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Das Königreich Württemberg. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

Contents: Das Königreich Württemberg. Erster Band. (1)

Periodical

Persistent identifier:
bgbl
Title:
Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1867
1870
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
bgbl_1869
Title:
Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes. 1869.
Volume count:
3
Publisher:
Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker)
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1869
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 32.
Volume count:
32
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 332.) Gesetz, betreffend die Einführung der Allgemeinen Deutschen Wechsel-Ordnung, der Nürnberger Wechsel-Novellen und des Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuches als Bundesgesetze.
Volume count:
332
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Appendix

Title:
Eichordnung für den Norddeutschen Bund.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Das Königreich Württemberg.
  • Das Königreich Württemberg. Erster Band. (1)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis des ersten Bandes.
  • Erstes Buch. Geschichtliche Einteilung und Alterthümer.
  • Zweites Buch. Land und Natur.
  • Erster Abschnitt. Die geographische Abtheilung.
  • Zweiter Abschnitt. Die naturgeschichtliche Abtheilung.
  • I. Geognostische Beschreibung des Landes.
  • II. Das Pflanzenreich.
  • Literatur.
  • A. Statistischer Ueberblick.
  • B. Topographische Schilderung der Flora von Württemberg.
  • 1. Der Schwarzwald.
  • 2. Die Alb.
  • 3. Oberschwaben.
  • 4. Das Unterland.
  • C. Benützung wildwachsender Pflanzen.
  • III. Das Thierreich.
  • Index
  • Berichtigungen und Nachträge.

Full text

Flora. 471 
4. Das Unterland. 
Die Keuper= und Muschelkalkbildungen des Neckar= und Tauber- 
gebiets zwischen dem Schwarzwalde, der Alb und der Nordgrenze des 
Landes bilden zusammen die größte der natürlichen Abtheilungen des 
Landes und bieten die reichste Abwechslung von Standorten, Kalkfelsen, 
Sandstein= und Mergelhügel, ausgeschwemmtes Land. Der Charakter der 
Flora dieses Gebietes besteht daher vorzüglich in der Mannigfaltigkeit 
seiner Pflanzenformen; sie umfaßt den größten Theil der in den drei 
andern vorkommenden und überdem noch 1077, also die meisten, ihr eigen- 
thümliche Phanerogamen. Man findet in höheren Gegenden, wie bei 
Ellwangen, im Welzheimer Wald, im Mainhardter Wald, Miniaturbilder 
des Schwarzwaldes, während an anderen Stellen, im Schönbuch, Schur- 
wald, am Stromberg, die Buche vorherrscht, wie auf der Alb, an vielen 
gemischte Waldungen, wie in Oberschwaben; doch möchte ein südlicher 
Zug, der bedeutend größere Reichthum an Eichen, als bezeichnend für 
das Unterland gelten. 
Zu entschiedenen Sandpflanzen des Unterlandes gehören unter andern: 
Festuca Pseudomyurus, Aira flexuosa, caryophyllacea, Montia, Polyenemum, 
Centunculus, Myosotis versicolor, Juncus squarrosus, Spergularia rubra, Hype- 
ricum humifusum, Teesdalia, Digitalis purpurea, Sarothamnus, Arnoseris, Heli- 
chrysum arenarium, Jasione montana. 
Die entschieden kalkholden Pflanzen des Unterlandes finden sich fast alle auch 
auf der Alb. Bei etlichen Pflanzen ist es wohl sicher, daß sie aus den Rheingegen- 
den hereingekommen sind. Stromaufwärts wandern die Pflanzen begreiflicherweise 
weit weniger, als stromabwärts, man vermißt daher viele am untern Neckar um 
Mannheim und Heidelberg vorkommende Pflanzen, doch fehlt es nicht an auffallen- 
den Beispielen solcher Wanderungen. Eine Melde, Atriplex oblongifolium, ist 
bis Heilbronn gewandert, südeuropäische Chondrille, Chondrilla juncea, hat 
ihre fliegenden Samen bis Lauffen und ins Oberamt Brackenheim heraufgesendet, 
die Sonnenwende, Heliotropium europaeum, ist bis Bietigheim gekommen, 
die edle Schafgarbe, Achillea nobilis, und die rundblättrige Minze, 
Mentha rotundifolia, bis Vaihingen an der Enz, das Glaskraut, Parietaria 
oftcinalis, welches in Südeuropa jede alte Mauer besetzt, bis Hofen bei Cannstatt 
und bis Staufeneck bei Göppingen, die starkriechende Rauke, Diplotaxis tenui- 
folia, bis Niedernau und Wasseralfingen; die Mauerrauke, Diplotaxzis muralis, 
über Tübingen hinauf bis Balingen, die Sterndistel, Centaurea Calcitrapa, 
bis auf die Uracher Alb und bis Göppingen, der Krähenfuß, Senebiera Coro- 
nopus, bis Sulz und Untersontheim, der Hohldotter, Myagrum perfoliatum, 
bis Haigerloch und Ellenberg, der Bisampippau, Crepis toetida, bis Nagold 
und Glatten, der weidenblättrige Lattig, Lactuca saligna, bis Tübingen, der 
Hundszahn, Cynodon Dactylon, und der gelbe Augentrost, Euphrasia lutea, 
bis Rottenburg, und der wilde Lattich, Lactuca Scariola, bis Rottweil. 
An den Weinbergen findet man oft ehemals gebaute Pflanzen verwildert, 
wie den Waid, Ieatis tinctoria, den Wau, Reseda luteola, den Fenchel, Foe- 
niculum officinale, und den Gartenwermuth, Artemisia pontica.
	        

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