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Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser. Zweiter Band: Hessen, Lippe, Mecklenburg, Reuß, Oldenburg. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser. Zweiter Band: Hessen, Lippe, Mecklenburg, Reuß, Oldenburg. (2)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1900
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Achtundzwanzigster Jahrgang. 1900.
Volume count:
28
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 15.
Volume count:
15
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser.
  • Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser. Zweiter Band: Hessen, Lippe, Mecklenburg, Reuß, Oldenburg. (2)
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Die hessischen Hausgesetze
  • Title page
  • Inhalt.
  • Introduction
  • I. Urkunden, die Erbverbrüderung Hessens mit Sachsen und Brandenburg betreffend, vom J. 1373-1614.
  • II. Testament Philipps des Grossmüthigen vom 6. April 1562.
  • III. Brüdervergleich oder Erbeinigung zwischen Wilhelm, Ludwig und Georg, allerseits Landgrafen von Hessen, vom 28. Mai 1568.
  • IV. Erbstatut oder Primogeniturordnung der Söhne Georgs L, Landgrafen von Hessen-Darmstadt, vom J. 1606.
  • V. Testament des Landgrafen Ludwigs V. oder des Getreuen von Hessen-Darmstadt vom 6. Okt. 1625.
  • VI. Vertrag vom 12. Febr. 1627 zwischen den Söhnen des Landgrafen Moritz zu Hessen-Kassel und deren Mutter Juliane geb. Gräfin zu Nassau über das Rechteverhältniss des Erstgeborenen zu seinen jüngeren Brüdern.
  • VII. Kaiserliches Diplom vom 8. Juni. 1628 über die in der Hessen-Kasselschen Linie errichtete Primogenitur.
  • VIII. Vertrag zwischen Amalia Elisabeth, Landgräfin und Regentin zu Hessen-Kassel und Landgrafen Georg II. von Hessen-Darmstadt vom 14. April 1648.
  • IX. Vertrag zwischen der Krone Preussen und dem Landgrafen Friedrich von Hessen-Kassel vom 26. März 1873.
  • Die lippischen Hausgesetze (Lippe und Schaumburg-Lippe).
  • Die mecklenburgischen Hausgesetze.
  • Die reussischen Hausgesetze.
  • Die oldenburgischen Hausgesetze (Holstein-Gottorp).

Full text

5 
Wichtig durch ihre eingehende geschichtliche Erörterung und die Mittheilung bisher 
unbekannter Aktenstücke ist die Denkschrift: „Das kurfürstliche Hausfideikommiss 
vor und nach der Einverleibung Kurhessens in den preussischen Staat. (Als 
Manuscript gedruckt.) Kassel 1874.“ Dieser Denkschrift sind noch verschiedene 
Nachträge gefolgt. 
I. Bessen von den ältesten Zeiten bis sur Begründung der erblichen Herrschaft 
Heinrichs von Brabant im Jahre 1263. 
Hessen bildete in der frühsten Zeit einen Bestandtheil der fränkischen Mo- 
narchie. Während des achten Jahrhunderts nahmen die Bewohner des Landes 
das Christenthum an; seitdem kommen sie zuerst im J. 724 unter dem Namen 
der Hessen vor. (Papst Gregor II. schreibt an Bonifacius 724: „Universis opti- 
matibus et populo provinciarum Germaniae, Thuringiae et Hessis.“) In Gemäss- 
heit des Vertrages von Verdun (843) fiel Hessen der deutschen Reichsverbindung 
zu. Seit der Zersplitterung der alten Gauverfassung und dem Erblichwerden der 
Grafschaften erhoben sich auch in Hessen zahlreiche Dynastengeschlechter. Unter 
ihnen ragte das Haus Ludwigs des Bärtigen hervor, welcher sich im Jahre 
1039 in Thüringen niederliess und daselbst durch Heirath und Kauf eine, von 
seinen Nachkommen auf ähnliche Weise ansehnlich erweiterte Erbgrafschaft 
gründete. Sein Enkel Ludwig I., welcher auch ein „Graf in Hessen“ war, 
wurde vom König Lothar II. im J. 1130 auf dem Reichstage zu Quedlinburg mit 
der Landgrafschaft Thüringen, als einem Fahnlehen beliehen und ward 
somit der erste Landgraf von Thüringen. Seine Nachkommen blieben 
in dem Besitze der Landgrafschaft Thüringen und der zahlreichen Stammgüter 
daselbst; daneben bildete die Grafschaft in Hessen mit den dortigen Gütern und 
dem hohen Landgerichte von Maden eine gesonderte Herrschaft. 
Die Landgrafschaft Thüringen wurde nach dem Grundsatze der Indivi- 
dualsuccession und dem Rechte der Erstgeburt vererbt. Dabei war es 
Familienobservanz, dass den Nachgeborenen die hessischen Besitzungen zur Ver- 
waltung anvertraut wurden, welche sie als Landvögte des Erstgeborenen ver- 
walteten. Heinrich Raspe I., II. und II. bekleideten eine solche Stellung in 
Hessen‘). In diesem Verhältnisse blieb Hessen zur Landgrafschaft Thüringen 
bis zum Erlöschen des landgräflichen Mannsstammes. 
Als Heinrich Raspe (1247) kinderlos starb, begann der thüringische 
Erbfolgestreit (1247—1263). Die Landgrafschaft Thüringen erhielt, vermöge 
einer vom Kaiser Friedrich II. ertheilten Lehensanwartschaft und naher verwandt- 
schaftlicher Beziehungen, Markgraf Heinrich der Erlauchte von Meissen, 
  
1) H. Schulze, Recht der Erstgeburt 8. 181.
	        

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