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Die Lügen unserer Sozialdemokratie.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lügen unserer Sozialdemokratie.

Monograph

Persistent identifier:
blum_luegen_sozialdemokratie_1891
Title:
Die Lügen unserer Sozialdemokratie.
Author:
Blum, Hans
Place of publication:
Wismar
Publisher:
Hinstorff'sche Hofbuchhandlung, Verlagsconto
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1891
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Die Religion unserer Sozialdemokratie.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Religion unserer Sozialdemokratie.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Lügen unserer Sozialdemokratie.
  • Title page
  • Blank page
  • Inhalt
  • Die Lügen unserer Sozialdemokratie.
  • Introduction
  • Die Entwickelung unserer Sozialdemokratie und ihrer Lehre von 1863 bis 1891.
  • Inhalt.
  • Geschichte der Entwickelung unserer Sozialdemokratie und ihrer Lehre.
  • Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokraten.
  • Inhalt.
  • Die kommunistische Zukunftsgesellschaft unserer Sozialdemokratie.
  • Die Vaterlandsliebe unserer Sozialdemokraten.
  • Inhalt.
  • Die Vaterlandsliebe unserer Sozialdemokraten.
  • Der gesetzliche Sinn unserer Sozialdemokratie. („Wir wollen keine Revolution!")
  • Der gesetzliche Sinn unserer Sozialdemokratie. („Wir wollen keine Revolution!")
  • Die Religion unserer Sozialdemokratie.
  • Die Religion unserer Sozialdemokratie.
  • Die Arbeiterfreundlichkeit unserer Sozialdemokratie.
  • Inhalt.
  • Die Arbeiterfreundlichkeit unserer Sozialdemokratie.

Full text

Die Religion unserer Sozialdemokratie. 
—–— — — 
Heinrich von Treitschke sagt in seiner Abhandlung „Der Sozia- 
lismus und seine Gönner“ („Zehn Jahre Deutscher Kämpfe“, S. 
487 flg.): „Es wäre ein Verlust für die sittliche Welt, wenn jemals 
die ehrwürdige Erscheinung des einfachen Mannes verschwände, der 
mitten in Arbeit und Sorgen den Glauben festhält, daß es nur eine 
vollkommene Unfreiheit auf Erden giebt — den Dienst der Lüste 
und die sinnliche Schätzung des Daseins. Das wahre Glück des 
Lebens darf nur gesucht werden in dem, was allen Menschen er- 
reichbar und gemeinsam ist. Also nicht im Besitze wirthschaftlicher 
Güter oder in der politischen Macht, auch nicht in Kunst und 
Wissenschaft — oder sind etwa die Frauen minder glücklich als wir, 
sie, die im Denken und Dichten niemals an uns heranreichen, und 
doch in der sittlichen Kraft zu tragen und zu dulden jeden Mann 
übertreffen? — sondern in der Welt des Gemüths: in dem reinen 
Gewissen, in der Kraft der Liebe, die den Einfältigen über den 
Klugen emporhebt, und vor allem in der Macht des Glaubens. 
Dies Menschlichste im Menschen ist von der Gunst der äußeren 
Umstände bei weitem nicht so abhängig, wie die Gegenwart zu 
glauben pflegt. Vielmehr bewahrt gerade in der bescheidenen Enge 
des kleinen Lebens das Gemüth eine frische, kernhafte, unmittelbare 
Kraft, welche den Gebildeten oft beschämt. Aus den unberührten 
Tiefen ihrer derben Sinnlichkeit, ihres wahrhaftigen Gefühls steigen 
immer neue Kräfte empor in die Reihen der rascher dahinwelkenden 
höheren Stände. Die Helden der Religion, welche das Gemüths- 
leben der Völker in seinen Grundvesten umgestalteten, waren zumeist 
Söhne der Armuth; wer kann sich Jesus oder Luther anders vor- 
stellen, denn als kleiner Leute Kinder? Dies meinte Goethe, wenn 
er mit seiner liebevollen Milde so oft wiederholte: die wir die 
Hher Klasse nennen, sind für Gott gewiß die höchste Menschen- 
asse." 
Und später schreibt Treitschke (S. 488 flg.): „Niemals kann 
die Masse des Volkes so weit gebildet werden, daß sie die ver- 
wickelten Gesetze des modernen Lebens wirklich versteht, denn das 
21
	        

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