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Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
busch_tagebuchblaetter
Title:
Tagebuchblätter.
Author:
Busch, Moritz
Place of publication:
Leipzig
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
busch_tagebuchblaetter_erster_band
Title:
Tagebuchblätter. Erster Band.
Author:
Busch, Moritz
Volume count:
1
Publisher:
Fr. Wilhelm Grunow
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1899
Scope:
610 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Graf Bismarck und seine Leute während des Krieges mit Frankreich 1870-1871 bis zur Beschießung von Paris.

Chapter

Title:
Zehntes Kapitel. Die Herbsttage in Versailles.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Tagebuchblätter.
  • Tagebuchblätter. Erster Band. (1)
  • Cover
  • Prepage
  • Title page
  • Vorbemerkung der Herausgeber.
  • Vorwort
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis zum ersten Bande.
  • Erstes Kapitel. Meine Anstellung im Auswärtigen Amt und meine erste Audienz bei Bismarck -- Arbeiten und Beobachtungen bis zum Kriege mit Frankreich.
  • Zweites Kapitel. Abreise des Bundeskanzlers auf den Kriegsschauplatz -- Ich folge ihm zunächst nach Saarbrücken -- Weiterfahrt von da bis zur französischen Grenze -- Das mobilisierte Auswärtige Amt.
  • Drittes Kapitel. Von der Grenze bis Gravelotte.
  • Viertes Kapitel. Commercy -- Bar le Duc -- Clermont en Argonne.
  • Fünftes Kapitel. Abschwenkung nach Norden -- Der Bundeskanzler in Rezonville -- Schlacht und Walstatt von Beaumont.
  • Sechstes Kapitel. Der Tag von Sedan -- Bismarck und Napoleon bei Donchery.
  • Siebentes Kapitel. Von der Maas zur Marne.
  • Achtes Kapitel. Bismarck und Favre in Haute-Maison -- Zwei Wochen im Schlosse Rothschilds.
  • Neuntes Kapitel. Die Reise nach Versailles -- Das Haus der Madame Jessé -- Unser dortiges Leben im allgemeinen.
  • Zehntes Kapitel. Die Herbsttage in Versailles.
  • Elftes Kapitel. Thiers und die ersten Waffenstillstandsverhandlungen in Versailles.
  • Zwölftes Kapitel. Steigende Sehnsucht nach der Entscheidung in verschiednen Richtungen.
  • Dreizehntes Kapitel. Die Beklemmung wegen des bayrischen Vertrags im Reichstag gehoben. Das Bombardement läßt weiter auf sich warten.
  • Vierzehntes Kapitel. Die Aussichten vor Paris bessern sich.
  • Fünfzehntes Kapitel. Chaudordy und die Wahrheit -- Wortbrüchige Offiziere -- Französische Wortverdrehung -- Der Kronprinz Gast des Chefs.

Full text

3. Oktober Zehntes Kapitel 291 
päpstliche Partei gebe.! Man kann sagen, so heißt es da ungefähr, 
daß die ganze politische Organisation des päpstlichen Staatswesens 
zu Staub zerfallen ist, wie ein Leichnam, der, nachdem er tausend 
Jahre von der freien Luft abgesperrt gewesen war, plötzlich von 
ihr berührt wird. Es ist nichts davon übrig geblieben, weder eine 
Erinnerung noch eine Lücke. Die Abstimmung, die nach den staats— 
rechtlichen Grundsätzen Italiens stattfinden mußte, hat den Wert 
einer freiwilligen Kundgebung von Gesinnungen, für die man, wenn 
wir von den Emigranten absehen, keine oder doch geringe Opfer 
gebracht hat. So weit diese Gesinnungen den Widerwillen gegen 
das weltliche Regiment der Päpste ausdrücken, ist an eine Reaktion 
nicht zu denken. Was dagegen den Wunsch der Römer, Unter— 
thanen des Königs von Italien zu sein und zu bleiben, betrifft, 
so wird dessen Dauer von der Art abhängen, wie man regiert. 
Der Kanzler giebt mir diesen Bericht mit der Weisung, ihn 
für die Presse zu benutzen; doch sollen daraus nur die statistischen 
Daten entnommen werden, „aus denen hervorgeht, daß Mogelei 
stattgefunden hat. — Keine Spitze, weder gegen den Papst, noch 
gegen Italien.“ 
Wenn man nach einem Briefe, der am 13. September von 
Saint Louis abgegangen ist, auf die Stimmung der Deutschen in 
den Vereinigten Staaten schließen dürfte, so würde dort das durch 
den Krieg und seine Erfolge befriedigte und gesteigerte National— 
gefühl das Republikanertum erheblich überwiegen. „Ein seit zwanzig 
Jahren hier wohnender Deutscher, der früher ihr Todfeind war, 
und dessen Ideal Sie jetzt sind,“ ruft dem Kanzler, nicht geblendet 
durch die republikanische Form, in die das französische Wesen jetzt 
gegossen ist, begeistert zu: „Vorwärts, Bismarck! Hurra für 
Deutschland! Hurra für Wilhelm den Ersten, Kaiser von Deutsch- 
land!“ — Bravo! Aber es scheint, daß unfre Demokraten erst ins 
Ausland gehen müssen, wenn sie natürlich empfinden sollen. 
Auch Franzosen kommen jetzt mit gutem Rat und Bitten vor 
unsern Kanzler, um ihn zu bestimmen, Frieden zu gewähren. Nur 
sind es nicht die rechten, und ihre Anerbietungen stimmen auch 
  
1 Am 2. Oktober wurde die Einverleibung Roms in das Königreich Italien 
mit 133681 Stimmen gegen 1507 genehmigt. 
19
	        

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