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Die Lügen unserer Sozialdemokratie.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lügen unserer Sozialdemokratie.

Monograph

Persistent identifier:
blum_luegen_sozialdemokratie_1891
Title:
Die Lügen unserer Sozialdemokratie.
Author:
Blum, Hans
Place of publication:
Wismar
Publisher:
Hinstorff'sche Hofbuchhandlung, Verlagsconto
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1891
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokraten.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokratie.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Der kommunistische Zukunftsstaat
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Lügen unserer Sozialdemokratie.
  • Title page
  • Blank page
  • Inhalt
  • Die Lügen unserer Sozialdemokratie.
  • Introduction
  • Die Entwickelung unserer Sozialdemokratie und ihrer Lehre von 1863 bis 1891.
  • Inhalt.
  • Geschichte der Entwickelung unserer Sozialdemokratie und ihrer Lehre.
  • Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokraten.
  • Inhalt.
  • Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokratie.
  • 1. Der kommunistische Zukunftsstaat
  • 2. Liebe, Ehe, Familie, Kindererziehung im Zukunftsstaate.
  • Die Vaterlandsliebe unserer Sozialdemokraten.
  • Inhalt.
  • Die Vaterlandsliebe unserer Sozialdemokraten.
  • Der gesetzliche Sinn unserer Sozialdemokratie. („Wir wollen keine Revolution!")
  • Der gesetzliche Sinn unserer Sozialdemokratie. („Wir wollen keine Revolution!")
  • Die Religion unserer Sozialdemokratie.
  • Die Religion unserer Sozialdemokratie.
  • Die Arbeiterfreundlichkeit unserer Sozialdemokratie.
  • Inhalt.
  • Die Arbeiterfreundlichkeit unserer Sozialdemokratie.

Full text

— 178 — 
Schlaraffenlandes kundzugeben, war also Herrn Bracke's schüch- 
terner Versuch nicht. Aber die Anzapfungen innerhalb und außer- 
halb der Partei, „man müsse doch endlich einmal etwas Näheres 
über die famose kommunistische Zukunftsgesellschaft zu hören be- 
kommen!“ ließen sich nicht zur Ruhe bringen, so kräftig auch Herr 
Liebknecht in seinen Leibblättern dreinwetterte, und so eifrig er 
auch ganz mit denselben fadenscheinigen Gründen, wie heutzutage 
noch, die unverschämten Neugierigen, welche als Zaungäste in seine 
Zukunftszauberbude hineingucken wollten, zu verscheuchen suchte. 
„Die reaktionäre heutige Klassenherrschaft kann auch nicht sagen, 
wie es in fünf Jahren bei ihr aussehen wird,“ schrieb und schreibt 
er damals wie heute noch. „Wie kann ein Billigdenkender also 
verlangen, daß man ihm sage, wie der Zukunftsstaat aussehe?" So 
wehrt sich Herr Liebknecht seit sechszehn Jahren gegen die lästigen 
Frager, welche seinen bei jeder Reichstags= und Votksversammlungs- 
rede pathetisch ausgestreckten rechten Arm als Wegweiser nach dem 
Zukunftsstaat ansehen. So hat er sich auch mit großer Entrüstung 
über einige neugierige und naseweise Dränger unter den „Ge- 
osten. auf dem Parteikongreß zu Halle im Oktober 1890 ausge- 
prochen. 
Die reaktionäre heutige Klassenherrschaft antwortet aber frei- 
lich auf all dieses Poltern des Erbpächters des Zukunftskaroussells, 
wenn man ihm hinter seine Packleinwand gucken will, seit sechszehn 
Jahren auch dasselbe. Sie sagt nämlich: „Nun, der Unterschied 
zwischen der heutigen Ordnung, welche Ihr Rothen „reaktionär“ 
neunt, und Eurem Wesen oder Unwesen in spe, Eurem Parteiideal, 
Eurer Zukunftsmusik, ist denn doch, mit Verlanb, ein gewaltiger. 
Der springt doch Jedem in die Augen. Unsere bestehende Gesell- 
schaftsordnung,“ sagen diese „Rcaktionäre", „darf ohne Bangen und 
Ueberhebung prophezeien, daß sie in fünf, auch in zehn und zwanzig 
Jahren ohne gewaltsame Störung noch genau so aussehen und 
arbeiten wird, wie heute. Aber von den Herren, welche diese Ord- 
nung umstürzen wollen, darf nicht blos jeder Arbeiter ihrer Gefolg- 
schaft, sondern auch jeder andere deutsche Reichsbürger allerdings 
die sofortige Antwort auf die Fragen erwarten: „Wie sieht es in 
Eurem Zukunftsstaate ans? — Was vermögt Ihr uns Besseres 
zu bieten als die heutige Gesellschast, und welche Gewähr habt Ihr 
für Euer Versprechen künftiger allgemeiner Glückseligkeit?“ — Ein 
Narr wartet auf Antwort! Und daß diese Antwort nicht ge- 
geben wird, beweist das schlechte Gewissen der Führer. Die ganze 
Partei hinter ihnen würde zu Luft, wenn sie mit der Sprache 
herausrücken wollten. 
Ganz ähnlich sprach sich Fürst Bismarck (in der Tagung des 
Reichstags über das Sozialistengesetz im September 1878) aus, in
	        

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