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Die Lügen unserer Sozialdemokratie.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lügen unserer Sozialdemokratie.

Monograph

Persistent identifier:
blum_luegen_sozialdemokratie_1891
Title:
Die Lügen unserer Sozialdemokratie.
Author:
Blum, Hans
Place of publication:
Wismar
Publisher:
Hinstorff'sche Hofbuchhandlung, Verlagsconto
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1891
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokraten.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokratie.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Der kommunistische Zukunftsstaat
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Lügen unserer Sozialdemokratie.
  • Title page
  • Blank page
  • Inhalt
  • Die Lügen unserer Sozialdemokratie.
  • Introduction
  • Die Entwickelung unserer Sozialdemokratie und ihrer Lehre von 1863 bis 1891.
  • Inhalt.
  • Geschichte der Entwickelung unserer Sozialdemokratie und ihrer Lehre.
  • Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokraten.
  • Inhalt.
  • Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokratie.
  • 1. Der kommunistische Zukunftsstaat
  • 2. Liebe, Ehe, Familie, Kindererziehung im Zukunftsstaate.
  • Die Vaterlandsliebe unserer Sozialdemokraten.
  • Inhalt.
  • Die Vaterlandsliebe unserer Sozialdemokraten.
  • Der gesetzliche Sinn unserer Sozialdemokratie. („Wir wollen keine Revolution!")
  • Der gesetzliche Sinn unserer Sozialdemokratie. („Wir wollen keine Revolution!")
  • Die Religion unserer Sozialdemokratie.
  • Die Religion unserer Sozialdemokratie.
  • Die Arbeiterfreundlichkeit unserer Sozialdemokratie.
  • Inhalt.
  • Die Arbeiterfreundlichkeit unserer Sozialdemokratie.

Full text

— 179 — 
jener Sitzung, in welcher er Herrn Bebel anbot, ihn, den Fürsten, 
öfters Abends zu besuchen, mit den Worten: „Ich würde vielleicht 
daran die Hoffnung knüpfen, daß ich endlich auch erführe, wie Herr 
Bebel und Genossen sich den Zukunftsstaat denken.“ Eine Stimme 
der Sozialdemokraten — vielleicht die des Herrn Bebel — rief 
damals dazwischen: „Ganz gewiß!“ Fürst Bismarck aber fuhr hier- 
auf (Sten. Ber. S. 68, Sp. 1 u. 2) fort: 
„Es ist das Besprechen außerordentlich schwierig, solange wir darüber 
in demselben Dunkel tappen wie die gewöhnlichen Hörer bei den Reden in 
sozialdemokratischen Versammlungen; sie erfahren auch nichts davon, es wird 
versprochen, es werde besser werden, es gebe bei weniger Arbeit mehr Geld 
— woher es kommt, sagt kein Mensch, namentlich woher es auf die Dauer 
kommt, wenn die Theilung, die Beraubung der Besitzenden, einmal geschehen 
sein wird; denn dann wird vielleicht der Arbeitsame und Sparsame wieder 
reich werden und der Faule und Ungeschickte wieder arm, und wenn das 
nicht, wenn Jedem das Seinige von oben her gleichmäßig zugewiesen werden 
soll, gelangt man in eine zuchthausmäßige Existenz, wo keiner seinen selb- 
ständigen Beruf und seine Unabhängigkeit hat, sondern wo ein Jeder unter 
dem Zwang der Aufseher steht. Und jetzt im Zuchthans da ist wenigstens 
ein Aufseher zur Kontrole, das ist ein achtbarer Beamter, über den man 
sich beschweren kann, aber wo werden dann die Aufseher sein in dem allge- 
meinen sozialistischen Zuchthause? Das werden die Redner sein, die durch 
ihre Beredsamkeit die große Masse, die Majorität der Stimmen für sich ge- 
winnen, gegen die wird kein Appell sein, das werden die erbarmungslosen 
Tyrannen und die Anderen die Knechte der Tyrannen sein, wie sie je er- 
funden wurden. Ich glaube, Niemand wird in solchen Verhältnissen leben 
mögen, wenn er sich dieses Ideal ausmalt, was wir so durch die Ritzen zu 
erfahren kriegen — denn offen hat noch keiner der Herren ein positives 
Programm geben wollen; sowie Sie mit einem solchen auftreten, wie Sie 
wirklich sich die Zukunft zu gestalten denken, so lacht Sie jeder einsichtige 
Arbeiter aus, und dem wollen Sie sich nicht aussetzen. Deshalb hören wir 
nie von einem positiven Programm, nur von der Negation des Bestehenden."“ 
Noch schwerer als durch diese äußerst scharfsinnigen, Zzum Theil 
wenigstens, wie wir unten sehen werden, in die geheimsten 
Schwächen der zukunftsgesellschaftlichen Ordnung eindringenden 
Worte des Reichskanzlers, mochte sich die sozialdemokratische Vor- 
sehung betroffen fühlen durch die unmittelbar darauf folgende Rede 
von W. Bracke (Sten. Ber. S. 77 flg., insbesondere S. 81, Sp. 1), 
welcher durch seine Enthüllungen über die kommunistische Zukunfts- 
gesellschaft abermals, wie schon in seiner Broschüre, verrieth, daß 
er, der alte Lassalleaner, von Karl Marx noch viel zu wenig sich 
angeeignet oder „expropriirt“ habe. Denn Bracke behauptete: 
„In einem Zustande der Dinge, wo die Produktionsmitiel allgemeines 
Gut, wo sie Kollektivbesitz wären, würde dieses höhere, gerechtere () Eigen- 
thumsrecht (II) eingeführt sein. Es würde kein Kapital im heutigen Sinne 
mehr existiren. Wer genießen will, würde arbeiten müssen, aber er würde 
auch genießen können.“ 
 
	        

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