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Psychologie der Massen.

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Bibliographic data

fullscreen: Psychologie der Massen.

Monograph

Persistent identifier:
bon_psychologie_massen_1922
Title:
Psychologie der Massen.
Author:
Le Bon, Gustave
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Alfred Kröner
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1922
DDC Group:
Gesundheit/Medizin
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Erstes Buch. Die Massenseele.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
2. Kapitel. Gefühle und Moral der Massen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§ 2. Suggestibilität und Leichtgläubigkeit der Massen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Psychologie der Massen.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Einleitung. Die Ära der Massen.
  • Erstes Buch. Die Massenseele.
  • 1. Kapitel. Allgemeine Charakteristik der Massen. Das psychologische Gesetz ihrer seelischen Einheit.
  • 2. Kapitel. Gefühle und Moral der Massen.
  • § 1. Impulsivität, Wandelbarkeit und Erregbarkeit der Massen.
  • § 2. Suggestibilität und Leichtgläubigkeit der Massen.
  • §. 3. Überschwang und Simplismus der Gefühle der Massen.
  • § 4. Intoleranz, Autoritarismus und Konservatismus der Massen.
  • § 5. Sittlichkeit der Massen.
  • 3. Kapitel. Ideen, Urteils- und Einbildungskraft der Massen.
  • 4. Kapitel. Religiöse Formen, die alle Überzeugungen der Massen annehmen.
  • Zweites Buch. Die Anschauungen und Überzeugungen der Massen.
  • 1. Kapitel. Mittelbare Faktoren der Überzeugungen und Anschauungen der Massen.
  • 2. Kapitel. Unmittelbare Faktoren der Anschauungen der Massen.
  • 3. Kapitel. Die Führer der Massen und ihre Überzeugungsmittel.
  • 4. Kapitel. Grenzen der Variabilität der Überzeugungen und Anschauungen der Massen.
  • Drittes Buch. Klassifikation und Beschreibung der verschiedenen Arten von Massen.
  • 1. Kapitel. Klassifikation der Massen.
  • 2. Kapitel. Die sogenannten kriminellen Massen.
  • 3. Kapitel. Die Geschworenen bei den Assisengerichten.
  • 4. Kapitel. Die Wählermassen.
  • 5. Kapitel. Die Parlamentsversammlungen.

Full text

30 Erstes Buch. 
künftigen Forscher vielleicht an der Existenz des Helden 
zweifeln, wie sie vielfach die Existenz Buddhas bezweifeln, und 
werden dann in ihm nur einen Sonnenmythus oder eine Ent- 
wicklung der Herkulessage erblicken. Zweifellos werden sie 
sich ob dieser Ungewißheit leicht trösten, denn da sie eine 
bessere psychologische Erkenntnis der Massen als die von 
heutzutage haben werden, so werden sie wissen, daß die Ge- 
schichte nur Mythen zu verewigen vermag. 
§ 3. Überschwang und Simplismus der Massengefühle. 
Alle von der Masse geäußerten Gefühle, gute und schlechte, 
haben zwei Eigenschaften: sie sind sehr einfach und sehr über- 
schwenglich. In dieser wie in so vielen anderen Beziehungen 
nähert sich das der Masse angehörende Individuum den primi- 
tiven Wesen. Der Gefühlsnuancen nicht fähig, sieht es die 
Dinge nur im Groben und kennt nicht die Übergänge. In der 
Masse wird der Überschwang der Gefühle noch dadurch ver- 
stärkt, daß, da ein zur Äußerung gelangtes Gefühl sich durch 
Suggestion und Ansteckung sehr rasch ausbreitet, die sicht- 
liche Anerkennung, die es erfährt, seine Intensität erheblich 
steigert. 
Die Einfachheit und Überschwenglichkeit der Gefühle der 
Massen sind der Grund dafür, daß diese weder Zweifel noch 
Ungewißheit kennen. Sie gehen, gleich den Frommen, sofort 
bis zum Äußersten. Der ausgesprochene Verdacht wird sogleich 
zu unumstößlicher Gewißheit. Ein Keim von Antipathie oder 
Mißbilligung, der bei dem isolierten Individuum nicht zur Reife 
käme, wird beim Massenglied sofort zu wildem Hasse. 
Die Heftigkeit der Massengefühle wird, besonders bei den 
heterogenen Massen, auch durch das Fehlen jeder Verantwort- 
lichkeit gesteigert. Die Sicherheit der Straflosigkeit, die mit 
der Größe der Masse zunimmt, sowie das Bewußtsein einer 
durch die Menge bedingten beträchtlichen Momentangewalt 
ermöglichen der Gesamtheit Gefühle und Handlungen, die für
	        

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