Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Verfassungsurkunde für den Preußischen Staat. Erster Band: Einleitung. Die Titel. Vom Staatsgebiete und Von den Rechten der Preußen. (1)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Verfassungsurkunde für den Preußischen Staat. Erster Band: Einleitung. Die Titel. Vom Staatsgebiete und Von den Rechten der Preußen. (1)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1890
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Achtzehnter Jahrgang. 1890.
Volume count:
18
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 2.
Volume count:
2
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
5. Allgemeine Verwaltungs-Sachen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Abänderung der Anlage D des Wahlreglements vom 28. Mai 1870.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Die Verfassungsurkunde für den Preußischen Staat.
  • Die Verfassungsurkunde für den Preußischen Staat. Erster Band: Einleitung. Die Titel. Vom Staatsgebiete und Von den Rechten der Preußen. (1)
  • Title page
  • Meinem Freunde Erich Marcks.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Introduction
  • Kommentar zu der Verfassungsurkunde vom 31. Januar 1850. Die Eingangsformel.
  • Titel I. Vom Staatsgebiete.
  • Titel II. Von den Rechten der Preußen.
  • Die Rechte der Preußen
  • Artikel 3.
  • Artikel 4.
  • Artikel 5.
  • Artikel 6.
  • Artikel 7.
  • Artikel 8.
  • Artikel 9.
  • Artikel 10.
  • Artikel 11.
  • Artikel 12.
  • Artikel 13.
  • Artikel 14.
  • Artikel 15.
  • 1. Entstehungsgeschichte, Deklaration und Aufhebung des Artikels 15.
  • 2. Die Bedeutung des Artikels im Allgemeinen.
  • 3. Gesetzkraft des Artikels 15.
  • 4. Das Recht der Religionsgesellschaftenauf selbständige Ordnung und Verwaltung ihrer Angelegenheiten.
  • 5. Die degoratorische Wirkung des Art. 15.
  • 6. Art. 15 als Garantie.
  • Artikel 16.
  • Artikel 17.
  • Artikel 18.
  • Artikel 19.
  • Die Verfassungsartikel über das Unterrichtswesen (Art. 20-26).
  • Artikel 27.
  • Artikel 28.
  • Artikel 29.
  • Artikel 30.
  • Artikel 31.
  • Artikel 32.
  • Artikel 33.
  • Artikel 34.
  • Artikel 35.
  • Artikel 36.
  • Artikel 37.
  • Artikel 38.
  • Artikel 39.
  • Artikel 40.
  • Artikel 41.
  • Artikel 42.
  • Erster Anhang. (Zu Seite 36 ff.) Erster Entwurf (Urentwurf) der preußischen Verfassungsurkunde, dem König vom Staatsministerium vorgelegt mit Bericht vom 15. Mai 1848. Mit den Bemerkungen König Friedrich Wilhelms IV.
  • Zweiter Anhang. Die Texte der Regierungsvorlage vom 20. Mai 1848, des Kommissions-Entwurfs der Nationalversammlung, der oktroyierten Verfassung und der Verfassungsurkunde vom 31. Januar 1850.
  • Advertising

Full text

298 Artikel 15. Das kirchenpolitische System der Verfassung. 
Koordinationslehre mochte 1849 wohl den stillen Wünschen einzelner 
katholischer Abgeordneten entsprechen (zu denen Reichensperger damals 
nicht gehörte: in seiner oben erwähnten Rede, II. K. 1099, lehnt er 
den Gedanken, daß die „Nebeneinanderordnung von Staat und Kirche 
zu gleichem Recht“ von der Verfassung aufgenommen sei, ausdrücklich 
ab; 25 Jahre später war er hierin anderer Meinung geworden; 
vgl. oben S. 294), die verfassungsgebenden Faktoren aber wollten sie 
nicht und die Deklaration vom 5. April 1873 hat den Irrtum derer, 
welche sie aus dem Art. 15 herauslesen wollten, aus das unzweideutigste 
berichtigt. 
Aber auch von dem Gedanken der reinen und konsequenten 
Trennung, der Trennung von Staat und Kirche i. e. S. hat man 
1848/49 nichts wissen wollen. In Berlin jedenfalls viel weniger als 
in Frankfurt. Es mag dahingestellt bleiben, ob — was bisher immer 
angenommen wurde, neuerdings aber von manchem (Kahl, Aphorismen 
zur Trennung von Staat und Kirche, Rektoratsrede, 1908 S. 24 
anders früher, Lehrsystem 297; Rotenbücher, Trennung von Staat 
und Kirche 105) bezweifelt wird — # 147 der Frankfurter Grund- 
rechte (s. oben S. 284) den gesetzgeberischen Formulierungen des reinen 
Trennungssystems zuzuzählen ist. Von Art. 15 kann letzteres sicher nicht 
behauptet werden und bezeichnend hierfür ist vor allem, daß man bei 
der Fassung des Art. 15 sich zwar im allgemeinen den Frankfurter 
Text zum Vorbild nahm (s. oben S. 283, 284), gerade den Satz des 
Vorbildes aber, welcher dem Trennungsgedanken am weitesten entgegen- 
kommt (,„keine Religionsgesellschaft genießt vor andern Vorrechte durch 
den Staat“) wegließ, und, in weiterer konsequenter Abweichung von 
den Beschlüssen der Paulskirche, durch ausdrückliche Anführung der 
„evangelischen und katholischen Kirche“ vor den „andern Religions- 
gesellschaften“ den Willen kundgab, die privilegierte Stellung der Landes- 
kirchen aufrechtzuerhalten. 
Damit entfällt aber eines der wesentlichen Merkmale der Trennung 
von Staat und Kirche i. e. S.: die unbedingte Parität der 
Religionsgesellschaften, die Ordnung ihrer privat= und öffentlich- 
rechtlichen Verhältnisse auf dem gleichen Fuße strikter Privilegienlosigkeit. 
Es fehlen aber auch die andern Kriterien: die Herabdrückung sämtlicher 
Religionsgesellschaften auf das Niveau von Privatvereinen, die Ver- 
sagung besonderen Staatsschutzes und staatlicher Subventionierung, der 
religiöse Indifferentismus der Staatsgewalt. Die durch Art. 15 nicht 
beseitigte, vielmehr bestätigte (s. den oben S. 284 angegebenen Satz 
der „Erläuterungen“), unter der Herrschaft desselben und auch nach
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.