Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
bgbl_1877
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1877.
Shelfmark:
rgbl_1877
Volume count:
11
Publisher:
Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker)
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1877
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 33.
Volume count:
33
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten und dritten Auflage.
  • Inhalt.
  • Introduction
  • Deutsche und Slawen.
  • Die Slawenstämme.
  • Die Karolinger.
  • I. Gründung der Nordmark.
  • König Heinrich gegen die Polaben.
  • Markgraf Gero.
  • Wendische Marken.
  • Die Wenden.
  • Religion der Wenden.
  • Bisthümer im Wendenlande.
  • II. Die ältesten Markgrafen der Nordmark. 965-1134.
  • Abfall der Nordmark.
  • Die Markgrafen.
  • III. Die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause Anhalt. 1134-1319.
  • Die Anhaltiner.
  • 1. Albrecht der Bär. 1134-1170.
  • Brandenburg reichsunmittelbar.
  • Der Wendenfürst Jaczo.
  • Wiederherstellung der Bisthümer.
  • 2. Otto I. 1170-1184.
  • 3. Otto II. 1184-1205.
  • Lehnsauftrag an Magdeburg.
  • 4. Albrecht II. 1205-1220.
  • Kampf mit Pommern.
  • 5. Johann I., 1220-1266, und Otto III. , 1220-1267.
  • Erwerb des Barnim und Teltow.
  • Alte und neue Lande.
  • Krieg mit Magdeburg und Halberstadt.
  • Pommersche Verhältnisse.
  • Neue Erwerbungen.
  • 6. Die letzten anhaltinischen Markgrafen. 1267-1319.
  • Erwerbung von Coburg und Landsberg.
  • Verhältnis zu Magdeburg.
  • Brome, Lüchow und Wesenberg.
  • Abtretung von Stargard.
  • Kämpfe um Pomerellen.
  • Kämpfe mit Meißen.
  • Streitigkeiten mit den Bischöfen.
  • IV. Innere Zustände der Mark unter den Askaniern.
  • Der Adel.
  • Dörfer und Städte.
  • Abgaben.
  • Der Hof.
  • Das Recht.
  • Das Münzwesen.
  • Die Bürgerschaft.
  • Handel.
  • Die Geistlichkeit.
  • Hospitäler.
  • V. Das Interregnum in der Mark. 1319-1323. Die Prätendenten.
  • VI. Die bayerschen Markgrafen. 1323-1373.
  • 1. Ludwig I. der Aeltere 1323-1351.
  • 2. Ludwig II. der Römer. 1351-1365. 3. Otto der Faule. (1351) 1365-1373.
  • VII. Die Luxemburger. 1373-1415,
  • 1. Wenzel. 1373-1378.
  • 2. Siegmund. 1378-1397 u. 1411-1415 Kurfürst von Brandenburg.
  • 3. Jobst. 1397-1411 Kurfürst von Brandenburg.
  • 4. Johann. (1378) 1388-1396 Herr der Neumark, in der Ober- und Nieder-Lausitz.
  • VIII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den bayerschen und luxemburgischen Markgrafen.
  • Die Städte.
  • Das Münzwesen.
  • Der Adel.
  • Die Geistlichkeit.
  • IX. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • Abstammung der Hohenzollern.
  • A. Die Kurfürsten vor der Reformation.
  • X. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten vor der Reformation.
  • Raubwesen.
  • Die Städte.
  • Die Geistlichkeit.
  • Kriegswesen.
  • Das Münzwesen.
  • Wissenschaften.
  • XI. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • B. Die Kurfürsten nach der Reformation.
  • 6. Joachim II. Hector, Kurfürst. und Johann Oeconomus, Markgraf. 1535-1571.
  • 7. Johann Georg. 1571-1598.
  • 8. Joachim Friedrich. 1598-1608.
  • 9. Johann Sigismund. 1608-1619.
  • 10. Georg Wilhelm. 1619-1640.
  • 11. Friedrich Wilhelm der Große. 1640-1688.
  • Waffenstillstand mit Schweden. General Torstenson.
  • Westfälischer Friede.
  • Pommern. Cammin.
  • Magdeburg und Halberstadt.
  • Fürstenthum Minden.
  • Schwedisch-polnischer Krieg.
  • Schlacht bei Warschau.
  • Preußen, souveränes Herzogthum.
  • Bütow, Lauenburg und Draheim.
  • Unruhen in Preußen.
  • Jülicher Erbfolgestreit.
  • Krieg mit Frankreich.
  • Die Schweden in der Mark.
  • Ueberfall von Ratenow.
  • Schlacht bei Fehrbellin.
  • Eroberung Pommerns.
  • Einfall der Schweden in Preußen.
  • Friede zu St. Germain.
  • Colonien in Guinea.
  • Schwiebus, Tauroggen und Serrey.
  • Brandenburger gegen die Türken.
  • Bündnisse Friedrich Wilhelm's.
  • Aufnahme vertriebener französischer Protestanten.
  • Friedrich Wilhelm als Vermittler in Europa.
  • Das Heer.
  • Einführung der Accise.
  • Einwanderungen.
  • Müllroser Kanal.
  • Kunst und Wissenschaft. Die Kirche.
  • Tod Friedrich Wilhelm's.
  • XII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten nach der Reformation.
  • das Kriegswesen.
  • Die Landstände.
  • Das Creditwesen.
  • Prinzessinnen-Steuer.
  • Der Adel.
  • Die Städte.
  • Gerichtsbarkeit. Zünfte.
  • Gewerbe und Handel.
  • Zölle und Abgaben.
  • Das Münzwesen.
  • Kunst und Wissenschaft.
  • Kirchenzucht.
  • Aberglauben.
  • Schwelgerei und Vergnügungen.
  • XIII. Die Könige von Preußen.
  • 1. Friedrich als Kurfürst III. von 1688-1701, als König I. von 1701-1713.
  • 2. Friedrich Wilhelm I. 1713-1740.
  • XIV. Preußen als Großmacht.
  • 3. Friedrich II. der Große. 1740-1786.
  • 4. Friedrich Wilhelm II. 1786-1797.
  • 5. (4). Friedrich Wilhelm III. 1797-1840.
  • XV. Preußen seit 1840.
  • 6. Friedrich Wilhelm IV. 1840-1861.
  • 7. Wilhelm I. (seit 1861).
  • Anhang.
  • A. Größe des Staates.
  • B. Stammtafeln.
  • Darstellung der territorialen Entwicklung des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Blank page

Full text

Brandenburger gegen Türken. 275 
zu einem Türken-Feldzuge aufgebracht werden sollte, Friedrich Wilhelm 
jedoch auf eine Stellung Verzicht geleistet, die ihm keine freie Bewe- 
gung gestattet hätte, und sich begnügt, 2000 Mann unter dem Herzoge 
August von Holstein-Beck zu senden, die sich durch ihre Tapferkeit 
nicht geringen Ruhm erwarben. Als jedoch der Kaiser eine Ver- 
stärkung von abermals 2000 Mann verlangte, hatte sich der Kurfürst 
nur unter der Bedingung zu dieser Hülfe willig gezeigt, daß ihm das 
Herzogthum Jägerndorf zurückerstattet würde. Hierauf einzugehen 
verweigerte der Kaiser um so mehr, als er mit französischer Hülfe 
die Türken besiegt und zu einem zwanzigjährigen Waffenstillstand ge- 
nöthigt hatte. 
Auch unter polnischer Führung hatten 1672 Brandenburger ge- 
kämpft, und zwar unter Michael Koribut, der zum Könge erwählt 
worden war, als Johann Casimir aus dem Hause Wasa die Krone 
niedergelegt hatte. Zwar hatte damals eine Partei dem Kurfürsten 
die Krone angeboten, aber abgesehen von allen anderen Verhältnissen 
hatte es Friedrich Wilhelm nicht über sich gewinnen können, auch nur 
dem Scheine nach zum Katholicismus überzutreten, um eine Krone zu 
erhalten, die ihm durch solches Opfer zu theuer erkauft schien. Da war 
denn nach langen stürmischen Berathungen 1669 ein Abkömmling der 
alten lithauischen Herzöge, Michael Thomas Koribut Wisnowiecki, zum 
Könige erwählt worden, sogar wider seinen eignen Willen. Es war 
dies derselbe, welcher die Umtriebe des jungen Roth und des v. Kalk- 
stein begünstigte. Um ihn für die Gewaltthat, die sich der Kurfürst 
gegen den letzteren erlaubt hatte, zu versöhnen, hatte er ihm 1500 
Mann unter dem Grafen v. Dönhoff gegen die Türken zu Hülfe ge- 
schickt, die Untüchtigkeit des Königs aber sein nur schwaches Heer an 
jedem Erfolge gehindert. Als er schon 1673 starb, wählten die Polen 
den tapferen Kronfeldherrn Johann Sobieski. Auch diesem, dessen 
Wahl er begünstigt hatte, hatte der Kurfürst 1674 ein Hülfscorps 
von 1200 Mann überlassen, das jedoch aus Mangel an Verpflegung 
wenig ausrichtete und deshalb, fast auf die Hälfte reducirt, zurückge- 
zogen wurde. 
Als später die Türken, noch vor abgelaufenem Waffenstillstand 
auf Anstiften Frankreichs aufs neue den Krieg gegen Oesterreich er- 
öffneten, forderte der Kaiser abermals den Kurfürsten zur Hülfe auf. 
Letzterer erneuerte bei dieser Gelegenheit seine Ansprüche auf die 
schlesischen Herzogthümer, doch Kaiser Leopold bot nur für Jägerndor- 
eine Geld-Entschädigung, und wollte in die Abtretung der übrigen 
damals von ihm eingezogenen Länder nicht willigen. So unterblieb 
denn auch die Hülfe, nur ließ der Kurfürst abermals 1200 Mann 
zum Heere des Johann Sobieski stoßen, als derselbe im Bündniß mit 
dem Kaiser 1683 aufbrach, um letzterem zu Hülfe zu kommen. Bei 
neuen Verhandlungen mit Kaiser Leopold sagte der Kurfürst nicht nur 
8000 Mann zu, sondern wollte sogar 18,000 Mann bei Crossen zu- 
sammenziehen, sobald jener den Verfolgungen der Protestanten in 
Schlesien Einhalt thun wolle, und schon waren ihm sowohl Hülfs- 
187
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.