Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Erster Teil. Bis zum zweiten Pariser Frieden. (24)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Erster Teil. Bis zum zweiten Pariser Frieden. (24)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1877
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Fünfter Jahrgang. 1877.
Volume count:
5
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1877
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 17.
Volume count:
17
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
4. Finanz-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatengeschichte der neuesten Zeit.
  • Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Erster Teil. Bis zum zweiten Pariser Frieden. (24)
  • Title page
  • An Max Duncker.
  • Inhalt.
  • Erstes Buch. Einleitung. Der Untergang des Reichs.
  • Zweites Buch. Die Anfänge des Deutschen Bundes. 1814-1819.
  • 1. Der Wiener Congreß.
  • Charakter des Congresses. Die Personen.
  • Die Gebietsverhandlungen.
  • Der Deutsche Bund.
  • 2. Belle Alliance.

Full text

Die deutschen Fürsten. 611 
Wamboldt, Helfferich und Schies die Wiederherstellung der durch den 
Reichsdeputationshauptschluß vernichteten geistlichen Staaten oder doch 
mindestens die Herausgabe des geraubten Kirchengutes. Sie standen unter 
dem Schutze des päpstlichen Gesandten, des gewandten, geistreichen Car- 
dinals Consalvi; der Convertit Friedrich Schlegel, der Neffe Goethe's Rath 
Schlosser aus Frankfurt und ein großer an guten Köpfen reicher Kreis 
von Clericalen schlossen sich ihnen an. Aber auch auf dem kirchlichen 
Gebiete zeigte sich die unendliche Zersplitterung des vielgestaltigen deut- 
schen Lebens. Denn neben diesen Vertretern der römischen Papstkirche 
erschien der Generalvicar von Constanz, Freiherr von Wessenberg, noch einer 
von den milden, aufgeklärten hochadlichen Kirchenfürsten des alten Jahr- 
hunderts — famosus ille Wessenbergius nannte ihn eine päpstliche Bulle. 
Der hoffte auf eine deutsche Nationalkirche und dachte seinem Auftraggeber, 
dem entthronten Großherzog von Frankfurt Dalberg, den Primat Ger- 
maniens zu verschaffen. Dazu eine Reihe ehrenfester republikanischer 
Staatsmänner aus den Hansestädten, an ihrer Spitze der wackere Smidt 
von Bremen, der während des Winterfeldzugs im großen Hauptquartiere 
tapfer ausgehalten und sich durch Klugheit und Zuverlässigkeit allgemeine 
Achtung erworben hatte; dann Jakob Baruch aus Frankfurt als Vertreter 
der deutschen Judenschaft; dann der kluge Buchhändler Cotta aus Stutt- 
gart, der mit feiner Spürkraft bereits witterte, daß die Entscheidung der 
deutschen Dinge in Oesterreichs Händen lag, und darum seine Allgemeine 
Zeitung der Hofburg zur Verfügung stellte; und so weiter eine unend- 
liche Reihe von Strebern, Horchern und Bittstellern. 
Als die eigentlichen Vertreter der troisieme Allemagne, wie die 
Franzosen sagten, erschienen die Häupter der Mittelstaaten. Allen diesen 
Creaturen Napolcon's war das Herz geschworen von Neid wider das sieg- 
reiche Preußen. Das ließ sich doch nicht ertragen, daß der Staat Fried- 
rich's den Deutschen wieder ein Vaterland, wieder ein Recht zu frohem 
Selbstgefühle gegeben hatte. Herunter mit dem waffengewaltigen Adler 
in den allgemeinen Koth deutscher Ohnmacht, Zanksucht und Armseligkeit 
— in diesem Gedanken fanden sich die Satrapen des Bonapartismus be- 
haglich zusammen. Den Staat zu schwächen, der allein das Vaterland 
vertheidigen konnte, schien Allen eine selbstverständliche Forderung deutscher 
Freiheit. Selbst jener bürgerlichste aller Könige, der alltäglich, mit Jeder- 
mann schäkernd und plaudernd, in den Straßen Wiens umherschlenderte, 
jener allbekannte gemüthliche Herr, der mit seinem derblustigen Wesen bald 
an einen altfranzösischen Obersten, bald an einen bairischen Bierbrauer 
erinnerte, selbst König Max Joseph betrieb den Kampf gegen Preußen mit 
schwerem Ernst, befahl seinem Bevollmächtigten in Gegenwart der Mon- 
archen, schlechterdings nichts zu unterzeichnen, so lange der König von 
Sachsen nicht wieder eingesetzt sei. Nicht anders dachte sein Sohn, der 
excentrische Kronprinz Ludwig, obgleich er zum Aerger des Vaters sich zu 
397
	        

Downloads

Downloads

The entire work or the displayed page can be downloaded here in various formats.

Full record

METS METS (entire work) PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.