Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Das Erzgebirge in Vorzeit, Vergangenheit und Gegenwart.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Volltext: Das Erzgebirge in Vorzeit, Vergangenheit und Gegenwart.

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
petersdorff_bismarck_werke
Titel:
Bismarck Die gesammelten Werke.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
deutschesreich
DDC-Sachgruppe:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund

Band

Persistenter Identifier:
petersdorff_bismarck_werke_2_1924
Titel:
Bismarck Die gesammelten Werke. Band 2.
Autor:
Petersdorff, Herman
Bandzählung:
2
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Otto Stollberg & Co.
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1924
DDC-Sachgruppe:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Das Erzgebirge in Vorzeit, Vergangenheit und Gegenwart.
  • Titelseite
  • Widmung.
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Vorbemerkung.
  • Allgemeine Darstellung.
  • 1. Begrenzung. Oberflächengestalt. Gewässer.
  • 2. Geognostische und geologische Verhältnisse.
  • 3. Die Bodenverhältnisse.
  • 4. Das Klima.
  • 5. Die Besiedelung des Gebirges.
  • 6. Anlage und Bauart der Dörfer.
  • 7. Das Einzelhaus und das Bauern-(Hufen-)Gut.
  • 8. Anlage und Bauart der Städte.
  • 9. Die Verkehrswege.
  • 10. Die Bewohner des Erzgebirges.
  • 11. Wohnung. Nahrung. Tracht.
  • 12. Liebhabereien. Vergnügen. Besondere Sitten und Gebräuche.
  • 13. Die Sprache im Erzgebirge.
  • 14. Literatur.
  • 15. Karten.
  • Der Osten des Erzgebirges.
  • 16. Das Thal der Gottleuba.
  • 17. General von Kleist marschiert auf Nollendorf.
  • 18. Das Thal der Müglitz. Dohna.
  • 19. Burgen und Burgenbauten.
  • 20. Wesenstein. Kuckukstein.
  • 21. Napoleon in Liebstadt.
  • 22. Glashütte. Uhrenindustrie. Uhrmacherschule.
  • 23. Lauenstein.
  • 24. Mückenberg. Graupen. Kulm. Schloßberg. Geising. Altenberg.
  • 25. Der Zinnbergbau.
  • 26. Kreischa. Maxen.
  • 27. Die Strohflechterei.
  • 28. Weißeritzthal. Plauenscher Grund.
  • 29. Die rothe Weißeritz. Rabenau. Dippoldiswalde.
  • 30. Die wilde Weißeritz. Tharandt. Höckendorf.
  • 31. Gebirgskamm. Neustadt. Niklasberg. Klostergrab. Osseg. Riesenburg. Brüxer Schloßberg.
  • 32. Die Ost-Mulde. Nossen. Altenzella.
  • 33. Der Graben. Der tiefe Elbstollen. Halsbrücke.
  • 34. Freiberg.
  • 35. Freiberg im dreißigjährigen Kriege.
  • 36. Der Bergmann.
  • 37. Der Silber-Bergbau.
  • 38. Der Freiberger Erzbergbau.
  • 39. Die Halsbrückener und Muldener Schmelzhütten.
  • 40. Die Ostmulde. Weißenborn. Mulda. Rechenberg. Frauenstein.
  • Die Mitte des Erzgebirges.
  • 41. Mulde. Striegis. Zschopau. Hainichen. Waldheim. Kriebstein.
  • 42. Mittweida. Frankenberg. Lichtenwalde. Ebersdorf.
  • 43. Die Flöha. Rauenstein. Olbernhau. Grünthal. Purschenstein. Sanda.
  • 44. Bad Einsiedel. Seiffen. Katharinaberg. Gabrielahütte.
  • 45. Die Spielwaaren- und Holzwaaren-Industrie.
  • 46. Pockauthal. Lauterstein. Marienberg.
  • 47. Zöblitz. Serpentindrechsler.
  • 48. Das erzgebirgische Waldgebiet.
  • 49. Der dreißigjährige Krieg im Erzgebirge.
  • 50. Der Gebirgskamm und Südabhang bis zum Assigbache.
  • 51. Schloß Augustusburg. Kurfürst August.
  • 52. Zschopau. Scharfenstein. Wolkenstein.
  • 53. Wiesenbad. Weipert. Schlettau. Scheibenberg.
  • 54. Annaberg. Buchholz.
  • 55. Die Spitzen-Industrie.
  • 56. Die Posamenten-Industrie.
  • 57. Sebastiansberg. Sonneberg. Preßnitz. Gottesgab. Oberwiesenthal. Platten.
  • 58. Der Südabhang. Hassenstein. Schönburg. Pürstein. Warta. Der Hengberg. Hauenstein. Joachimsthal. Mariasorg. Bäringen.
  • Die Gebirgserhebung zwischen Zschopau und der westlichen Mulde.
  • 59. Grünhain. Der Prinzenraub 1455.
  • 60. Elterlein. Geyer. Ehrenfriedersdorf.
  • 61. Zwönitz. Stollberg. Lichtenstein. Glauchau.
  • 62. Hohenstein. Rabenstein. Die Blankenau.
  • 63. Chemnitz.
  • 64. Die Spinnerei.
  • 65. Die Weberei.
  • 66. Die Wirkerei.
  • 67. Maschinenbau.
  • Der Westen des Erzgebirges.
  • 68. Zwickau.
  • 69. Der Kohlenbergbau.
  • 70. Die Königin-Marien-Hütte.
  • 71. Wiesenburg. Wildenfels. Stein. Hartenstein.
  • 72. Schneeberg.
  • 73. Der Schneeberger Silber-Bergbau.
  • 74. Kobalt. Nickel.
  • 75. Lößnitz. Aue. Auerhammer.
  • 76. Blechlöffel. Blechwaaren.
  • 77. Eisenbergbau. Hammerwerke.
  • 78. Lauter. Schwarzenberg. Raschau.
  • 79. Johanngeorgenstadt.
  • 80. Bockau. Eibenstock. Schönheide.
  • 81. Näherei und Stickerei.
  • 82. Der Gebirgskamm.
  • 83. Neudeck. Graßlitz. Klingenthal.
  • 84. Die Fabrikation von Musik-Instrumenten.
  • Die Landwirtschaft.
  • Schluß.
  • Register.

Volltext

— 573 — 
lohnend, besonders seitdem der böse Feind, der Kobalt, sich eingestellt 
hatte. 1560 war „Peter Paul“ am Gebirge, 1566 „Armer 
Wittwe bescheert Glück“ in der Stadt, sowie „Auferstehung Christi“, 
1572 „St. Wolfgang“, 1781 der Fürstenstollen „sehr höfflich“; 
aber 1588 schon gab es keine Ausbeutezeche mehr, und seit 1594 
hörte der Silberertrag der Schneeberger Gruben vollständig auf. Der 
Verfall der Zechen wurde 1630 durch den Bruch auf dem Marcus 
Semmler Stollen vollständig. 
Es war eine große Zeit in der Entwickelung der Bergbaues, 
welcher mit diesem Einbruche zum Abschluß kam, und zahlreiche 
wohldurchdachte Einrichtungen und Anlagen haben schon in dieser 
Epoche zur Hebung des bergmännischen Ertrages, zur Sicherung des 
Betriebes, wie zur Vervollständigung der Arbeitskräfte Anwendung 
gefunden. 
Hierher gehört vor Allem die Anlage von großen Wasser-Re- 
servoirs, um die Aufschlagswasser der für den Grubenbetrieb nöthigen 
Wasserhaltungsmaschinen, Wasserhebmaschinen, Wasserkünste u. s. w. 
gleichmäßig und ausdauernd zu beschaffen. Der ungefähr 21 ha große 
Filzteich wurde 1483 durch Aufführung des Hauptdammes und Ver- 
tiefung des Grundes hergestellt und ging 1517 durch Kauf in das 
gemeinschaftliche Eigenthum der Schneeberger Gruben über. Von der 
Fundgrube Sieben Schlehen aus übersieht man den Teich am besten. 
In engster Beziehung zu diesen Anlagen stehen auch die ausge- 
dehnten Wasserleitungen und Kunstgräben zum Betrieb von Wasserrädern 
an Bergwerken und Hütten, zur Gewinnung der nöthigen Arbeitskräfte 
für verschiedene Hülfsarbeiten, zur Herbeischaffung der für die Hütten 
nöthigen Brennhölzer. So wurde 1539 vom Markscheider Kunst- 
mann der 7097 m lange Schneeberger (oder Schlemaer) Floßgraben ent- 
worfen und von ihm und dem Stadtschreiber Wolf Schön in den Jahren 
1556 bis 1559 ausgeführt. Der Bau begann den 18. Juli Abends 
10 Uhr, „als welche Stunde zu einem fürtrefflichen Gelingen ganz 
besonders geeignet wäre“. Der Floßgraben beginnt am Rechenhaufe 
unterhalb Bockau, in der Meereshöhe von etwa 425 m, geht längs 
der Mulde vor, überschreitet den Zschorl= (Filz-ybach und führt in 
weitem Bogen um den Klosterberg herum, bis er in 380 m Meeres- 
höhe am Huthause vom „Max Semmler“ endigt. Längs des Floß- 
grabens, von hier bis oberhalb Aue und von der Pulvermühle beie 
Auerhammer bis zum Rechenhause führt ein köstlicher Weg thalauf- 
wärts. Mächtige Granitfelsen, gewaltige Blöcke in wildem Durch- 
einander, prächtige Bäume auf den Thalhängen bis an die brausende 
und über Hunderte von Felsenstufen schäumend dahinstürzende Mulde 
geben ein köstliches Landschaftsbild.
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

ausgabe:

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Tägliche Erinnerungen aus der sächsischen Geschichte.
21 / 2
Handbuch der Deutschen Verfassungen.
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.