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Das Völkerrecht.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Völkerrecht.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1900
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Achtundzwanzigster Jahrgang. 1900.
Volume count:
28
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 38.
Volume count:
38
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Das Völkerrecht.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorbemerkung zur vierten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Nachträge.
  • Einleitung.
  • § 1. Begriff und Einteilung des Völkerrechts.
  • § 2. Die Quellen des Völkerrechts.
  • § 3. Geschichte des Völkerrechts.
  • § 4. Die Literatur des Völkerrechts.
  • I. Buch. Die Rechtssubjekte und ihre allgemeine Rechtsstellung.
  • § 5. Die Staaten als Rechtssubjekte des Völkerrechts.
  • § 6. Die völkerrechtliche Handlungsfähigkeit.
  • (I.) § 7. Die Staatsgewalt in ihrer äußeren Unabhängigkeit.
  • § 8. Die Staatsgewalt in ihrer inneren Selbständigkeit.
  • (II.) § 9. Das Staatsgebiet.
  • § 10. Erwerb und Verlust von Staatsgebiet.
  • (III.) § 11. Das Staatsvolk.
  • II. Buch. Der völkerrechtliche Verkehr der Staaten im allgemeinen.
  • 1. Abschnitt. Die Organe des völkerrechtlichen Verkehrs.
  • 2. Abschnitt. Die völkerrechtlichen Rechtsverhältnisse und die rechtserheblichen Tatsachen.
  • III. Buch. Die völkerrechtliche Regelung und friedliche Verwaltung gemeinsamer Interessen.
  • I. Abschnitt.
  • II. Abschnitt. Die Verkehrsbeziehungen.
  • III. Abschnitt. Vereinbarungen über Gesetzgebung und Rechtspflege.
  • IV. Abschnitt.
  • V. Abschnitt.
  • VI. Abschnitt.
  • § 35. Vereinbarungen zum Schutz ideeller Interessen.
  • § 36. Fortsetzung. Die Bekämpfung des Sklavenhandels.
  • I. Die Bekämpfung des Handels mit afrikanischen Negersklaven.
  • II. Der Handel mit chinesischen und polynesischen Arbeitern.
  • VII. Abschnitt.
  • IV. Buch. Die Staatenstreitigkeiten und deren Austragung.
  • § 38. Die nicht-kriegerische Erledigung.
  • § 39. Der Krieg als völkerrechtliches Rechtsverhältnis.
  • § 40. Die einzelnen Kriegsrechtssätze.
  • § 41. Fortsetzung. Der Seekrieg.
  • § 42. Die Rechtsstellung der neutralen Mächte.
  • Anhang.
  • [Inhaltsverzeichnis.]
  • Nr. 1. Traktat zwischen Preussen, Oesterreich, Grossbrittanien und Russland, geschlossen zu Paris, den 20. November 1815.
  • Nr. 2. Vertrag zwischen Preussen, Oesterreich, Frankreich, Grossbritannien, Russland, Sardinien und der Türkei. Vom 30. März 1856.
  • Nr. 3. Die Genfer Konvention. Convention zur Verbesserung des Schicksals der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde. (Vom 22. August 1864.)
  • Nr. 4. Vertrag zwischen Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Russland und der Türkei. Vom 13. Juli 1878.
  • No. 5a. Uebereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und der Internationalen Gesellschaft des Kongo. Vom 8. November 1884.
  • No. 5b. General-Akte der Berliner Konferenz. Vom 26. Februar 1885.
  • No. 6a. Handels- und Schiffahrtsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Japan. Vom 4. April 1896.
  • No. 6b. Konsularvetrag zwischen dem Deutschen Reich und Japan. Vom 4. April 1896.
  • Nr. 7a. Auslieferungsvertrag zwischen dem Deutschen Reiche und den Niederlanden. Vom 31. Dezember 1896.
  • Nr. 7b. Vertrag zwischen dem Deutschen Reiche und den Niederlanden über die Auslieferung der Verbrecher zwischen den Deutschen Schutzgebieten, sowie den sonst von Deutschland abhängigen Gebieten und dem Gebiete der Niederlande, sowie den Niederländischen Kolonien und auswärtigen Besitzungen. Vom 21. September 1897.
  • Nr. 8. Schlussakte der Haager Friedenskonferenz vom 29. Juli 1899.
  • Sachregister.

Full text

836. Fortsetzung. Die Bekämpfung des Sklavenhandels. 289 
Dagegen ist der Gedanke eines Verbandes zur Veröffent- 
lichung sämtlicher Staatsverträge (Union internationale pour 
la publication des traitös), den Franz v. Holtzendorff bereits 
1875 angeregt hatte und der seither wiederholt von dem Institut 
für Völkerrecht behandelt worden ist, bisher seiner Verwirklichung 
nicht nähergerückt, obwohl die Schweiz 1894 und namentlich 
Belgien 1895 die Regierungen auf Grund eines ausgearbeiteten 
Planes zum Beitritt aufgefordert hatten; von größeren Staaten hat 
bisher nur Italien seine Zustimmung erklärt.? 
8 36. Fortsetzung. Die Bekämpfung des Sklavenhandels.! 
1. Die Maßregeln zur Unterdrückung des Sklavenhandels gewinnen 
völkerreehtliche Bedeutung erst mit dem Augenblick, in welehem die 
Staaten zu seiner gemeinsamen Bekämpfung sich zusammenschließen. 
Nur diese internationalen Vereinbarungen, nicht die Bestim- 
mungen der nationalen Gesetzgebung sind an dieser Stelle zur 
Darstellung zu bringen. 
1. Der von den Vereinigten Staaten und von England aus- 
gehenden Bewegung folgend, hatte bereits der Wiener Kongreß 
durch die beriihmte Erklärung vom 8. Februar 1815 den Handel mit 
Negersklaven (die ‚‚trafte des noirs‘‘,? nicht zu verwechseln mit der 
Reehtseinrichtung der Sklaverei), der damals besonders von Afrika 
  
9) Vergl. R. G. 1135 (Rostworowsky), U 221, III 587; R.J. 
XXVLD 495. Die Verhandlungen der Berner Konferenz von 1894 siehe 
N.R.G. 2. s. XXI 460. 
1) Vergl. v. Liszt, Lehrbuch des Strafrechts. 15. Aufl. $ 99 und 
8 101. v. Martitz, L. A. I 3. Scherling, Die Bekämpfung von 
Sklavenraub und Sklavenhandel seit dem Anfange dieses Jahrhunderts. 1897. 
Desjardins, La traite maritime, le droit de visite et la conferenco de 
Bruxelles. 1891. Levy, La traite des noirs et les puissances. 1894. 
de Montardy, La traite et le droit international. 1899. Kaysel, Die 
Gesetzgebung der Kulturstaaten zur Unterdrückung des afrikanischen Sklaven- 
handels. 1905 (Heft 63 der von Beling herausgegebenen Strafrechtlichen 
Abhandlungen). — Der erste Vorschlag, einen Staatenverband gegen den 
Sklavenhandel zu gründen, rührt wohl von Montesquieu her. 
2) „Ce flöau qui a si longtemps desol& l’Afrique, degrade l’Europo 
et affligd I’humanitö.“* 
v. Liszt, Völkerrecht. 4. Aufl. 19
	        

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