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Meyers Fach-Lexika; Lexikon der deutschen Geschichte.

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Bibliographic data

fullscreen: Meyers Fach-Lexika; Lexikon der deutschen Geschichte.

Multivolume work

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung
Title:
Blätter für Rechtsanwendung.
Author:
Seuffert, Johann Adam
Glück, Christian Carl
Editor:
Hettich, Karl
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung_7_1842
Title:
Blätter für Rechtsanwendung. VII. Band
Editor:
Seuffert, Johann Adam
Volume count:
7
Place of publication:
Erlangen
Publisher:
J. J. Palm und Ernst Enke.
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1842
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Nr. 17. Samstag, den 20. August. 1842.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Mittheilungen aus der neueren Theorie des Civilrechts.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
V. Zur Lehre vom Irrthum als Grund mangelden Willens bei der Vornahme von Rechtsgeschäften.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Full text

Albrecht (Osterreich, Preußen). 9 
befreit. Unter Moritz von Sachsen nahm 
er dann an der Belagerung von Magde- 
burg teil, trat 1552 gleich jenem dem Kai- 
ser feindlich entgegen und brachte vornehm- 
lich den Bund mit Frankreich zstande. 
Daes ihm allein darauf ankam, Beute zu 
erwerben, wollte er den Passauer Vertrag 
(I. Passauy) nicht anerkennen und durch- 
- plündernd die Länder der geistlichen 
. Ersten am Main. Als er dann aber von 
iden Parteien angefeindet und in die Acht 
gethan wurde, söhnte er sich mit dem Kaiser 
aus und begleitete das Reichsheer im Feld- 
besen rankreich. Als er 1553 seine 
Raubzlge in Franken erneuerte, verbanden 
sich die Bischöfe von Bamberg und Würz- 
burg mit Kurfürst Moritz gegen ihn. Von 
diesen wurde A. bei Sievershausen (s. d., 
9. Juli 1553) und bald darauf bei Braun- 
schweig geschlagen. Seine Besitzungen 
wurden erobert, die Feste Plassenburg 
1554 genommen und geschleift und A. ge- 
öchtet. Er floh nach Frankreich, suchte dort 
vergeblich Unterstützung und kam nach 
Gewährung sichern Geleits 1556 nach 
Deutschland zurück. Hier starb er 8. Jan. 
1557 bei seinem Schwager, dem Markgra- 
sen Karl von Baden, in Pforzheim ohne 
männliche Erben. Seinen Beinamen hat 
er später wegen seiner abenteuerlichen 
Schicksale erhalten. Vgl. Voigt, Mark- 
graf A. Alcibiades von Brandenburg- 
Kulmbach (1852, 2 Bde.) 
7) A. Fri d If, Erzhe 
riedri udolf, rzog 
von Osterreich, geb. 3. Aug. *8 erst- 
geborner Sohn des Erzherzogs Karl und 
der Prinzessin Henriette von Nassau- 
Weilburg, wurde schon 1845 komman- 
dierender General in Osterreich und 1847 
nach dem Tod seines Vaters Herzog von 
Teschen. Infolge der Bewegung von 1848, 
wo er beschuldigt wurde, den Befehl zum 
Gebrauch der Feuerwaffe gegen das Volk 
gegeben zu haben, legte er seine Stelle 
nieder und machte den Lien in Italien 
mit, wo er sich besonders bei Novara 1849 
auszeichnete. Nach Beendigung des Feld- 
zugs wurde er zum Oberbefehlshaber des 
3. Armeekorps in Böhmen und zum Gou- 
verneur der Bundesfestung Mainz er- 
nannt und 1851 zum Generalgouver- 
neur in Ungarn berufen. Eine vertrau- 
liche Mission nach Berlin im Frühjahr 
1859, um für den bevorstehenden Krieg 
Preußens Unterstützung zu gewinnen, 
sate keinen Erfolg, und eine ähnliche Reise 
864 fiel nicht besser aus. 1863 wurde er 
Feldmarschall und übernahm, freilich unter 
dem Oberbefehl Benedeks, 1866 das Kom- 
mando über die österreichische Armee in 
Oberitalien. Sein Sieg. bei Custozza 
konnte Osterreichs Niederlage im Norden 
nicht ausgleichen. Nach dem Krieg über- 
nahm er das Oberkommando der Armee 
und hat sich um die Reorganisation der- 
selben große Verdienste erworben. Außer- 
dem ist er einer der größten Grundbesitzer 
Osterreichs und unterhält auf seinen aus- 
edehnten Besitzungen in Osterreichisch- 
chlesien, Galizien und Ungarn zahlreiche 
Hüttenwerke und Fabriken. Seine Gemah- 
lin Hildegard, Schwester A#uig Maximi- 
lians II. von Bayern, ist 1864 gestorben. 
Prenßen (a. Herzöge). 
8) Letzter Hochmeister des Deutschen 
Ritterordens, geb. 16. Mai 1490, jüngerer 
Sohn des Markgrafen Friedrich von Ans- 
bach und der polnischen Prinzessin Sophie, 
widmete sich dem geistlichen Stand und 
wurde 1511 vom Deutschen Orden zum 
Hochmeister gewählt. Auf Hilfe aus 
eutschland rechnend, obwohl der Kaiser 
1515 in einer Zusammenkunft mit den 
Königen von Polen und Böhmen zu Wien 
den Frieden von 1466, d. h. die Abhän- 
gigkeit des Ordenslands von Polen, noch- 
mals bestätigt hatte, verweigerte A. den 
Lehnseid und begann 1519 den Krieg 
#aeen Polen, mußte aber aus Mangel an 
tteln 1521 in einen Waffenstillstand 
auf vier Jahre willigen. Er begab sich 
nach Deutschland, um die Entscheidung 
eines Schiedsgerichts über seinen Streit 
mit Polen zu beschleunigen, hörtein Nürn- 
berg den lutherischen Prediger Osiander 
und beschloß dann auf Luthers Rat, den 
Ordensstaat Preußen in ein weltliches 
Herzogtum umzuwandeln und die Refor- 
mation einzuführen. Im Vertrag zu Kra- 
kan (8. April 1525) erklärte sich der Kö- 
nig von Polen mit dieser Anderung ein- 
verstanden, und A. nahm Preußen als 
erbliches Herzogtum von Polen zu Lehen.
	        

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