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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
bornhak_preussisches_staatsrecht
Title:
Preußisches Staatsrecht.
Author:
Bornhak, Conrad
Place of publication:
Breslau
Document type:
Multivolume work
Collection:
preussen
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
bornhak_preussisches_staatsrecht_band_2
Title:
Preußisches Staatsrecht. Zweiter Band.
Author:
Bornhak, Conrad
Volume count:
2
Publisher:
Alfred Langewort
Document type:
Volume
Collection:
preussen
Publication year:
1912
Edition title:
Zweite Auflage.
Scope:
556 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Viertes Buch. Das Verwaltungsrecht.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erste Abteilung. Allgemeiner Teil.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Die Verwaltungsorganisation.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Kap. V. Die Bezirksverwaltung.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§ 125. Die Bildung der Regierungsbehörden.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • A. Die Verheerung.
  • B. Die Wiederaufrichtung.
  • I. Vorbereitende Maßnahmen.
  • II. Der Wiederaufbau.
  • a) Grundgedanken des Wiederaufbaues.
  • b) Gesetzliche Maßnahmen.
  • c) Der Umfang der Arbeit.
  • d) Der künstlerische Stil.
  • e) Weitere Hilfsmaßnahmen. Kleinwohnungswesen.
  • f) Das bisher Erreichte. Entwicklung des Wiederaufbaues.
  • g) Die Ostpreußenhilfe.
  • Literatur.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufbau                                         333 
Farbe kräftig und eindrucksvoll zu uns sprechen, lehnen sich die neuen Ent- 
würfe zum Teil an. Es ist das große Verdienst des „Deutschen Bundes 
Heimatschutz“, der sogleich auf die ästhetischen Fragen des Wiederaufbaues 
Einfluß gewann, daß die Baumeister im Sinne dieser bodenständigen 
Kunst schaffen. Auf seine Veranlassung hat der Architekt Georg Steinmetz 
das ausgezeichnete Werk „Grundlagen zum Wiederaufbau Ostpreußens“ 
geschaffen. Eingehen auf alle Formen des Baues, die erst die voll- 
kommene Harmonie und Schönheit verbürgen, bestimmt den Charakter 
des Stils bei den neuen Aufgaben. Das Holzwerk, die Haustür und ihre 
Umrahmung, die Griffe am Fensterkreuz, das Schloß an der Tür, die Bank 
vor dem Eingange, jede Mauer und jeder Lattenzaun, sie müssen schön und 
sachlich entworfen und handwerklich einwandfrei gearbeitet sein. 
Großzügige Aufgaben des Städtebaues, die in der Umgestaltung eines 
ganzen Ortes bestehen, bieten sich bei dem Wiederaufbau nur selten. Die 
Zerstörungen sind glücklicherweise zumeist nicht so umfassende, daß etwas 
ganz Neues geschaffen werden muß, und wo dies der Fall ist, wie bei Schir- 
windt, war der ursprüngliche Plan so vortrefflich, daß er beibehalten werden 
kann. In manchen Städten wird auf ihre zukünftige Entwicklung weit- 
schauende Rücksicht genommen. So soll Tapiau im Anschluß an seinen schönen 
Marktgarten eine reizend gedachte Gartenstadt erhalten; in Ortelsburg wird 
der langgestreckte schmale Marktplatz verbreitert und damit eine Aus- 
sicht auf den prächtigen Hausen-See eröffnet. Weniger durchgreifende Ver- 
besserungen, die aber dafür viel häufiger vorkommen, sind Umlegungen 
der Straßen und Veränderungen der Chausseen. Auf diese Weise wird ent- 
weder eine weiträumigere und gesundere Bebauung ermöglicht oder der 
Blick auf ein besonders schönes Bauwerk gerichtet. Zumeist steht bei den 
Städten die Neugestaltung des Marktplatzes, der Bau einer Kirche, eines 
Rathauses oder die bessere Gruppierung alter wertvoller Bauten im 
Vordergrund. 
e) Weitere Hilfsmaßnahmen. Kleinwohnungswesen. 
Das Wohnungselend der armen Leute war bisher in Ostpreußen sehr 
groß und trug mit dazu bei, sie zur Abwanderung nach dem Westen zu treiben. 
Gesunde Wohnungen, billige Eigenheime werden sie am ehesten an die 
Scholle fesseln. Und deshalb hat sich eine Reihe von Kleinsiedlungsgesell- 
schaften gebildet, die Kolonien für Arbeiter und Kleingewerbetreibende 
schaffen wollen. Um eine durchgreifende Besserung der Kleinwohnungen 
im gesundbeitlichen wie sittlichen Interesse durchzuführen, ist eine Vorschrift 
für „Mindestforderungen beim Bau von Kleinwohnungen“ erlassen worden, 
die nach sorgfältigen Studien und praktischen Erfahrungen das Notwendige 
auf diesem Gebiete festlegt. Im Zusammenhange mit dem Wiederaufbau 
setzt in Ostpreußen eine großzügige Siedlungsbewegung ein, die viel zur 
kulturellen wie materiellen Hebung der Provinz beitragen wird. Auch die 
Anlage von Wasserleitung und Kanalisation in denjenigen Städten, die 
diese Verbesserungen noch nicht besitzen, wird ins Auge gefaßt, und staat- 
liche Zuschüsse sollen dazu gewährt werden.
	        

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