Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Die Hohenzollern und ihr Werk.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Volltext: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Monografie

Persistenter Identifier:
cahn_rustag_1914
Titel:
Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913.
Autor:
Cahn, Wilhelm
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
J. Guttentag
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1914
Ausgabenbezeichnung:
Vierte, völlig neubearbeitete Auflage.
Umfang:
627
DDC-Sachgruppe:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
Mit Benutzung amtlicher Quellen und unter vergleichender Berücksichtigung der ausländischen Gesetzgebung.

Appendix

Titel:
Anhang. Anlagen
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Appendix

Appendix

Titel:
20. Artikel XII.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Appendix

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Titelseite
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Zollvereinsverhandlungen, Rechbergs Entlassung. -- Fortdauer des Konflikts in Preußen.
  • Entfremdung zwischen Preußen und Österreich wegen dessen Haltung gegen den Augustenburger. -- Kronrat vom 21. Juli.
  • Systemwechsel in Österreich, Vorschlag des Grafen Blome, Konvention von Gastein. -- Bismarck in Biarritz.
  • Weitere Reibungen mit Österreich in Schleswig-Holstein. -- Bismarck und der König vor der Frage eines Krieges mit Österreich.
  • Verschlechterung des Verhältnisses zu Österreich. -- Bündnis mit Italien.
  • Der Antrag Preußens auf Berufung eines deutschen Parlaments, das allgemeine Wahlrecht. -- Mißtrauen in der öffentlichen Meinung.
  • Verhandlungen mit Österreich. -- Die Krisis auf dem Höhepunkt. -- Die Gablenzsche Verhandlung.
  • Napoleons Kongreß- und Kompensationspläne. -- Verhandlungen am Bundestage, die Abstimmung vom 14. Juni.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Volltext

600 Tie Begründung des Deutschen Reiches (1859—1871). 
Macht und Größe des Staates und das militärische Ehrgefühl des preußischen 
Offiziers, angewandt auf die Politik. Wenn Bismarck an diesem Punkte ein- 
setzen konnte, so hatte er gewonnen; er nannte das wohl: den König beim 
Portepee fassen. Und jetzt in dem Konflikt mit Österreich war es immer die 
Furcht vor einem neuen Olmütz, die den König geneigt machte, auf die Rat- 
schläge Bismarcks einzugehen; sein militärisch-politisches Ehrgefühl empörte sich 
bei dem Gedanken, daß Preußen noch einmal in die Lage versetzt werden sollte, 
einen so schmählichen Rückzug vor dem Rivalen anzutreten. Bei jeder drohenden 
Gebärde der österreichischen Politik geriet der König in kriegerische Stimmung; 
jedes Zeichen versöhnlicher Gesinnung aber verschaffte wieder den friedfertigen 
Neigungen die Oberhand. Er wollte zum Kriege gezwungen sein, er wollte 
nur in einem gerechten und unvermeidlichen Kampfe das Schwert ziehen. Die 
Welt mußte sehen, daß das Unrecht auf Österreichs Seite sei, daß Preußen nur 
seine Lebensinteressen und seine Ehre verteidige. Diesem Sinn des Königs 
mußte Bismarck seine Politik aupassen. Und darin besteht seine unvergleichliche 
staatsmännische Kunst, daß er den Schein des Rechts zu wahren wußte, indem 
er Osterreich in die Stellung des Angreifers drängte. In Wahrheit war es 
Bismarck, der auf den Krieg ausging, aus Gründen der preußischen Staatsräson; 
formell aber ist der Bruch durch die Haltung der österreichischen Regierung 
herbeigeführt worden. 
In einem Kronrat vom 28. Febrnar wurde die schleswig-holsteinsche Frage 
und das Verhältnis zu Österreich überhaupt zum Gegenstand eingehender Er- 
örterung gemacht. Der König faßte dabei die Möglichkeit des Krieges bereits 
ins Auge; er hatte sich mit dem Gedanken der Erwerbung von Schleswig-Holstein 
für Preußen befreundet, aber er wollte noch nicht auf die Aussicht verzichten, 
auch ohne Krieg in den Besitz des Landes gelangen zu können. Immerhin 
wurden jetzt amtliche Verhandlungen mit Frankreich und namentlich auch mit 
Italien eingeleitet; denn die Bundesgenossenschaft Italiens hatte Moltke als 
die notwendige Voraussetzung für die Wahrscheinlichkeit eines kriegerischen Er- 
folges bezeichuet. 
In ein kritisches Stadium gerieten die Dinge dadurch, daß Österreich in 
der ersten Hälfte des März auf die falsche Nachricht von einer Mobilmachung 
in Preußen Kriegsrüstungen vornahm und im nördlichen Böhmen Truppen- 
massen zusammenzog, die auf die Grenze zu in Bewegung gesetzt wurden. Am 
16. März sandte Mensdorff eine Note nach Berlin, in der er die Frage stellte, 
ok die preußische Regierung beabsichtige, die Konvention von Gastein zu brechen 
— eine Frage, die Bismarck einfach mit Nein beantwortete. Mensdorff hatte 
zugleich den deutschen Bundesregierungen von diesem Schritte Mitteilung ge- 
macht und ihnen erklärt, daß Österreich die schleswig-holsteinsche Frage dem 
Bunde zur Entscheidung vorlegen und, falls Preußen sich nicht füge, die Bundes- 
cxekution beantragen werde. Auch Bismarck wandte sich darauf an die Bundes- 
regierungen mit der Erklärung, daß Preußen gegenüber den österreichischen 
Rüstungen auf Deckung bedacht sein müsse, und fragte an, auf welche Seite 
sic im Falle eines Bruches treten würden; zugleich stellte er in Aussicht, daß 
Preußen Vorschläge zu einer durchgreifenden Verfassungsreform beim Bunde 
machen werde. In der Tat begann man nun auch in Preußen mit kriegerischen 
Rüstungen, ohne aber noch zur vollen Mobilmachung zu schreiten. Zugleich
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

ausgabe:

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.