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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliographic data

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1900
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Achtundzwanzigster Jahrgang. 1900.
Volume count:
28
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 23.
Volume count:
23
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
2. Zoll- und Steuer-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Zollfreier Einlaß der von der diesjährigen Ausstellung von Automobilen in Wien zurückgelangenden deutschen Güter.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Full text

248 Drittes Buch. II: Im Gefolge des Kaisers. 
Mühewaltung auszubedingen"). Ganz besonders hatte ihm der Erzbischof 
den Propst von Reichersberg, Gerhoch, einen begabten, freilich etwas über- 
schwenglichen und für Alexander III. sehr parteiischen Schriftsteller'?) und 
vertrauten Günstling Eberhards empfohlen“"*); der Herzog kannte ihn 
übrigens schon aus seinen Bemühungen, die Welfen für die kirchliche Sache 
zu gewinnens). Aber wenn Heinrich so in Bayern mit vielen Anhängern des 
klerikalen Papstes zusammentraf, darf man daraus doch nicht schließen, daß 
er damals zur alexandrischen Partei übergegangen wäre. Da vielmehr fast 
der ganze südbayrische Klerus auf seiten Alexanders stand, mußte er auch 
als bayrischer Herzog mit dessen dortigen Anhängern in häufige Berührung 
treten, ohne damit ihre kirchlichen Ansichten zu billigen. — Nur sehr kurze 
Zeit hindurch blieb Heinrich in Bayern, dann brach er nach dem Norden 
aufs). Heinrich, der vertraute Freund des Kaisers, der mächtigste Fürst in 
Deutschland, erfreute sich eines großen Ansehens im ganzen Reiche. In 
Italien war er mit dem Erzbischofe Arnold von Mainz bekannt geworden. 
Dieser war gleich ihm jetzt zurückgekehrt, befand sich aber mit den Bürgern 
und besonders den vornehmen Vasallen und einigen Klerikern der Stadt 
Mainz in heftigem Streite. Der Kaiser hatte für ihn entschieden, und um 
nun dessen Urteil ausführen zu können, wandte er sich an mehrere Fürsten 
um deren persönliche Unterstützung, besonders aber an Herzog Heinrich. Es 
scheint auch, daß der Herzog geneigt und schon auf dem Wege war, dem be- 
drängten Prälaten beizustehen; aber die Bürger, durch diese Zurüstungen 
erschreckt, boten — freilich in hinterlistiger Absicht — dem Erzbischofe Unter- 
werfung an, und da bat dieser Heinrich und die übrigen Fürsten, noch etwas 
zu warten, bis er die Vorschläge der Bürger untersucht habesff). Der 
Sachsenherzog war es also vorzüglich gewesen, an den sich der Primas des 
Reiches um Hilfe gewandt hatte. 
Als Heinrich der Löwe von Bayern in Sachsen eintraf, beschäftigten ihn 
vorzüglich die Streitigkeiten, die zwischen den wagrischen und obotritischen 
(1157) Slawen einerseits und Dänemark anderseits ausgebrochen warens) und 
Mai 
# 
») Urkunde bei Scheid, Orig. Guelf. III. p. 487 ff. 
½#°% Sein Buch De investigatione Antichristi, bei Gretser, Opera VI. und in 
Pertz Ss. XVII teilweise abgedruckt, ist schon öfters als Quelle benuczt. 
% ) Scheid, p. 488 f. 
f Vgl. S. 203. 
# düch, zu Treisa an der Schwalm war er gewesen; Ehrhard, Reg. hist. Westf., 
0. 1880. 
f#t) Martyr. Arnoldi, p. 304: Denique, ut infidelitatis periurü#et sacrilegü ipsorum 
detestaretur et convinceretur vesania, LArnoldus] ducem Saxonise ad spectaculum 
istud, quia ipse, Ccum Coram imperatore Compositionem fecissent, praesens erat, 
et alios principes, ut saltim eorum adhuc uterentur consilio et Deo et sibi satis- 
facerent, et alios quosäam nobiles suos fideles Moguntiam advocarat. Ipse autem 
paululum eos precedens versus civitatem se cum paucis accinxerat. Sedetc. Et 
Protinus demandans principibus, ut modice oporteret subsistere, donec super hoc 
verbo cognosceret, etc. 
5) Helm. I, 87.
	        

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