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Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Dritter Teil. Neueste Geschichte seit 1815 bis zur Gegenwart. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Dritter Teil. Neueste Geschichte seit 1815 bis zur Gegenwart. (3)

Periodical

Persistent identifier:
bgbl
Title:
Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1867
1870
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
bgbl_1870
Title:
Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes. 1870.
Volume count:
4
Publisher:
Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker)
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1870
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 12.
Volume count:
12
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 470.) Ernennung des L. Hoyack zum Konsul des Norddeutschen Bundes.
Volume count:
470
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen.
  • Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Dritter Teil. Neueste Geschichte seit 1815 bis zur Gegenwart. (3)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Wiederherstellung und Stillstand.
  • II. Der Bundesstaat und die deutsche Frage.
  • III. Die Begründung des Deutschen Reiches.
  • 25. Die Regierungsgrundsätze des Prinz-Regenten von Preußen.
  • 26. Die Thronbesteigung König Wilhelms.
  • 27. Die Heeresreorganisation - des Königs „eigenstes Werk“.
  • 28. Bismarcks Berufung in das Ministerium.
  • 29. Bismarcks Stellung zu den großen Fragen seiner Zeit.
  • 30. Der Verfassungsstreit in Preußen.
  • 31. Die Ablehnung der vom Frankfurter Fürstenkongreß vorgeschlagenen Bundesreform.
  • 32. Die Veranlassung zum dänischen Kriege.
  • 33. Der Übergang nach Alsen.
  • 34. Der Wiener Friede.
  • 35. Der Vertrag von Gastein.
  • 36. Verhandlungen vor Ausbruch des Deutschen Krieges.
  • 37. König Wilhelms Aufruf „An mein Volk“.
  • 38. Aufruf des Königs Georg von Hannover.
  • 39. Die Kapitulation von Langensalza.
  • 40. Die Schlacht bei Königgrätz.
  • 41. Die Entscheidung für den Frieden.
  • 42. Der Friede zu Prag.
  • 43. Die Vereinigung der neuerworbenen Länder mit der preußischen Monarchie.
  • 44. Geheimes Bündnis zwischen Preußen und Bayern.
  • 45. Die Gründung des Norddeutschen Bundes.
  • 46. Geist und Wesen der Bundesverfassung.
  • 47. Die Thronkandidatur des Prinzen Leopold wird der französischen Volksvertretung bekannt gegeben.
  • 48. Die Emser Depesche.
  • 49. Die Begeisterung in Deutschland bei Kriegsausbruch.
  • 50. Die Eröffnung des Reichstages des Norddeutschen Bundes.
  • 51. Die französische Kriegserklärung.
  • 52. Die Schlacht bei Wörth.
  • 53. Der Triumphzug und der Tränenzug.
  • 54. Der Todesritt der Brigade Bredow in der Schlacht bei Vionville.
  • 55. Die Schlacht bei Gravelotte.
  • 56. Die Schlacht bei Sedan.
  • 57. Die Gefangennahme Napoleons und die Kapitulation des französischen Heeres nach der Schlacht bei Sedan.
  • 58. Das Programm der neuen französischen Regierung.
  • 59. Bismarcks Kriegsziele und seine Stellung zu der neuen französischen Republik.
  • 60. Die Belagerung von Paris.
  • 61. Die Übereinkunft von Versailles.
  • 62. Der Friedens-Präliminarvertrag von Versailles.
  • 63. Bayern tritt dem neuen Deutschen Bunde (Reiche) bei.
  • 64. Deutschlands Fürsten und Volk bitten König Wilhelm um Annahme der Kaiserwürde.
  • 65. Das Widerstreben König Wilhelms gegen den Kaisertitel.
  • 66. Die Kaiserproklamation in Versailles:
  • IV. Im neuen Reich.
  • V. Der Aufstieg zur Weltmacht.
  • VI. Der Weltkrieg.

Full text

— 103 — 
bar im voraus zu verdammen. Sie macht sich dadurch selbst den Frieden un— 
möglich, auf den sie durch eine ruhige und dem Ernst der Situation Rechnung 
tragende Sprache das Volk vorbereiten müßte, wenn wir annehmen sollten, daß 
sie ehrliche Friedensverhandlungen mit uns beabsichtige. Die Zumutung, daß wir 
jetzt einen Waffenstillstand ohne jede Sicherheit für unsere Friedensbedingungen 
abschließen sollten, könnte nur dann ernsthaft gemeint sein, wenn man bei uns 
Mangel an militärischem und politischem Urteil oder Gleichgültigkeit gegen die 
Interessen Deutschlands voraussetzt. 
Daneben besteht ein wesentliches Hindernis für die Franzosen, die Notwendig- 
keit des Friedens mit Deutschland ernstlich ins Auge zu fassen, in der von den 
jetzigen Machthabern genährten Hoffnung auf eine diplomatische oder materielle 
Intervention der neutralen Mächte zugunsten Frankreichs. Kommt die französische 
Nation zur Überzeugung, daß, wie sie allein den Krieg willkürlich heraufbeschworen 
hat, und wie Deutschland ihn allein hat auskämpfen müssen, so sie auch mit 
Deutschland allein ihre Rechnung abschließen muß: so wird sie dem jetzt sicher 
nutzlosen Widerstande bald ein Ende machen. Es ist die Grausamkeit der Neu- 
tralen gegen die französische Nation, wenn sie zulassen, daß die Pariser Regierung 
im Volke unerfüllbare Hoffnungen auf Intervention nähre und dadurch den 
Kampf verlängere. 
Wir sind fern von jeder Neigung zur Einmischung in die inneren Verhältnisse 
Frankreichs. Was für eine Regierung sich die französische Nation geben will, ist 
für uns gleichgültig. Formell ist die Regierung des Kaisers Napoleon bisher die 
allein von uns anerkannte. Unsere Friedensbedingungen, mit welcher zur Sache 
legitimierten Regierung wir dieselben auch mögen zu verhandeln haben, sind ganz 
unabhängig von der Frage, wie und von wem die französische Nation regiert wird; 
sie sind uns durch die Natur der Dinge und das Gesetz der Notwehr gegen ein 
gewalttätiges und friedloses Nachbarvolk vorgeschrieben. Die einmütige Stimme 
der deutschen Regierungen und des deutschen Volkes verlangt, daß Deutschland 
gegen die Bedrohungen und Vergewaltigungen, welche von allen französischen 
Regierungen seit Jahrhunderten gegen uns geübt wurden, durch bessere Grenzen 
als bisher geschützt werde. Solange Frankreich im Besitz von Straßburg und 
Metz bleibt, ist seine Offensive strategisch stärker als unsere Defensive bezüglich des 
ganzen Südens und des linksrheinischen Norden von Deutschland. Straßburg ist 
im Besitze Frankreichs eine stets offene Ausfallspforte gegen Süddeutschland. In 
deutschem Besitze gewinnen Straßburg und Metz dagegen einen defensiven 
Charakter; wir sind in mehr als 20 Kriegen niemals die Angreifer gegen Frank- 
reich gewesen, und wir haben von letzterem nichts zu begehren als unsere von 
ihm so oft gefährdete Sicherheit im eigenen Lande. Frankreich dagegen wird 
jeden jetzt zu schließenden Frieden nur als einen Waffenstillstand ansehen und uns, 
um Rache für seine jetzige Niederlage zu nehmen, ebenso händelsüchtig und ruchlos 
wie in diesem Jahre wiederum angreifen, sobald es sich durch eigene Kraft oder 
fremde Bündnisses stark genug dazu fühlt#!). 
1) Ausführlicher schreibt Bismarck in einer Note an die diplomatischen Vertreter bei 
den neutralen Mächten vom 13. September 1870 (Aegidi und Klauhold a. a. O. Bd. 11, 
Nr. 4105): „. Wir dürfen uns nicht darüber täuschen, daß wir uns infolge dieses Krieges 
auf einen baldigen neuen Angriff von Frankreich und nicht auf einen dauerhaften Frieden 
gefaßt machen müssen, und das ganz unabhängig von den Bedingungen, welche wir etwa 
an Frankreich stellen möchten. Es ist die Niederlage an sich, es ist unsere siegreiche Abwehr
	        

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