abänberung 
des Artikel 11 der Reichsverfassung 
(Nr. 1951 der Drucksachen). 
und dritten 
und 
  
Reichstag. — 193. Sitzung. Dienstag den 22. Oktober 1918. 
Zu diesen beiden Gegenständen der Tagesordnung (CO) 
ist als Kommissar des Bundesrats angemeldet der 
Kaiserliche Geheime Oberregierungsrat Herr Dr. Schulze. 
Meine Herren, ich schlage Ihnen vor, die General- 
debatte über diese beiden Gegenstände der Tagesordnung 
zu verbinden und dabei die allgemeine politische Aus- 
sprache vorzunehmen. — Ein Widerspruch erfolgt nicht; 
es ist demnach so beschlossen. 
Ich eröffne nunmehr die Generaldiskussion über die 
beiden Gegenstände der Tagesordnung und erteile das 
Wort dem Herrn Reichskanzler. 
  
Prinz Mat von Baden, Reichskanzler: Meine 
Herren, seitdem ich zum ersten Male zu Ihnen sprach, 
sind in Verfolgung der Friedensaktion, die die Regierung 
bei ihrem Amtsantritt eingeleitet hat, weitere Schritte von 
beiden Seiten getan. 
Zunächst kam Präsident Wilsons Gegenfrage. Unsere 
unzweidentige bejahende Antwort hat zu einer erneuten 
Anfrage des Präsidenten geführt. Unsere Antwort hierauf 
ist gestern veröffentlicht worden. 
Meine Herren, das ganze deutsche Volk wartet darauf, 
zu hören, welche Aussichten die Regierung für das Ge- 
lingen des Friedenswerkes zu sehen glaubt. Sie werden 
verstehen, daß ich mich hierüber nur mit der größten Zu- 
rückhaltung äußern kann. Ich weiß, daß auch die Par- 
teien den Wunsch haben, die Debatte möge sich eine dem 
Ernst der Stunde entsprechende Beschränkung auferlegen. 
Das deutsche Volk ist vom Präsidenten Wilson angeredet 
worden. Diese Tatsache gibt den Außerungen der Ver- 
treter aller Parteien erhöhtes Gewicht. 
Ich möchte daher heute über die internationale Lage 
nicht mehr als dieses Eine sagen: « 
Die erste Antwort des Präsidenten auf den Friedeus- 
schritt der deutschen Regierung hat in allen Ländern den 
Kampf der Meinungen über die Frage: Rechtsfriede oder 
Gewaltfriede? auf den Höhepunkt geführt. Es handelt 
sich um den Gesinnungsstreit, der in jedem einzelnen 
Lande öffentlich ausgefochten wird, wie er auch in gleicher 
Lage bei uns ausgefochten werden müßte. 
Auf der einen Seite erheben diejenigen lauter denn 
je ihre Stimme, die sich einbilden, der Augenblick sei 
nahe, in dem sie all die angesammelten Leidenschaften des 
Hasses und der Rachsucht auf dem Boden unserer deutschen 
Heimat befriedigen können; auf der anderen sind sich die 
  
aufrichtigen Anhänger des Völkerbundes vollständig klar 
darüber, daß der Grundgedanke des neuen Glaubens heute 
seine entscheidende Probe besteht. Dieser Grundgedanke 
lautet: Ehe irgend eine einzelne Macht oder Mächtegruppe 
es unternimmt, das Zwangsmittel der Gewalt zur Durch- 
setzung des von ihr vertretenen Rechts gegen eine andere 
Nation anzuwenden, muß mit aller Gründlichkeit und 
Ehrlichkeit der Versuch gemacht werden, auf dem Wege 
freiwilliger Ubereinkunft den Frieden zu erhalten oder — 
auf die gegenwärtige internationale Lage angewandt — 
ihn zu erreichen. 
Dieser Kampf der Meinungen ist noch unentschieden. 
Wir können die seelischen Gewalten nennen, die gegen- 
einander stehen, aber nicht ihr Kräfteverhältnis abschätzen. 
Die letzte Note des Präsidenten Wilson hat dem 
deutschen Volke keine Klarheir darüber gebracht, wie der 
öffentliche Meinungsstreit ausgehen wird. Vielleicht wird 
dee neue Antwort des Präsidenten die endgültige Gewißheit 
ringen. 
Bis dahin, meine Herren, müssen wir uns in allen 
unseren Gedanken und in allen unseren Handlungen auf 
die beiden Möglichkeiten rüsten: 
Erstens darauf, daß die feindlichen Regierungen den 
Krieg wollen, und daß uns keine andere Wahl bleibt, als 
(D)
	        

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