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Das Lehrlingswesen und die Berufserziehung des gewerblichen Nachwuchses.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Lehrlingswesen und die Berufserziehung des gewerblichen Nachwuchses.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1885
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Dreizehnter Jahrgang. 1885.
Volume count:
13
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1885
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 5.
Volume count:
5
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
3. Polizei-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Full text

D. Die organisierte Berufswahl und Lehrstellen- 
vermittelung. 
Eine systematische Organisation der Berufswahl und Lehrstellen- 
vermittelung ist vornehmlich in Bayern, Baden und Elsaß-Lothringen 
in die Wege geleitet und zum Teile auch durchgeführt worden. Die 
Ausgestaltung dieses Vermittelungszweiges in den betreffenden 
Bundesstaaten ist verschieden und wird daher getrennt behandelt. 
I. Bayern. 
Wir beginnen mit München, weil hier zum ersten Male unter 
der Initiative des Rechtsrats Dr. Menzinger planmäßig vor- 
aeognaen wurde, und zwar geschah dies seit dem Jahre 1902. 
n München werden alljährli ausende von Kindern aus der 
Volslsschule entlafen= slhelsch ist es äußerst schwer, für jedes 
einzelne derselben sofort einen passenden Lehrplatz zu finden. Dazu 
kommt, daß viele Eltern danach streben, daß die schulfreien Kinter 
ihnen nicht nur nicht mehr zur Last fallen, sondern auch noch zu den 
Kosten des gemeinsamen Haushalts beisteuern. So trachteten nur 
zu oft junge Leute, die wohl befähigt gewesen wären, ein lohnendes 
Gewerbe zu erlernen, sefort nach dem Schulaustritte danach, eine 
Stelle als Hausbursche, Ausgeher u. dgl. zu finden, und begründeten 
sich so eine nur wenig sichere Existenz. 
In den ersten sieben Jahren wurde eine verhältnismäßig beringe 
Zahl ven Stellengesuchen beim Arbeitsamte durch Lehrlinge an- 
geme 
Dies änderte sich bedeutend, als es dem Vorsitzenden der Kom- 
mission gelang, die Mitarbeit der Schule und der gewerblichen Korpo- 
rationen bierfür zu gewinnen. Auf seine Anregung wurden bereits 
im Jahre 1902 Lehrer und Schüler durch die Lokolschulkommission 
auf die Lehrlingsvermittelung des Arbeitsamts hingewiesen, und 
am 15. Juni 1903 erging seitens der genannten Schulbehörde an 
die sämtlichen Oberlehrer der Volksschulen eine grundlegende Ver- 
fügung. Hiernach haben sich jedes Jahr alle zur Entlassung kommen- 
den Kinder — Knaben und Mädchen getrennt — in einem geeigneten 
Raume in Gegenwart der Klassenlehrkräfte zu versammeln. Sie 
werden sodann auf die Wichtigkeit und Bedeutung einer richtigen 
Berufswahl hingewiesen. Hieran reiht sich eine eingehende Be- 
lehrung über die Zweckmäßigkeit, bei jedem Stellengesuche die Ver- 
mittelung des städtischen Arbeitsamts zu benützen. Dabei wird die 
—
	        

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