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Handbuch des Staats- und Verwaltungs-Rechts für das Königreich Bayern. Band I. Das Deutsche Reich und das Königreich Bayern. (1)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Handbuch des Staats- und Verwaltungs-Rechts für das Königreich Bayern. Band I. Das Deutsche Reich und das Königreich Bayern. (1)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
cbl
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
cbl_1898
Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Sechsundzwanzigster Jahrgang. 1898.
Bandzählung:
26
Herausgeber:
Carl Heymanns Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1898
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück No. 41.
Bandzählung:
41
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Handbuch des Staats- und Verwaltungs-Rechts für das Königreich Bayern.
  • Handbuch des Staats- und Verwaltungs-Rechts für das Königreich Bayern. Band I. Das Deutsche Reich und das Königreich Bayern. (1)
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Abschnitt. Das deutsche Reich.
  • II. Abschnitt. Das Verhältnis Bayerns zum Reiche.
  • III. Abschnitt. Das Königreich Bayern.
  • § 36. Einleitung.
  • Kapitel I. Der König, die Thronfolge, die Reichsverwesung und das Staatsgebiet.
  • Kapitel II. Die Staatsangehörigen.
  • Kapitel III. Der Landtag.
  • Kapitel IV. Die Staatsbehörden.
  • Kapitel V. Das bayerische Finanzwesen.
  • Kapitel VI. Einnahmequellen des Staates. (Korrektur)
  • Kapitel VII. (Korrektur)
  • Kapitel VIII. (Korrektur)
  • Werbung.

Volltext

456 § 89. Das bayerische Budgetrecht. 
Kapitel IXN. 
§ 89. 
Das bayerische Budgetrecht. 129) 
Durch §§ 3 und 4 des Tit. VII der Verf.-Urk. ist bestimmt: 
Der König erholt die Zustimmung der Stände zur Erhebung 
aller direkten Steuern, sowie zur Erhebung neuer indirekter Auflagen 
oder zur Erhöhung oder Veränderung der bestehenden. 30) 
  
!2) Seyd. 2, 535—579 und 579—420. 
130) Siehe hiezu das Verfassungsverständnis von 1843: Seyd. 2, 565—572 
(Web. 3, 477 ff.). Dieses „Verfassungsverständnis“ ist wohl nicht Gesetz, allein 
für die Auslegung der Verfassung vielfach von sehr praktischem Wert. Am 
Schlusse des Landtagsabschiedes vom 25. August 1843 sind bezüglich desselben die 
Worte enthalten: Das zu stande gekommene Verfassungsverständnis hat die 
Grenzen der königlichen und der ständischen Rechte, wo dieselben streitig geworden 
minen auf dem Boden der Verfassung und in deutschem Sinne abgemarkt 2c. 2c. 
Web. 3, 516. 
Vergl. hierüber auch Brater, Verf.-Urk.: „Dieses „Verfassungsverständnis“" 
von 1843, das als solches dann auch im Landtagsabschied (vom 25. August 1843) 
bezeichnet wurde, hat seither unter Vorbehalt der nicht ausgeglichenen Differenz- 
punkte und ohne die Eigenschaft einer authentischen Verfassungs-Interpretation in 
Aufpruch zu nehmen, bei Ausübung des Budgetbewilligungsrechtes als Grundlage 
gedient."“ 
Außer im erwähnten Landtagsabschied von 1843 ist das Verfassungs- 
verständnis noch erwähnt im Landtagsabschied vom 28. Mai 1852 Abschn. 1 
§ 20 (Web. 4, 399) und vom 1. Juli 1856 Abschn. I § 15 (Web. 4, 747). 
Wegen der Michtigkeit dieses Verfassungsverständnisses als Auslegungs- 
behelf besonders in Bezug auf das Budgetrecht (Tit. VII §§ 3 bis 10 der Verf.= 
Urk.) folgt nachstehend dessen Wortlaut: 
§ 1. Die Verfassungs-Urkunde LTit. VII § 3 räumt den Ständen das 
Willigungsrecht ein, bezüglich 
A. aller direkten Steuern, 
B. aller neu einzuführenden, zu erhöhenden oder abzuändernden indirekten 
Auflagen, 
und setzt in §§ 4, 5 und 8 desselben Titels folgendes fest: 
I. Den Ständen wird je von 6 zu 6 Jahren) ein Budget, d. h. eine 
genaue Uebersicht des Staats-Bedürfnisses und der gesamten 
Staats-Einnahmen“ vorgelegt. 
II. Die Stände treten nach vorgängiger Prüfung dieses Budgets über die 
Steuerbewilligung in Beratung und willigen je für die nächsten sechs 
Jahre „die zur Deckung der ordentlichen beständigen, bestimmt vorher- 
zusehenden (vorhersehbaren) Staatsausgaben"“, dann zur Dotierung 
„des notwendigen Reservefondes erforderlichen Steuern“. 
III. Ergiebt sich im Laufe der sechs Jahre ein außerordentliches unvor- 
hergesehenes Staats-Bedürfnis, so wird dieses den Ständen 
„zur Willigung außerordentlicher Auflagen“ insoferne vorgelegt, „als 
die bestehenden Staatseinnahmen zu dessen Deckung unzulänglich sind“. 
§ 2. Aus diesen Verfassungs-Bestimmungen folgt: 
I. In Absicht auf das Budget, daß dieses 
A. das gesamte, bestimmt vorherzusehende Staats-Bedürfnis, und 
B. alle irgend zu erwartenden Staats-Einnahmen vollständig und nach- 
haltig evident stellen muß. 
*) Jetzt von 2 zu 2 Jahren.
	        

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