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Also sprach Bismarck. Band III. 1888 - 1898. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Also sprach Bismarck. Band III. 1888 - 1898. (3)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1886
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Vierzehnter Jahrgang. 1886.
Volume count:
14
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1886
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 32.
Volume count:
32
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
4. Polizei-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Also sprach Bismarck.
  • Also sprach Bismarck. Band III. 1888 - 1898. (3)
  • Cover
  • Prepage
  • Buchvorstellungen.
  • Title page
  • Inhalt.
  • 1888.
  • 1889.
  • 1890.
  • 1891.
  • 1892.
  • 1893.
  • 1894.
  • 1895.
  • 1896.
  • 1897.
  • 1898.
  • Sachregister.

Full text

— 10 — 
Das Gespräch kam natürlich auch auf die Krankheit des 
Kaisers Friedrich, von dem eben damals bessere Nachrichten 
in den Zeitungen standen; leider müsse er diese Nachrichten 
dementieren; „der Kaiser ist unrettbar verloren, das Leben 
zählt nur noch nach wenigen Tagen.“ Dann erwähnte Bismarck 
die Enthüllung des Denkmals der Kaiserin Maria Theresia 
in Wien; er sprach von ihr, als von der „großen Kaiserin“, 
mit der höchsten Verehrung. 
„Sehen Sie, dieses Glashaus ist zugleich ein Schutzhaus. 
Seit dem Blindschen Attentat läßt mich der Kaiser immer 
von vier Schutzleuten begleiten, welche mich auf Schritt und 
Tritt bewachen; oftmals vergesse ich das, und da wäre mir in 
Versailles einst etwas sehr Fatales passiert; ich gehe in dem 
dortigen Garten spazieren und bemerke, wie mir ein bewaffneter 
Mann fortwährend nachgeht; die Sache war mir, da ich mich in 
einer feindlichen Stadt befand, doppelt verdächtig, ich ziehe 
dabei rasch den Revolver, spanne ihn, schon will ich abdrücken, 
da ruft mir der Verfolger, welcher meine Bewegungen offen- 
bar wahrgenommen hatte, rechtzeitig zu: „Ein Schutzmann!“ 
Bismarck berührte mit keinem Worte die inneren politischen 
Verhältnisse von Oesterreich; um so lieber verweilte er bei 
der äußeren Politik; er sprach von dem Fürstenkongresse in 
Frankfurt 1863: „Schon damals habe ich die Ueberzeugung 
gehabt, daß die große deutsche Frage nicht auf dem Wege 
der Sänger-, Turner= und Schützenfeste gelöst werden kann.“ 
Auch auf das Jahr 1866 kam Bismarck zu sprechen und erzählte, 
wie er persönlich sich dafür eingesetzt habe, daß der Friede 
von Nikolsburg für Oesterreich möglichst milde ausfalle. Ich 
wollte Oesterreich nicht demütigen, um es recht bald als Freund 
wieder gewinnen zu können; mein Monarch teilte diese Ansicht 
nicht ganz; es kam zu einer Divergenz, welche einen ganzen 
Tag andauerte und die nur durch die Intervention des Kron- 
prinzen, welcher auf meiner Seite stand, geschlichtet wurde.“ 
Dann berührte natürlich Bismarck auch das österreichisch- 
deutsche Bündnis; als der Präsident Dr. Franz bemerkte, daß
	        

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