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Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Bibliographic data

Full text: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Multivolume work

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2_1916
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Volume count:
2
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
C. Bulgarien.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Die Entwicklung Bulgariens bis zum Berliner Kongreß (1878).
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
a) Bulgarien im Mittelalter.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Führende Männer in den Interessenvertretungen von Handel und Gewerbe von Regierungsrat Dr. Stegemann.
  • Grosshandel. Geld- und Kreditwesen von Regierungsrat Dr. Stegemann.
  • Das gewerbliche und kaufmännische Unterrichtswesen von Regierungsrat Dr. Stegemann.
  • Das Patentwesen.
  • Persönlichkeiten aus Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

Gewerbebetriebe wurde durch die hauptsächlich von Schulze-Delitzsch aelörderien Krediigenossenschaften befriedigt. Für den 
landwirtschaltlichen Kredit traten die Bypothekenbanken, Plandbriefinstiiute, die Raileisenschen Kassen und schliesslich auch 
der Staat selbst mil seinen besonderen Einrihlungen hellend und fördernd ein. 
So kann der deuische Kaufmann in das neue Jahrhundert mit einem Gefühl der Zuversicht, welche das Erreichle giebt, 
eintreten, aber er, der die wirtschaftliche Entwickelung mit rubig abwägendem Auge verfolgt, wird sich selbst nicht darüber 
täuschen, dass ihm die schwerere Hufgabe bevorsiehl, das Erreichte zu erhalten. Regierungsrat Dr. Stegemann. 
  
as gewerbliche Unterrichtswesen hat zunächst bei den universellen Anstalten, den technischen Hochschulen, eingesetzt, erst Das 
7 allmählich ist man dazu übergegangen, auch den einzelnen Gewerben durch Errichlung spezieller Fachschulen zu dienen. gewerbliche 
Es entstanden Lehranstalten für das Baugewerbe, die Kleineisenindusirie, die (Weberei, Rumsttischlerei, Keramik u. s. w. Umter und Kauf: 
dem Einiluss der reorganisierten Innungen debnte sich das Neiz der Fachschulen verhälinismässig rasch in die Breite aus. männische 
Durchweg baute sich dieser Sachunterricht auf dem gefestigten Boden der allgemeinen Bildung, wie ihn zum mindesten die Unterrichts 
Uolksschule giebt, auf. IMan vermied damit in Dewischland die aelährlien Klippen, welche einer gesunden Entwickelung wesen von 
des Fachschulwesens im Auslande vielfach hemmend entgegensieben. Das Deuische Reich hat in der klaren Erkenntnis, dass Kegierungs- 
das in der Volksschule gegebene Mass von allgemeinen Kenntnissen unter den heutigen Verhältnissen mır das Mindestmass rat Dr. 
des Doiwendigen auszudrücken vermag, und dass anderseits der Mulzen der theorelischen Älnterweisung in der Fachschule Megemann. 
erklärlicherweise doch inimer nur einem kleinen Bruchteil der Gewerbetreibenden zu auie kommen kann, durch das jeizt in 
jast allen Bundesstaaten durchgeführte System der gewerblichen Fortbildungsschulen eine weitere und zablenmässig wichtigste 
Gruppe von Anstalten ins Leben gerufen, in denen gleichsam eine Weberleilung von der Allgemeinbildung zur fachlichen Aus- 
bildung unter Berücksichtigung der drinalichsten Anlorderungen erfolg. Die sachgemässe Ausgestaltung dieser für unser gesamtes 
Erwerbsieben sehr wichtigen Anstalten wird allerdings ersi noch dem kommenden Jahrhundert vorbehalten bleiben. 
Eine beinahe umaekehrte Entwickelung hat das kaufmännische Unterrichtswesen in Deutschland genommen. Bier waren 
zahlreiche Anfänge für das niedrigste Mass fachlicher Ausbildung bereits lrühzeitig vorhanden. Schon lange vor unserer 
Zeit hat der deutsche Kaufmann erkannt, dass die praktische Ausbildung im Geschäft durch eine systemalische theoretische 
Unterweisung unlerstützt werden muss, sei es auch nur in wenigen Abendstunden nach Schluss des Geschäfts. Aus diesen 
Anfängen hat sich ein weit verzweigtes Netz kaufmännischer Fortbildungsschulen in Punderten von Städten herausentwickell, 
und schon ısi die Zahl derjenigen Plätze, in denen der Besuch dieser Anstallen dem ortsangesessenen jungen Kaufmann 
zur Pflicht gemacht ist, in stetigem Wachstum begrilien. Beben diesen als Anstalten unierster Siule zu beirachlenden Ein- 
richtungen sind mehrlach eigentlihe Bandelsschulen ins Leben aeireten, weldye dem künftigen Kaufmann vor Eintritt in die 
Lehre eine geschlossene Tachlicdhe Ausbildung zu geben bestimmt sind. Diese zur Zeit an Zahl noch unter dem Bedürinisse 
bleibenden Fachanstalten werden voraussichtlich im neuen Jahrhundert eine starke Vermehrung und Ausgestaltung erfahren. 
Das System der kaufmännischen Unterrichtsanstalten erhält seine Krönung in den Bandels-Bochschulen, von denen zu Aus- 
gang dieses Jahrhunderis die beiden ersten in Leipzig und in Hachen begründet worden sind. €s ısi für das kaufmännische 
Unterrichtswesen Deutschlands charakteristisch, dass die zahlreichen Anstallen zum weil überwiegenden Ceile nicht aus staat 
Hicher oder städtischer Initiative, sondern aus dem unmittelbaren Bedürfnisse des Bandels selbst bervorgegangen und dass 
sie durch kein anderes Band als durch eine sich über alle Bundesstaaten erstreckende ireie Uerbandsorganisation zusammen- 
gefasst sind. Sie erireuen sich gleichwohl allenihalben beule einer verständnisvollen Förderung des Siaates; sind doch die 
Aufgaben, welche das kommende Jahrhundert dem nationalen handel Deutschlands stellen wird, so schwierige, dass die 
heranwachsende Generation irubzeitig Tür dieselben vorbereitei werden muss. Regierungsrat Dr, Stegemann. 
   
  
  
  
  
   
  
er Schutz der gewerblichen Erfindungen in Deutschland, als Einrichtung des allgemeinen deutschen Rechts, datiert seit dem Das 
AF Jahre 1877. Während bis dahin in den Einzelstaaten Deutschlands eine bunte Verschiedenheit des Patentwesen bestanden Patentwesen. 
hatie, wurde durch das Patenigeseiz vom 25. TRai 1877 zuerst eine einheitliche deutsche Gesetzgebung über den Schulz der 
Erfindungen geschallen. Das Gesetz beruht auf dem Grundsatz der Vorprüfuna der Erfindungen, verbunden mit dem öffent: 
lichen Aufgebot der Anmeldungen zu dem Zwecke, der Industrie Gelegenheit zum Einspruch gegen die Erteilung unbegründeter 
Palenie zu geben. Die Verwaltung des neuen Rechtsschutzgebietes wurde dem neuerrichteten Kaiserlichen Patentamt zu Berlin 
überiragen. Das Gesetz vom 25. Mai 1877 hat vierzehn Jahre in Kraft gestanden; es wurde durch das Beselz von 
7. April 1891 in einzelnen, namentlich die Organisation des Patentamtes beireffenden Punkten abgeändert, in seinen Gruınd- 
zügen jedoch unberührt gelassen. 
Seit dem Bestehen des einheitlichen Palentschufzes ın Deutschland sind wenig ınehr als zwanzig Jahre verflossen. Aber 
eine ungeahnte Entwicklung hal dieser junge Zweig des deutschen Industrierechts genommen. Der erfinderischen Chäligkeil 
ist in unserm Uaterlande durch den gesicherten Rechisschulz ein gewaltiger Ansporn gegeben, und die Technik hat in dem 
gewerblichen Leben reichen Lohn gefunden. Wenn an der Wende des Jahrbunderts unsere Industrie neben der Englands und 
der Vereinigten $taalen von Amerika den Wellmarkt beherrscht, so verdankt sie es zum auten Ceile auch dem Erfindungsschuiz. 
(Während die Zahl der Patentanmeldungen ım Jahre 1878, dem ersien Jahre nach dem Inkrafttreten des Patenigesetzes, 
5900 being, ist sie im Jahre 1898 auf mehr als 20000 gestiegen, und es ist anzunehmen, dass diese Entwicklung auch 
für die nächste Zeit noch anhalten wird. An Patenten sind bisher mehr als 1030600 erteill worden. Allen anderen 
Nationen vorangeeilt isi Deutschland namentlih auf den Gebielen der chemischen und der elektrotechnischen Erfindungen, 
Winschaftsleben 57 &
	        

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