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Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser. Zweiter Band: Hessen, Lippe, Mecklenburg, Reuß, Oldenburg. (2)

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Bibliographic data

Contents: Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser. Zweiter Band: Hessen, Lippe, Mecklenburg, Reuß, Oldenburg. (2)

law_collection

Persistent identifier:
armee_verordnungs_blatt
Title:
Armee-Verordnungs-Blatt
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
armee_verordnungs_blatt_1868
Title:
Armee-Verordnungs-Blatt Zweiter Jahrgang
Volume count:
2
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung
Document type:
law_collection_volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1868
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Armee-Verordnungs-Blatt Nr. 23.
Volume count:
23
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
Nr. 232. Betrifft die Dienstzulage für Vertretung manquirender etc. Unteroffiziere.
Volume count:
232
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser.
  • Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser. Zweiter Band: Hessen, Lippe, Mecklenburg, Reuß, Oldenburg. (2)
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Die hessischen Hausgesetze
  • Title page
  • Inhalt.
  • Introduction
  • I. Urkunden, die Erbverbrüderung Hessens mit Sachsen und Brandenburg betreffend, vom J. 1373-1614.
  • II. Testament Philipps des Grossmüthigen vom 6. April 1562.
  • III. Brüdervergleich oder Erbeinigung zwischen Wilhelm, Ludwig und Georg, allerseits Landgrafen von Hessen, vom 28. Mai 1568.
  • IV. Erbstatut oder Primogeniturordnung der Söhne Georgs L, Landgrafen von Hessen-Darmstadt, vom J. 1606.
  • V. Testament des Landgrafen Ludwigs V. oder des Getreuen von Hessen-Darmstadt vom 6. Okt. 1625.
  • VI. Vertrag vom 12. Febr. 1627 zwischen den Söhnen des Landgrafen Moritz zu Hessen-Kassel und deren Mutter Juliane geb. Gräfin zu Nassau über das Rechteverhältniss des Erstgeborenen zu seinen jüngeren Brüdern.
  • VII. Kaiserliches Diplom vom 8. Juni. 1628 über die in der Hessen-Kasselschen Linie errichtete Primogenitur.
  • VIII. Vertrag zwischen Amalia Elisabeth, Landgräfin und Regentin zu Hessen-Kassel und Landgrafen Georg II. von Hessen-Darmstadt vom 14. April 1648.
  • IX. Vertrag zwischen der Krone Preussen und dem Landgrafen Friedrich von Hessen-Kassel vom 26. März 1873.
  • Die lippischen Hausgesetze (Lippe und Schaumburg-Lippe).
  • Die mecklenburgischen Hausgesetze.
  • Die reussischen Hausgesetze.
  • Die oldenburgischen Hausgesetze (Holstein-Gottorp).

Full text

14 
ihre beiden Söhne und deren Erblande an". Als die Brüder mündig geworden 
waren, verlangte Wilhelm IL Theilung. Wilhelm I. berief sich dagegen auf sein 
Recht der Erstgeburt: „So nun der genannte junge Fürst sein Theil an seinen 
Bruder den ältern Herrn Wilhelm forderte und begehrte eine Theilung, wollte ihn 
der Bruder nicht willig zulassen und weigerte ihm sein Theil in Meinung sein 
und seiner Räthe, er wäre der erstgeborene und sollte Vortheil haben und die 
Regierung sollte ihm zustehen.“!) Im Jahr 1485 kam ein Vergleich zu Stande, 
nach welchem Wilhelm I. „als der älteste Fürst“ die Regierung führen, seinem 
Bruder aber einige Schlösser und Städte zum Unterhalte bestimmen sollte. Im 
Jahre 1487 wurde davon wieder abgegangen, eine ganz gleiche Landesthei- 
lung vorgenommen und eine Erbeinigung von den beiden geschlossen (am 16. Juni 
1487), welche auch ihre Söhne, in ihrem vierzehnten Jahre, wenn sie ihr Erbe 
anträten, beschwören sollten. Allein schon 1493 trat Wilhelm I. den ihm zuge- 
fallenen Antheil seinem Bruder Wilhelm II. ab mit der erklärten Absicht: „Zu 
Mehrung des Fürstenthums Hessen, damit dasselbige durch manchfaltige Thei- 
lungen nicht geringet oder vernichtet, sondern zu einem beständigen fürstlichen 
Wesen oder Regiment gekehrt werden möge“ Nach dem Aussterben der 
oberhessischen oder marburgischen Linie 1500 vereinigte somit 
Wilhelm II. wieder alle hessischen Lande. 
Wilhelm I. (} 1509) hinterliess einen einzigen unmündigen Sohn, Philipp 
den Grossmüthigen (1509—1567). Da keine Agnaten des Hauses Hessen 
mehr vorhanden waren, so fanden grosse Streitigkeiten über Vormundschaft und 
Landesregierung statt. 
Nach dem väterlichen Testament sollte Philipp im sechszehnten Jabre eine 
Stimme im Rathe, im achtzehnten vollkommene Selbständigkeit erhalten, allein 
der Kaiser erklärte ihn schon im vierzehnten Jahre seines Alters für der Vor- 
mundschaft entlassen, für volljährig und regierungsfähig (am 16. Mai 1518). 
Philipp trat zur evangelischen Kirche über und begann 1526 mit der 
Homberger Synode die Kirchenreform seines Landes. Seine Kämpfe für die evan- 
gelische Glaubensfreiheit, seinen tiefgreifenden Einfluss auf die gesammten deut- 
schen Angelegenheiten zu schildern, ist hier nicht unsere Aufgabe; Philipp 
kommt hier nur in Betracht als Chef seines Fürstenhauses und als 
gemeinsamer Stammvater aller gegenwärtigen Linien des hessischen 
Hauses. 
Die Grafschaft Katzenellenbogen, welche während Philipps Gefangenschaft 
von dem Kaiser dem Hause Nassau zugesprochen worden war, brachte Philipp, 
wenigstens grösstentheils, wenngleich nicht ohne Opfer, wieder an sein Haus; denn 
als in Folge besonderer Bestimmungen des Passauer Vertrages 1552 diese Rechts- 
frage, nach unzähligen früher vergeblichen Vergleichsversuchen, von den Kur- 
fürsten von Pfalz und Sachsen und den Herzögen zu Jülich und Würtemberg 
1557 neu untersucht worden war, wurde sie endlich dahin entschieden: dass 
Katzenellenbogen bei Hessen bleiben, dieses aber 600,000 fl. an Nassau zahlen 
1) Nohe, hessische Chronik cap. 61 bei Pfeiffer a.a.O. 8. 178.
	        

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