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Der Mündliche Vortrag. Zweiter Teil. Die richtige Betonung und die Rhythmik der deutschen Sprache. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Mündliche Vortrag. Zweiter Teil. Die richtige Betonung und die Rhythmik der deutschen Sprache. (2)

Monograph

Persistent identifier:
cahn_rustag_1914
Title:
Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913.
Author:
Cahn, Wilhelm
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. Guttentag
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
Edition title:
Vierte, völlig neubearbeitete Auflage.
Scope:
627
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Mit Benutzung amtlicher Quellen und unter vergleichender Berücksichtigung der ausländischen Gesetzgebung.

Chapter

Title:
II. Teil. Ausländische Gesetzgebung.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Guatemala.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Der Mündliche Vortrag.
  • Der Mündliche Vortrag. Zweiter Teil. Die richtige Betonung und die Rhythmik der deutschen Sprache. (2)
  • Title page
  • Prepage
  • Vorwort.
  • Inhaltsübersicht.
  • Endsheet
  • Introduction
  • I. Der Satzton.
  • II. Der Wortton.
  • XI. Der Beziehungston.
  • XII. Der rhythmische Ton.
  • XIII. Die Pausen.

Full text

220 
Die Pausen. 
Antworte, wenn er sendet und das Opfer 
Mir dringender gebietet. Ach ich sehe wohl. 
Ich muß mich leiten lassen wie ein Kind. 
Ich habe nicht gelernt zu hinterhalten, 
Noch jemand etwas abzulisten. Weh. 
O weh der Lüge! Sie befreiet nicht, 
Wie jedes andre wahrgesprochne Wort, 
Die Brust, sie macht uns nicht getrost, sie ängstet 
Den, der sie heimlich schmiedet, und sie kehrt, 
Ein losgedrückter Pfeil, von einem Gotte 
Gewendet und versagend, sich zurück 
Und trifft den Schützen. — — 
Der rasche Kampf verewigt einen Mann, 
Er falle gleich, so preiset ihn das Lied. — 
Allein die Thränen, die unendlichen, 
Der überbliebnen, der verlassnen Frau 
Zählt keine Nachwelt, und der Dichter schweigt 
Von tausend durchgeweinten Tag' und Nächten. 
Wo eine stille Seele den verlornen 
Rasch abgeschiednen Freund vergebens sich 
Zurückzurufen bangt und sich verzehrt. — — 
Unendlich ist das Werk, das zu vollführen 
Die Seele dringt. Wir möchten jede That 
So groß gleich thun, als wie sie wächst und wird, 
Wenn Jahre lang durch Länder und Geschlechter 
Der Mund der Dichter sie vermehrend wälzt. 
Es klingt so schön was unfre Väter thaten, 
Wenn es in stillen Abendschatten ruhend 
Der Jüngling mit dem Ton der Harfe schlürft, 
Und was wir thun ist, wie es ihnen war, 
Voll Müh und eitel Stückwerk. 
So laufen wir nach dem, was vor uns flieht, 
Und achten nicht des Weges, den wir treten, 
Und sehen neben uns der Ahnherrn Tritte 
Und ihres Erdenlebens Spuren kaum. 
—e— 
Druck von J. J. Weber in Leipzig.
	            		

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