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Tagebuchblätter. Zweiter Band. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Tagebuchblätter. Zweiter Band. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
busch_tagebuchblaetter
Title:
Tagebuchblätter.
Author:
Busch, Moritz
Place of publication:
Leipzig
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
busch_tagebuchblaetter_zweiter_band
Title:
Tagebuchblätter. Zweiter Band.
Author:
Busch, Moritz
Volume count:
2
Publisher:
Fr. Wilhelm Grunow
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1899
Scope:
609 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Graf Bismarck und seine Leute während des Krieges mit Frankreich 1870-1871 bis zur Rückkehr nach Berlin Wilhelmstraße 76 - Denkwürdigkeiten aus den Jahren 1871 bis 1880 - Varzin, Schönhausen, Friedrichsruh.

Chapter

Title:
Siebzehntes Kapitel. Die letzten Wochen vor der Kapitulation von Paris.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Tagebuchblätter.
  • Tagebuchblätter. Zweiter Band. (2)
  • Cover
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis zum zweiten Bande.
  • Sechzehntes Kapitel. Während der ersten Wochen des Bombardements.
  • Siebzehntes Kapitel. Die letzten Wochen vor der Kapitulation von Paris.
  • Achtzehntes Kapitel. Während der Verhandlungen über die Kapitulation von Paris.
  • Neunzehntes Kapitel. Von Gambettas Rücktritt bis zum Abschluß der Friedenspräliminarien.
  • Zwanzigstes Kapitel. Wilhelmstraße sechsundsiebzig - Bildsäulen und Büsten - Bucher und Abeken.
  • Einundzwanzigstes Kapitel. Von unsrer Rückkehr aus dem Kriege bis zum vorläufigen Aufhören meines persönlichen Verkehrs mit dem Kanzler - Blicke in die diplomatische Welt - Aufträge für die Presse.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel. Die letzten zwanzig Monate im Auswärtigen Amte - Aus Ein- und Ausgängen.
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel. Der Arnimsche Handel - Besuch beim Fürsten in Berlin. Die "Friktionsartikel" der Grenzboten.
  • Vierundzwanzigstes Kapitel. In Varzin.
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel. Schönhausen und Friedrichsruh.
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel. Aus den Jahren 1878, 1879 und 1880.

Full text

24. Januar Siebzehntes Kapitel 75 
nicht sehr am Herzen, aber die Kaiserin in London. — Jedoch trotz 
seiner Verliebtheit — so wie Werther wäre er doch nicht reingefallen." 
Man gedachte des Ablebens einer niederländischen oder belgischen 
Prinzessin, 1 und Abeken drückte pflichtbewußt seine Betrübnis über 
den Sterbefall der hochseligen Dame aus. Der Chef aber sagte: 
„Wie kann Ihnen das nur so zu Herzen gehen? Meines Wissens 
ist doch kein Belgier hier am Tische und auch kein Vetter.“ 
Er erzählte dann, daß Favre sich gegen ihn beklagt habe, daß 
wir auf die Kranken und Blinden — das Blindeninstitut — schössen. 
„Ich weiß nicht, was Sie sich darüber beschweren, sagte ich ihm. 
Sie machen es ja noch viel schlimmer, Sie schießen auf unfre 
rüstigen und gesunden Leute. Welch ein Barbar! wird er da gedacht 
haben.“" — Man erwähnte Hohenlohes und seiner Verdienste um 
den Erfolg der Beschießung. Chef: „Ich werde vorschlagen, ihm 
den Titel Poliorketes zu verleihen.“ — Die Unterhaltung lenkte 
sich auf Statuen und Gemälde der Restaurationszeit und deren 
Unnatur und Geschmacklosigkeit. „Da erinnere ich mich — sagte 
der Chef —, der Minister Schuckmann, den hatte seine Frau gemalt 
— ich glaube, man nannte es en coquille — in einer rosenroten 
Muschel, und dabei hatte er eine Art antikes Kostüm an, bis hierher 
(zeigt auf die Magengegend) nackt, wie ich ihn nie gesehen habe.“ — 
„Der gehört zu meinen frühesten Erinnerungen. Die gaben öfters, 
was man zu jener Zeit Assemblees nannte, und was jetzt Rout 
heißt — einen Ball ohne Abendbrot. Da gingen meine Eltern 
gewöhnlich hin.“ Er beschrieb dann wieder den Anzug seiner Mutter, 
worauf er fortfuhr: „Später war da ein russischer Gesandter in 
Berlin, Ribeaupierre, der gab auch solche Bälle, wo bis um zwei 
Uhr getanzt wurde, und wo es nichts zu essen setzte. Da weiß 
ich, daß ich und ein paar gute Freunde oft dort waren. Zu-letzt 
aber kriegten wir es satt und spielten ihnen einen Streich. Als 
es spät wurde, zogen wir Butterbröte aus der Tasche, verzehrten 
sie und schmissen die Papiere, als wir fertig waren, in den Saal. 
Hernach, das nächste mal, gab es zu essen, aber wir waren nicht 
wieder geladen.“ 
  
1 Wohl der Prinzessin Friedrich der Niederlande, geb. Prinzessin Luise 
von Preußen, der Schwester des Kaisers. 6. Dezember 1870, siehe Schneider 
III, 114. 
 
	        

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