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Archiv für öffentliches Recht.Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Archiv für öffentliches Recht.Neunter Band. (9)

Multivolume work

Persistent identifier:
archiv_oeff_recht
Title:
Archiv für öffentliches Recht.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
archiv_oeff_recht_band_009
Title:
Archiv für öffentliches Recht.Neunter Band.
Editor:
Laband, Paul
Volume count:
9
Place of publication:
Freiburg i. B.
Publisher:
J. C. Mohr
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1894
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Archiv für öffentliches Recht.
  • Archiv für öffentliches Recht.Neunter Band. (9)

Full text

57 — 
sollen, dass das neue Gesetz mindestens sich durch eine sehr 
scharfe Concentration der Verhandlungen und dann (selbstverständ- 
besonders in der älteren, halbverschollenen Literatur — soweit sie mir zu 
Gebote stand — zum Theil arge Missverständnisse finden, darf ich wohl als 
unzweifelhaft ansehen: sie haben schon eine heilsame Abfertigung in den 
prächtigen Aufsätzen des älteren PucHTA gefunden (a. a. OÖ. Nr. 1 u. 2). 
Ueberhaupt sollte man vor einer Kritik des österreichischen Entwurfes ausser 
GRÄVELL, Prüfung der Gutachten der Immediatjustizcommission am Rhein 
(1819), besonders 8. 6, 184 ff., 271 fi. Bd. I, gerade diesen Schriftseller lesen, 
der an praktischem Sinne und unbestechlich klarem Blicke mir fast unserem 
O. BAEHR congenial erscheint. PucHTA hat selbst 12'/, Jahre als Richter die 
A.G.O. gehandhabt und ist voll ihres Lobes; mit unerbittlichem Spotte (S. 21, 
40, 41, 61, 8i) verfolgt er die oberflächlichen Anfeindungen, denen sie aus- 
gesetzt war, so dass man sich jetzt getrost zu der Ueberzeugung bekennen 
darf, es sei weit mehr zu untersuchen, wer, nicht was ihre Rechtssätze zu 
Falle gebracht habe. PucHTaA sagt u. A.: „Man spricht gewöhnlich von einem 
Aufdringen des Rechtsschutzes, von einem Verfahren von Amtswegen in 
Civilsachen, von inquisitorischen Einschreitungen, von Beweisführen durch den 
Richter und was dergleichen mehr ist. Das spricht man und glaubt es und 
macht es auch Andere glauben und verketzert damit eine Rechtsver- 
fassung, deren man sich vielmehr als deutscher Erfindung 
zu rühmen Ursache hätte. Kaum ist es begreiflich, wie man dem Ge- 
danken Raum geben konnte, dass der preussische Process, hervorge- 
sangen aus der Idee eines der hellsehendsten Köpfe aller 
Zeiten, ausgeführt durch Männer von den Talenten und Kenntnissen eines 
CARMER, SUAREZ u. 8. w. — dergleichen verkehrte Grundsätze, als dessen 
Tadler aus dem Untersuchungsprineipe herleiten zu müssen sich veranlasst 
geglaubt haben, aufstellen könne“ u. s. f£ Auch hebt er verschiedentlich 
hervor (S. 4, 21), ähnlich wie jetzt Baehur am Schlusse seines Aufsatzes in 
den „Grenzboten“, man müsse vor Allem prüfen, wer gegen die Grundsätze 
des betreffenden Verfahrens seine Stimme erhebe. — 
An literarischem Materiale über die A.G.O. will ich mich wenigstens 
noch auf Savıenv, Beruf unserer Zeit, S. 131; C. F. MüHLeEnsBrRucH, Entwurf 
des gemeinrechtlichen und preussischen Civilprozesses (1827) S. XIIu. S. 20; 
Krein’s Annalen XIII, S. 315; XIX, S. 170; MITTERMAIER in seinen Aufsätzen 
in den ersten Bänden des Arch. f. civ. Praxis und in der Schrift: „Der ge- 
meine deutsche bürgerliche Process“ (1820); GRIESINGER, Ueber Justizorgani- 
sationen (1820); GOoETzE, Das neuste preussische Civilprocessgesetz (1846); 
DELBRÜCK, Reform des Civilprocesses (1849); REınHarn, Vergleichende Kri- 
tiken u. s. w. (1849), in denen sich dann noch, wie bei PucHTA, eine Reihe 
von anderen Schriften und Gutachten angezogen finden; endlich aus neuster
	        

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