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Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1886
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Vierzehnter Jahrgang. 1886.
Volume count:
14
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1886
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 5.
Volume count:
5
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
5. Polizei-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Wörterbuch.
  • Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Full text

431 Bildschnitzer — bildlich. 
4, 175; bildlich: starr wie eine bildsiule Ränb. 5, 2.— 
Bildschnitzer, m. Schnitzer von Bildern, Holzschuitzer. — 
bildschön, schön wie cin gemaltes Bild (Campc): ein 
bildschöner knube Keller Seldw. 2, 176.— Bildwerk, o. 
Werk eines bildenden Künstlers; jetzt gewöhnlich künstle- 
rischer, früher handwerkischer Ausdruck: tischer und 
zimmerleute schnitzen bildwerk Sir. 39, 28. 
Bilden, ein Bild machen, ahd. dilidön. dildon, mhd. 
bilden; zunächst nach der allgemeinen künstlerischen Bed. 
von bild. künstlerisch formen, gestalten: das bilde, dus 
sein meister gebildet hat Hadac. 3, 18; hat sie (die 
Götzen) gebildet Weish. Sal. 15, 15; kunstwerke, Hguren:; 
becher, schalen aus metull, geschirre bilden; schöne 
buchstuben bilden Stieler: diesen rappon, don ein 
magier durch magie gebildet Platen Abbass. 1, 27; der 
rohe busalt bofft uuf die bildende hand Schiller Spaz. 
179; Künste, die solche Gestaltung betreffen (Stulptur, 
Architectur, Malerei) heißen bildente, ihre Tätigkeit wird 
sonst durch besondere Verden bezeichnet (kirchen bauen, 
stundbilder meiszeln, gieszen, gemülde malen), doch 
findet sich selbst neben letzterem dichterisch bisweilen 
bilden: hust du denn zum malen und zum billlen alle 
lust auf ewig wohl verloren? Goethe Amor als Land- 
schafstsmaler: die himmelskönigin ist drauf (auf der 
Fahne) gebildet Schiller Jungfr. 1, 3; allgemein, sor- 
men, ansgestalten: sin (ecelesso) ulliu iro werch bilidot 
nüh gottes willen Williram 106, 14; der . alliu 
dine gebildet hat (Gott) Engelh. 5925; der mensch 
die auszenwelt nuch seinen eigenheiten bildend Goethe 
Tagh. 1811; von Geschöpfen: bin ein fleisch gebildet 
zchen mond lang im blut Weish. Sal. 7, 2; (ein Mann) 
regelmüszig schön gebildet Goethe 39, 122; wio eilel 
hut ihn die natur gebildet nat. Tocht. 1, 6; zum hirten 
hut natur mich nicht gebildet Schiller Tell 3,1; refl.: 
wie nach und nuch sich die pllanze bildet zu bluthen 
und frucht Goethe Met. d. Pflanzen; in Bezug auf das 
Innere: oines verstand, herz, anlagen bilden; der mensch 
zur tugend, vollkommenheit gebildet; bilde seolbst mein 
herz, o vater! Hagedorn 1, 3; refl.: wenn Lucinne 
sich dort für die welt bildet Goethe Wahlverw. 1,2; 
es bildet ein talent sich in der stille Tasso 1, 2; Part. 
wissenschaftlich. gesellschuftlich gebildet; ein gebildeter 
mensch, der solche Bildung erfahren hat und das durch 
seine Führung zeigt; wer ist so gebildet, dasz er nicht 
seine vorzuge gegeu undre manchmal auf eine grau- 
sume weise geltend machte7 Goethe Wahlverw. 1,2; 
freier, mit fächl. Subi.: verbültnisse, umstündo bilden 
den menschen; auch erzeugend formen: staaten, reiche 
bilden; dus gesetz hut Doch keinen groszen munn ge- 
bildet Schiller Räub. 1,2; stände seh ich gebildet 
Spazicrg. 66; refl.: krystalle baben sich hier gebildet; 
grammatisch: wörter bilden; verbalformen durch ablaut, 
plurule durch die silbe er gebildet; darstellen: die studt. 
bildet ein vicreck; die münner bildeten einen kreis 
um den redner; die Saale bildete eine grenze zwischen 
Deutschen und Slaven; vier elemente innig gesellt 
bilden das loben Schiller Punschl.; in geschwächtester 
Bed., an bloßes ausmachen rührend: die mauer bildete 
ein hindernis für die annäherung; seino beförderung 
bildete unser gesprüch. Veraltet, als Bild einprägen: 
dus exempel nicht in wind zu schlahen, sondern wol 
in die augen zu bilden Luther 4, 1095; davon noch 
eindilden (s. d.). — Bilder, m. der da bildet, bildender 
Künstler: plaes Dilickäri ahd. Gloss. 1, 612; ein dilder 
vürstelicher wero Minnes. 3, 169; dee wuppens nette 
schilder loben den erfahrnen bilder Schiller Glocke 
396; in Fabriken, Vorrichtung etwas zu bilden, dar- 
#stellen: essig-, salzbilder, vgl. bildner. — hildlich, nach 
rt eines Bildes, durch ein Bild bezeichnend: dildliche 
erkenntnis (bei der man sich die Dinge unter Bildern 
vorstellt) Adelung; erlaube mir diesen bildlichen nus- 
druck Schiller 4, 19; etwis bildlich bezeiohnen. — 
Bildner — billig. 432 
Bildner, m. (auch mhd. schon bildenare) bildender Künstler 
(vgl. bilder): er mucht nuch . zveen oherubim nach 
der bildener kunst 2. Chr. 3, 10; in bolz urbeitender 
bildner Wieland Arist. 1; dieses schöne werk des 
himmlischen bildners Schiller Kab. 5, 7. In älterer 
Spr. auch bildner, die erst form und gstalt eines yeden 
dings, (ypus Maaler; und bildner, etwos nach dem 
man ein andres mucht, der rücht putron, original ebd., 
bildliche Vorlage. — büdverisch, vom bildenden Künstler 
ausgehend: dichterische und bildnerische schöpfungen 
Goethe 49, 111; den bildnerischen schmuck der 
Schinkelschen bauten Treitschke 2, 51. — Bildnis, k. 
und n. jetzt nur letzteres, in älterer Spr. Bild, Gleichnis: 
alliu bildnisse und gliebnisse Myst. 2, 396; das rechten 
(Rechtsstreit) ist ein bilduus des tegleuers Stieler; 
auch, wie bild, Gestalt, Person: sein bildnus (d. i. der 
Prosoß) sahe Datürlich aus, wie uns die mahler den 
Saturnum vorstellen Simpl. 1, 196; gemaltes oder ge- 
vauenes Kunstbild, jetzt einzige Bed.: ein bildnis und 
abgott Richt. 17, 3; da waren ullerlei bildnis der wurme 
und thiere Jes. 8, 10; getrauten Sie sich wol sein bild- 
uis unter diesen gemülden zu erkennen? Schiller 
Näub. 4, 2. — bildsam, sich bilden lassend, nach Lessings 
(II, 618) Zeugnisse ein Wielandsches Wort aus dem 
Agathon: weil ich die bildsumste bin von allen sprachen 
Klopstock unsre Spr. an uns (v. 1796); bildsamer stotf. 
— Vildung, k. Handlung des Bildens, in dem allge- 
meinen Sinne des Verbums: dildung von krzstallen, 
gesellschasten, stnaten, verhältnissen u. a.; überall regt 
sich bildung und streben Goethe Faust; etwas ge- 
bildetes, in älterer Spr. — Nachbild: e###mplar bildung 
Dief.; ein frommer mann ist ein bildung von gott 
Henisch; Form, Gestalt: der äpsel form und bildung 
Brockes 9, 161; bildung des gesichts, der #usze, bände; 
reizende bildungen finden sich un diesem fries; mensch- 
liche Gestalt: steigt Raphacl herunter, nimmt eines urztes 
bildung an Schiller 4, 174; die liebliche bildung des 
mückchens Goethe Herm. u. Dor., jetzt verschwunden; 
in der heutigen Spr. gern von erlangter Ausbildung 
des inneren Menschen: wissenschauftliche, gesellsehast- 
liche bildung huben; den mann von welt und bildung 
CFMeyer Nov. 1, 31; dio bildung, welche er (Oum- 
bolbt) verkundigte, war .. bingabe des gunzen men- 
schen in den dienst der idee Treitschke 1, 205; eine 
neue politische bildung 211; seelengrösze des bildungs- 
losen mannes (Blüchers) 418. 
Billet, u. Zettel, Handbrieschen, Lehmwort aus dem 
Franz., mit fremder Betonung im vor. Ih. übernommen, 
früher mit franz. Ausspr. des II, daher bei Schiller 
dreisilbig: ich übergab ihm billet und schlussel 5, 101 
(später geäudert, Karl. 2, 7), jetzt I deutsch gesprochen: 
dies billet von der lrau furstin Freytag Wald. 1; 
Plur. früher billets: bei solchen dillets Schiller Reff. 
als Onk. 1,2; volksmäßig: die wunderhubsche billeter 
Kab. 1, 1; jetzt dillete. Als Zahlungsanweisung in 
bank -, kassenbillet; Platzanweisung in theater kon- 
rert-, kreibillet: Gewinnanweisung in lotteriedillet. 
Billig, dem Rechtlichen und Freundlichen gemäf. Abr. 
billih (Williram 121.0), uhd. billich. Ableitung von 
einem Stamm bil- (vgl. auch undilh, der auch im Alt- 
engl. in bilewit freundlich gesinnt (bilewitne masnzmelum 
Wrigbt-Wülcker 90, r hervortritt, aber weiter *o“ 
nicht versolgen läßt. Die heutige Schreibung hat si 
erst seit 17. Ih. verbreitet. 1) in Bezug auf Thun und 
Gesinnung: dillich, recht, Justus. aequus Dafyp.; in 
williger und billicher verehrung Garg. 39; billiges ver- 
langen; billige denkweise, forderungen, wunsche; eine 
solche billige bitte Zesen Ros., Vorrede; billiger masren 
Steinbach; dasz euch nichts billiges verweigert werde 
Schiller M. Stuart 5,8; billig sein ouch gegen seine 
feinde; so sind Sie billiger, ja gerechter gegen dieso 
schöne nutur (Seele) Goethe W. Meister 8, 3; es sei
	        

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