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Verhandlungen des Reichstags. 314. Band. (314)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Verhandlungen des Reichstags. 314. Band. (314)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
bgbl_1877
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1877.
Signatur:
rgbl_1877
Bandzählung:
11
Herausgeber:
Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker)
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1877
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück No. 3.
Bandzählung:
3
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Titelseite
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Volltext

Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert. 71 
Niederlage von Tannenberg, die nicht zufälligen Umständen, sondern tiefliegenden 
Gründen zuzuschreiben ist, waren die Tage seiner Macht nicht nur, sondern auch 
seiner Selbständigkeit gezählt. Die heillose Schwäche dieser Staatsbildung be- 
stand vornehmlich darin, daß der Orden, als eine Genossenschaft landfremder, 
ehelos lebender Ritter eine Herrschaft darstellte, die nicht im Lande selbst wurzelte 
und weder in den Bürgerschaften der Städte, noch in der Landritterschaft und 
ihren untertänigen Bauern einen Rückhalt fand. Auch die Ausbildung einer 
ständischen Verfassung hat die Bevölkerung nicht enger an den Orden zu binden 
vermocht; gerade ihr Abfall und ihr Anschluß an Polen hat nach 13jährigem 
Kriege das Schicksal des Ordens entschieden, das der Thorner Friede von 1466 
besiegelte. Westpreußen mußte der Orden an Polen abtreten, für Ostpreußen 
mußte er die polnische Oberhoheit anerkennen. Von Deutschland abgeschnitten, 
in der Abhängigkeit von Polen, hatte der Rest des alten Ordensstaates keine 
erhebliche politische Bedentung mehr, auch nicht, als er sich im 16. Jahrhundert 
in ein weltliches Herzogtum verwandelte; erst die Verbindung Ostpreußens mit 
Brandenburg unter der Hohenzollernschen Dynastie hat die tüchtigen Kräfte, 
die das Land barg, für die deutsche Geschichte zurückgewonnen. 
Das Haus Österreich hatte die Verbindung mit Böhmen und Ungarn, 
die nach des Luxemburgers Sigmund Tode unter König Albrecht II. eingetreten 
war, nicht lange zu behaupten vermocht. Als dessen Nachfolger, Ladislaus 
Postumus, im 18. Jahrc an der Pest gestorben war, da erhob sich in beiden 
Reichen eine einheimische Fürstengewalt, die nicht nur den österreichischen An- 
sprüchen, sondern auch dem deutschen Ubergewicht im Osten mit Kraft und Erfolg 
entgegentrat. In Böhmen war diese Umwandlung schon durch die Hussitenkriege 
vorbereitet worden, die ebenso die Stoßkraft des durch religiöse Leidenschaft 
erregten tschechischen Volkstums zum Ausdruck brachten wie die Ohnmacht und 
Unbehilflichkeit der deutschen Reichsverfassung; in dem Boden dieses Volkstums 
und der utraquistischen Lehren wurzelte die Herrschaft des Königs Georg 
Podiebrad, der, solange er lebte (7 1471), auch für die Hohenzollern eine Macht 
bedeutete, deren Einfluß oft maßgebend war. In Ungarn war es die Türken- 
gefahr, die zur Zusammenfassung der nationalen Kräfte zwang und den Sohn 
des kriegsberühmten Gubernators Hunyadi Janos, Matthias Corvinus, auf 
den ungarischen Thron brachte. Dessen Hand hat noch schwerer als die des von 
ihm bekämpften Hussitenkönigs auf dem deutschen Osten gelegen. Er hat Mähren, 
Schlesien und die Lausitzen von Böhmen abgerissen und in seine Hand gebracht; 
er ist dem Vordringen Brandenburgs ebenso in Pommern wie in Schlesien 
hinderlich gewesen. Im Gegensatze zu ihm hatte Georg Podiebrad sich auf 
Polen gestützt und hatte auch die Nachfolge in Böhmen an den Sohn des 
polnischen Königs Kasimir II., Wladislaw, gebracht, der ihm 1471 folgte und 
1479 dem Ungarnkönig die abgerissenen Nebenländer durch förmlichen Vertrag 
überließ. Aber die Vereinigung von Ungarn und Böhmen, die Matthias 
Corvinns vergeblich erstrebt hatte, ist nach seinem Tode 1490 doch zustande 
gekommen, und zwar in der Weise, daß König Wladislaw, der die Witwe des 
Königs Matthias heiratete, auch in Ungarn zum König erhoben wurde. Die 
Türkengefahr drängte zu einer Vereinigung von Reichen, weil die einzelnen für 
sich nicht mächtig genug schienen. Diese Verbindung von Böhmen und Ungarn 
linter einem König aus jagellonischem Hause brachte aber zugleich die beiden
	        

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