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Major Menzels Dienstunterricht des deutschen Infanteristen.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Major Menzels Dienstunterricht des deutschen Infanteristen.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1883
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Elfter Jahrgang. 1883.
Volume count:
11
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1883
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Title page

Document type:
Periodical
Structure type:
Title page

Contents

Table of contents

  • Major Menzels Dienstunterricht des deutschen Infanteristen.
  • Title page
  • Kaiser Wilhelm II.
  • Zeittafel für Sonnen-Auf- und -Untergang.
  • Deutschlands regierende Fürsten.
  • Die Hohenzollern als Kurfürsten, Könige und Kaiser.
  • Deutschlands Kolonien.
  • Chinafeldzug.
  • Feldzug in Deutsch-Südwestafrika.
  • Eintritt in das Heer.
  • Wehrpflicht.
  • Kriegsartikel mit Pflichten und Fahneneid.
  • Innerer Dienst.
  • Körperpflege, Gesundheitsregeln, Erkrankung.
  • Kasernen- und Stubenordnung.
  • Anzug und seine Behandlung.
  • Gebührnisse.
  • Das Gewehr 98
  • I. Beschreibung des Gewehres 98.
  • II. Behandlung des Gewehrs 98.
  • III. Seitengewehr 98.
  • IV. Munition.
  • Armee-, Marine-Vorgesetzte.
  • Armee-Einteilung.
  • Friedensgliederung und Kriegsgliederung unserer Armee.
  • Vorgesetzte in der Armee, Marine, Schutztruppe und im Sanitätskorps.
  • Rangabzeichen der Armee.
  • Rangabzeichen der deutschen Marine.
  • Anhang: Tafel I bis X.
  • Militärisches Benehmen.
  • Ehrenbezeigungen.
  • Benehmen gegen Vorgesetzte.
  • Benehmen bei besonderen Gelegenheiten.
  • Militärrecht.
  • Beschwerdeführung.
  • Militärstrafverfahren (einschl. Strafen).
  • Äußerer Dienst. Garnison-Wachdienst.
  • I. Allgemeines und Vorbereitungen zum Wachdienst.
  • II. Aufziehen und Ablösen der Wache.
  • III. Verhalten als Posten, Patrouille, in der Wachstube.
  • IV. Festnahme.
  • V. Waffengebrauch.
  • VI. Abwehr fremdländischer Spionage-Bestrebungen.
  • Exerzieren und Gefecht.
  • Das Exerzieren (Geschlossene Ordnung).
  • Das Gefecht (Geöffnete Ordnung).
  • Schießen.
  • I. Schießlehre.
  • II. Schießausbildung.
  • A. Schulschießen.
  • 1. Vorbereitende Frei- und Gewehrübungen.
  • 2. Zielübungen.
  • 3. Umfassen des Kolbenhalses.
  • 4. Abkrümmen.
  • 5. Anschlag hinter dem Anschußtisch.
  • 6. Abgabe des Schusses.
  • 7. Fehler bei Abgabe des Schusses.
  • 8. Laden und Anschlagsarten.
  • 9. Scheiben.
  • 10. Vorschriften für das Schulschießen.
  • 11. Marsch nach dem Schießstand. Verhalten auf dem Schießstand.
  • 12. Dienst an der Scheibe.
  • 13. Schießauszeichnungen.
  • B . Gefechtsmäßiges Schießen.
  • Dienst im Felde.
  • A. Gelände und Zurechtfinden.
  • B. Eisenbahntransporte.
  • C. Marsch.
  • D. Vorposten.
  • E. Der Soldat in der Schlacht.
  • F. Unterkunft.
  • G. Verpflegung im Felde.
  • H. Feldgendarmerie.
  • I. Feldpost.
  • K. Familienzahlungen. Militärische letztwillige Verfügungen.
  • L. Das Manöver.
  • Anhang.
  • Die fremden Armeen.
  • Verhalten bei einer Dienstbeschädigung.
  • Was der aktive Soldat von den Kriegsvereinen wissen muß.
  • Ein Wort an den Reservemann.
  • Pflichten und Rechte des Beurlaubtenstandes.
  • Kriegsbeorderung.
  • Orden und Ehrenzeichen.

Full text

Schiehen. 131 
beiden vorderen Glieder in einem Zuge so weit zurückführt, bis ein Wider- 
sfland verspürt wird, d. y. man nimmt Druckpunkt; vann wird gleichmißigs 
weitergekrümmt. *r* · 
Je mehr der Finger sich krünunt, um so notwendiger ist es, daß die rechte 
Hand bis zur Handwurzel sest am Kolbenbals verbleibt. Aur dann findet die 
Bewegung des Zeigefingers in seinem Wurzelgeienk einen Abschluß und teilt sich 
nicht der ganzen Hand und durch diese dem Arme mit. Nach dem Vorschnellen 
des Schlößchens ist der JZeigefinger noch einen Augenblick am scharf zurck- 
gezogenen Abzuge zu behalten, dann wird er kangsam gestreckt. 
5. Anschlag hinter dem Anschußtisch. 
Der Schütze stützt beide Ellenbogen auf, nimmt die rechte Schulter etwas zurück 
und umfaßt bei leichter Anlehnung der linken Körperseite gegen den Tisch mit der 
rechten Hand den Kolbenhais, mit der lUnken den Kolben, und zwar mit vier 
Fingern nach außen und dem Daumen nach innen. Aus dieser Siellung wird 
unter leichtem Ein= und Ausatmen der Kolben gehoben und diuch die linke 
Hand in die zwischen Kragen und Muskelwulft der Achsel gebildete Höhlung ruhig 
und sest eingezogen, nicht aber die Schulter gegen den Kolben vorgebracht oder gar 
gehoben. Gleichzeitig führt hierbei ver Kopf zum Erfassen der Visierlinie eine 
geringe Neigung nach rechts vorwärts aus. Es ist fehlerhaft, den Kolben nahe um 
Halse auf das Schlüsselbein oder auf den Muskelwulst des Oberarms zu setzen. 
Ein Lockern oder Nachgreifen der rechten Hand im Anschlag darf nicht 
statifinden. 
6. Abgabe des Schusses. Nach dem Einziehen wlrd bei allen Anschlagsarten 
das linke Auge geichlossen und gezielt. Später wird das Abkrümmen mit dem 
Zielen verbunden. Hierbei wird während des Hebens und Einziehens des Ge- 
wehrs lelcht ein= und ausgeatmet und hierauf, bis das Schlößchen vorschnellt. 
der Alem angehalten. 
Nach Abgabe des Schusses verbleibt der Schütze im Anschlag und gibt den 
Punkt, auf den die Visierlinie im Augenblick des Vorschnellens des Schletchens 
gerichtet war, an. Das richtige Melden des Abkommens ist von hohem Wert. 
Das Absetzen erfolgt mit Ruhe; der Schütze öffnet das linke Auge, #reckt den 
rechten Zeigefinger und setzt unter Erheben des Kopfes ab, die linke Hand verbleibt 
in ihrer Lage. 
7. Fehler bel Abgabe des Schusses. 
Es „reißt" ver Schütze, welcher nach Erfassen des Haltepunktes, aus Be- 
sorgnis, den günstigen Augenblick zur Abgabe des Schusses zu verlieren, anftatt 
ruhig abzukrümmen, übereilt und ruckweise abzieht. 
Es „nuckt“ der Schütze, welcher in Erwartung des den Schuß degleltenden 
Knalles und Rücksioßes den Kopf nach vorn neigt, das rechte Auge schließt, die 
rechle Schulter vorbringt, usw. 
In beiden Fällen kann weder von einer Sicherheit in der Abgabe des Schusses 
überhaupt, noch in ver Bestimmung seines Sitzes die Rede sein. 
Ein gewohnheitsmäßiges Absetzen vor Abgabe des Schusses ist 
unzulässig. 
8. Laden und Auschlagsarten. 
Das Laden muß häufig und eingehend geübt werden, damit jeder Schütze in 
allen Körperlagen schneil und sicher lanen kann. Das Laden im Liegen und Kinker 
Deckungen muß besonders geläufig nein weil es im Ernstfalle am häuflgften vor- 
kommt. Nach jedem Schuß ist so schnell als möglich zu kaden, ohne daß dadurch 
die Aufmerksamtein auf den Feind abgclenkl wird. 
Die Anschlagsarten.“) Bei allen Arten des Anschlags muß der Körper feßt, 
aber frei und ungezwungen gehalten und das Gewehr kräftig in dic-Schulter 
  
*) Man veochte he burch fetten Oruck verrorhchebene Tättgkett der Hände und Arme dei allen 
Anschlagbartenz. "4 
q*
	        

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