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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1884
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Zwölfter Jahrgang. 1884.
Volume count:
12
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1884
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 23.
Volume count:
23
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)
    Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

167. 1611 407 
167. Der Administrator der Kurpfalz an den Kur- April 29. 
fürsten von Mainz. 
Man hört, dassein Gesandter des Königs Matthias beiE.L. 
gewesen ist;! eben ein solcher, Herr Reichard von Starhemberg, war 
dieser Tage auch bei uns? und hat uns die Ursachen erzählt, warum König 
Matthias nach Prag gezogen ist. Der Gesandte hat auch die Nachricht 
der Zeitungen bestätigt, dass der König auf Begehren des Kaisers 
an Kurmainz. Der Kurfürst schrieb unter die mitgeteilte Werbung eigen- 
händig: da der Landgraf an der Sache nicht interessiert sei und dieselbe nur 
die Kurfürsten angehe, könne er, Kurmainz, um 80 weniger etwas versprechen, 
wolle aber bei der persönlichen Zusammenkunft der Sache eingedenk sein. 
„Bey mir ist nichts gesuchtt; der modus wirdt vberschritten, indem 
man die kaiserlichen dienor also vbell tractirtr. Haec mea sententia‘“ 
(Wmz., a. a. O., no. 74. In diesem Binn schrieb der Kurfürst am 
30. April an den Landgrafen, der sich beeilte zu versichern, Jass er in 
der Sucwessionssache nicht anders als zur Zufriedonheit des Kaisers zu inter- 
zedieren gesinnt gewesen sei; er werde nimmer gegen den Kaiser 
und die Kurfürsten handeln (Schreiben des Landyrafen vom 7 ap 
in Wmz.,a.a. O.,no. 86; Or.). — Am = Ser teilt Landgraf Ludwig obige 
Werbung auch Kaspar von Schönberg mit und versichert auch ihm, dass seia 
Bescheid nichts enthalte, was dem Kaiser oder den Kurfürsten zuwider sein 
könnte: er gedenke nicht vom Kaiser abzusetzen (Dre., I. 9167; II. Buch 
pass. Kriegsvolks, f. 665; Or... — Gleiches Anbringen hatte Starhemberg 
am 6. Mai auch in Cassel bei Landgraf Moriz getan. Auf das Begehren 
der Hilfeleistung erwiderte der Landgraf, er wolle deshalb mit einigen wol- 
geneigten Ständen kommunizieren und werde sich von dem nicht sondern, 
was den andern Unierten belieben werde; man möge aber des Kaisers 
Hoheit in Acht nehmen (Bescheid vom = mu in Ma.,111/11,— Kop.). 
Auf Starhombergs geheimer Werbung erwiderte der Landgraf durch ein 
Schreiben an den König vom 2 pri. diese hochwichtige Sache gehöre 
vor die Kurfürsten; er wolle aber die hohe Ehre, dass der König sich dabei 
seiner bedienen wolle, so schätzen, „das so viel ich immer bey gedachten 
bern churfürsten vnd bevorab denen mir zunegst befreundten mit guter 
anmahnung vnd erinnerung erweisen können werde, nichts vuterlassen“ 
sondern, wenn der König ihm geeignete Wege zeige, diese einschlagen werde 
(Wi.,a.a.0.; Or eigh.). — Der Markgraf von Ansbach schreibt am 5./15. Mai 
an Matthias: Starhemberg habe ihm des Königs Auftrag mitgeteilt, ‚die 
beforderung Deroselben koniglichen persohn zum romischen konig in acht zu 
nehmen“; er, Markgraf, wolle dazu alles tun, was der König ihm auftragen 
werde (Wi., a. a. O.; Or. eigh.). Auch Philipp Fuchs von Bimbach, des 
Markgrafen geheimer Rat, versicherte dem König: er wünsche sehr, dem 
König in dieser hohen Sache, die das ganze Reich, ja Europa betreffe, 
dienen zu können und werde sich jedem Auftrag des Königs unterziehen 
(Wi., a. a. O.; Or. eigh.).. Starhemberg hatte auch ein Schreiben und 
Memoriale an den König von England bei sich, dessen Bestellung der Ad- 
ministrator der Kurpfalz auf sich nahm (Schreiben des Administrators an den 
Eee a 9./19. Mai in Ma,, 547/14, f. 62; Kpt. von Dathenus). 
. DO. 
® Vgl no. 140, Anm. 1 auf S, 848.
	        

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