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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1887
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Fünfzehnter Jahrgang. 1887.
Volume count:
15
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1887
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 6.
Volume count:
6
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
2. Militär-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Militärtarif für Eisenbahnen. 6 33
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

12 1611 5. 
Januar 5. ]ichen Ansehens und die mir von E. kfl. Gn. wegen des Kaisers erwiesene 
ausserordentliche Ehre sehr gerähmt. Der Kaiser hat es „mit lachendem 
mund und sonderbahrem contento“ angehört und mich seiner besonderen 
Zuneigung gegen E. kfl. Gn. versichert, auch baldigen Bescheid ver- 
sprochen. Er hat auch gleich, nachdem ich abgetreten war, das Schreiben 
dem Barvitins zugestellt und befoblen, es sofort mit Zuziehung des 
Grafen Sulz im geheimen Rathe zu erwägen. „Sulz könte bei der 
höchsten wahrheit eifriger und begüriger nit sein, E. kfl. Gn. intento 
zu befürdern, dan er ist,‘ wie E. kfl. Gn. Abgesandte, wenn sie 
hierher kommen, selbst finden werden. Der Kaiser ist also „nunmehr 
optime disponirt, wan nur andere böse und zum theil verfürete leut 
nit widerumben neue fünd erdenken, I. M.' zu divertieren‘‘, wie E. 
kfl. Gn. von Gerstenberg ausführlicher hören werden. 
Da ich höre, dass des Königs von Ungarn Agent Rebmann zu 
E. kfl. Gn. reisen wird, ohne Zweifel um Sie mit vielen Lamentationen 
über den jüngsten Durchzug des passauer Volkesin Oesterreich 
dem Kaiser zu entfremden, so berichte ich E. kfl. Gn., dass der 
Kaiser an dem Verzug der Ausbezahlung des Volkes keine Schuld 
trägt, weil die, die das Geld erlegen sollten, die Frist nicht ein- 
hielten; dazu hat nicht der Kaiser sondern Braunschweig durch 
eine Ordonnanz vom 9. December erlaubt, dass, wenn die Bezahlung 
oder Anweisung eines neuen Quartiers nicht binnen acht Tagen erfolge, 
das Volk hinziehen möge, wo es dem Kaiser am gelegensten sei, 
Weshalb sich nun der Kaiser entschlossen hat, das Volk in Tirol 
einzulagern und durch Oesterreich ziehen zu lassen, zeigt das bei- 
liegende Schreiben,? welches an Matthias abgehen sollte, doch .da- 
durch zurückgehalten wurde, dass inzwischen das trotzige Schreiben 
wähnten identisch zu sein. In Drs., 1. 8807, 20. jülicher Sachen, f. 216 
liegt die Konzeptkopie eines Schreibens des sächsischen Gesamt- 
hauses an den Kaiser vom 19./29. Dezember vor, worin jenes den 
Kaiser zur Aufnahme des Prozesses und zur Achtserklärung gegen 
die possidierenden Fürsten aneifort und dem Kaiser die Verwendung 
des passauer und elsässer Volks empfiehlt, das aber vorher zu be- 
friedigen wäre; das Haus Sachsen wolle vom Tag der Veröffent- 
lichung des für Sachsens Ansprüche günstigen kaiserlichen Urteils 
von jenem Volk zwei Regimenter und 1000 Pferde unterhalten. (Vg'. 
auch den Bescheid des Kurfürsten von Sachsen und seines Bruders 
Hans Georg an Erzherzog Leopold vom 5. Dezember in Wmz., Reli- 
gionsakten, Bd. 11, no. 118; Kopie. 
ı Kopie davon in Drs., 1. 9166, I. Buch passauer Kriegsvolks, 
f. 22. In dem braunschweigschen „Gründlichen und Wahrhaftigen 
Bericht“, wo 8.167 diese Ordonnanz abgedruckt ist, ist nur von sechs 
Tagen die Rede. 
? Vom 1. Januar 1611 und gleichen Wortlauts mit dem Schreiben 
an die Erzherzoge Maximilian und Ferdinand (vgl. S.3, Anm.): Das zur 
Erhaltung von Frieden und Ruhe im Reich geworbene Kriegsvolk hat 
zwar die Widerwärtigen von ihren bösen Anschlägen abgeschreckt, 
aber mit so grossen Unkosten, dass zu seiner Abdankung die kaiser- 
lioben Mittel nicht reichen. Da das Volk in den gänzlich erschöpften
	        

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