Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Sächsische Volkskunde.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Sächsische Volkskunde.

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
bismarck_werke
Titel:
Bismarck Die gesammelten Werke.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
deutschesreich
DDC-Sachgruppe:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund

Band

Persistenter Identifier:
bismarck_werke_6b_1931
Titel:
Bismarck Die gesammelten Werke. Band 6b.
Bearbeiter / Herausgeber:
Thimme, Friedrich
Bandzählung:
6b
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Otto Stollberg & Co.
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1931
Umfang:
749
DDC-Sachgruppe:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
1691. Telegramm an den Gesandten in Rom von Arnim. 21. Juli 1870. Absichet der Garibaldiner.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Sächsische Volkskunde.
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Die Grundlagen des Volkslebens.
  • 1. Das sächsische Land.
  • 2. Sachsens Vorgeschichtliche Zeit.
  • 3. Die germanischen Bewohner Sachsens vor der Slawenzeit.
  • 4. Verlauf und Formen der Besiedelung des Landes.
  • 5. Die Anfänge des sächsischen Städtewesens.
  • II. Die Bevölkerung.
  • 6. Stand und Wachstum.
  • 7. Die Bevölkerungsgliederung.
  • 8. Verbrechen und Selbstmord.
  • Aus dem geistigen Leben des Volkes.
  • 9. Volksdichtung in Sachsen.
  • 10. Die obersächsische Hauptmundart.
  • 11. Sitten und Gebräuche im Kreislauf des Jahres.
  • 12. Aberglaube und Volksmythen.
  • 13. Sprache und Volksdichtung der Wenden.
  • 14. Volkssitte, Brauch und Aberglaube bei den Wenden.
  • IV. Das künstlerische Wollen des Volkes.
  • 15. Die Dorfkirche.
  • 16. Haus und Hof.
  • 17. Die bäuerliche Wohnung.
  • 18. Die bäuerliche Kleinkunst.
  • 19. Die wendische, vogtländische und altenburgische Volkstracht im 18. und 19. Jahrhundert.
  • 20. Die Zukunft der Volkstrachten.
  • Sachregister.
  • Werbung
  • Karte - Das Königreich Sachsen.

Volltext

14 S. Ruge: Das sächsische Land. 
nicht den ganzen Gebirgszug, sondern nur die Gegenden im Gebirge, wo sich 
Erzgruben fanden. Das waren in diesem engeren Sinne „die Erzgebirge“, 
über die eine besondere Verwaltung eingesetzt wurde, seitdem sich namentlich 
im höheren Teil des Gebirges die Gruben vom Ende des 15. Jahrhunderts 
an vermehrten. Für diese Verwaltung wurde, wie es scheint, zuerst unter 
Vater August 1558, ein „Hauptmann der Erzgebirge“ eingesetzt. Das war 
also der oberste Beamte des Bergbaudistrikts. Orographisch hätte der Titel 
keinen Sinn; aber der Name des Gebirges hat sich im Laufe der nächsten 
Jahrhunderte doch daraus entwickelt, so daß man im 18. Jahrhundert den 
Namen Erzgebirge, Obererzgebirge, nicht bloß im montanistischen Sinn, 
immer mehr zur Geltung kommen sieht. Aber auf Landkarten habe ich ihn 
in der Form „das Erzgebirge" nicht vor dem Jahre 1815 nachweisen 
können.') Der Metallreichtum allein hat also den alten Namen Böhmer 
Wald zu verdrängen vermocht. 
Das Erzgebirge — denn wir fangen die eingehende Beschreibung 
mit diesem ältesten und wichtigsten Gebirge an — besteht aus rotem und 
grauem Gneis (im grauen Gneis hauptsächlich trifft man auf Silberadern), 
Glimmerschiefer und Thonschiefer, die von Massen von Granit und Porphyr 
und auch von Erzgängen durchsetzt sind. Am nördlichen Rande lagern 
Grauwacke, Steinfohlenformation und Rotliegendes, am östlichen Rande 
Quadersandstein (sächsische Schweiz). Das Gebirge verdankt seine jetzige 
Gestalt einer einseitigen Hebung, als seine Massen durch die Spalten und 
Brüche am Egerthal von der übrigen böhmischen Scholle getrennt waren. 
Infolge der einseitigen Hebung hat das Gebirge zwei verschiedene Abdachungen, 
eine kurze, steile nach Süden gegen Böhmen, eine lange, sanfte nach Norden 
in Sachsen. So beträgt die Luftlinie vom Keilberge, dem höchsten Gipfel 
des Gebirges, 1243 m hoch, bis nach Zwickau (266 m) 50 km, dagegen 
vom Keilberg bis zum Egerthal (325 m) nur 9 km. Der näördliche Abfall 
ist hier also wenigstens 5 mal so lang, während der Fuß des Gebirges im 
Norden und Süden ziemlich gleich hoch liegt. ÜUbrigens wird der Steilabfall 
nach Osten zu, mit abnehmender Höhe des Gebirges, immer kürzer. So be- 
trägt er vom Bernsteinberge (921 m) südlich vom Katharinenberg bis Ullers- 
dorf (243 m) bei Eisenberg nur 5 km Luftlinie, ebenso zwischen Zinnwald 
und Eichwald und vom Mückentürmchen nach Mariaschein gar nur 3 km. 
Dementsprechend wird nach Osten zu auch der nördliche Abhang kürzer und 
ist zwischen Nollendorf und Tharandt nur noch 36 km lang. 
Während der Südfuß des Gebirges durch seine Steilheit überall sofort 
in die Augen fällt, kann man die Nordbegrenzung, abgesehen von dem Ge- 
steinswechsel, der im sächsischen Mittelgebirge auftritt, nur in einer gewissen 
*) Vgl. meinen Aufsatz: die Namen des Erzgebirges, im ersten Jahrbuch des Erz- 
gebirgs-Zweigvereins Chemnitz 1888.
	        

Downloads

Downloads

Das gesamte Werk oder die angezeigte Seite kann hier in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk) PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel Bild Master Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

ausgabe:

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet die vierte Ziffer in der Zahlenreihe 987654321?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.