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Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1900
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Achtundzwanzigster Jahrgang. 1900.
Volume count:
28
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 33
Volume count:
33
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

supplement

Title:
Beilage zu Nr. 33 des Central-Blatts für das Deutsche Reich.
Document type:
Periodical
Structure type:
supplement

Chapter

Title:
Branntweinsteuer-Ausführungsbestimmungen. [Liste der Bestimmungen]
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
2. Brennereiordnung (B.O.).
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Appendix

Title:
Muster 24. (B.O. §. 176.) Brennsteuerbuch.
Volume count:
24
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Deutsches Wörterbuch.
  • Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Full text

807 befassen — besehlen. befehligen — befeuern. 308 
fangenbeit aultreten; mit groszer unbefangenheit sich!noeb viele grusze befahl sie Herm. u. Dor.; sich einem 
aussprechen. — befassen, sassend umgeben, einschließen:befohlen sein lassen Frisch; vgl. dazu pflege-, schutz- 
wie die sonne die verschiednen materien der vorschiednen,befohlener; als Scheidegruß gott defohlen; verblaßt 
plancten in sieh vereinigt befasset JPaul biogr. Bel.]— sort, in die Welt: schleppen ihn .. fort auf die 
1, 119; begreisen: die kenner, die den zusammenhang sehiffe, und gott betohlen! Hebel 2, 128. Wohl vom 
des ganzen befassen Schiller 1. Vorr. zu d. Räubern; Anvertrauen einer anordnenden Botschaft her (bevelben, 
refl. sich mit einem, etwas, abgeben: sich mit einer in botsehaft weise legare Voc. 15. Ih.) ist die heutige 
sache befassen Adelung. Bed. — gebieten erwachfen, im 15. Ih. ist bofeblen noch 
Besehden, mit Fehde überziehen, im 15. Ih. be- das freundlichere Wort: wenn du eim ein ding beßlhest, 
vehden; befobden beil#em gerere Schottel; bei Ade-So sprichstu lieber ieh bit dich thön das, aber wenn 
lung als veraltet und seltenes Dichterwort, später wieder du eim ein ding gebutest, do einer spricht, ich will d 
auflebend: wenn sich die fuürsten befehden Schiller du dz thäst Keisersberg Bilg. 154%; nach und nach 
Br. v. Mess. 178; 2wei feindlich-fremde wesen, die sich schwindet der Unterschied: wie jnen der herr befalb 
immerdar befeben Müllner Schuld 3,2.— Befehl, m. 2. Mos. 17, 1; wenn jr alles gethan habt, was euch 
Handlung des Besehlens und Besohlenes; seit 15. Ih. befohlen ist Luc. 17, 10; darnmb befilhe, das man das 
als bevelch, bevel, nieberd. befehlig, befelb, hevel, vor- grab verware Matth. 27, 61; befalh sie zu teufen Ap. 
handen, im 16. 17. Ih. noch als beleleh, dann in heu- Gesch. 10, 48; es ist mir so befolen Stieler; beflfehl. 
tiger Form; in älterer Spr. viel in passivem Sinn, der barke in die see zu stechen Wieland Perv. 3, 334; 
was aufgetragen ist, empfangener Anstrag: wer in sei- anrieth sage ich, aber nicht belahl Lessing Laok. 11; 
nem befelb gehet Spr. Sal. 21, 8; derum solt du mir in höflicher Rede: ihro exoellenz baben die gnade mir 
dein befeleh anzeigen Wickram Goldsad. D:; daher den beweis zu befehlen Schiller Kab. 1, 5; hat der 
auch = Amt: damit ein jeder wissen mocht, was sein herr noch etwas zu befeblen? Frisch als Formel bei 
befelch war 2 2b; aber auch aetiv, Gebot eines Herrn, Verabschiedung; als Kriegswort: eommandiren, im krieg 
wie jetzt: befehl thun (1. Mos. 42, 25), geben (Esr. 4, 21), besehlen Jacobi v. Wallhausen, schon 1616; er 
baben (2. Chr. 24, 11), empfangen (Matth. 2, 22), be- hat uber viele völker zu befehlen Stein bach; daher 
kommen (Ap. Gesch. 10, 22), ausriehten (Ps. 103, 20); dann herrschen, Gewalt haben: befehlen, als oberherr 
nach eines befehl (J. Mos. 33, 38); sind jmerdar seinem Frisch; einen, etwas, Befehl zum Erscheinen geben: 
befelb gehorsam Sir. 16, 28; da geschach der befelb die belohlne mannschaft Lessing Philot. 2; einen zur 
Kottes zu Johannes Luc. 3, 2; kam ein ander belelch tafel befehlen; er befahl seine plerde Goethe Wahl- 
Simpl. 1, 72; aus deinem befell Hiob 39, 27, aus gnä- verw. 1, 16. — besehligen (Ableitung vom Subst. besehl 
digstem belehle Wieland Perv. 3, 234, jetzt nach, auf in der Form noch des 17. Ih. befeleh, daher für be- 
befchl: wenn sie der mutu stieht dem befchl zu trotzen felchen, befelichen; Prät. befebligte), Besehl geben, und 
Schiller Tell 3, 3; die befehle des berrn vollziehen, Befehlsgewalt haben, mit Dat. und Acc.: einem be- 
uberschreiten; = Gewalt des Gebots, Kommando: fehligen weg zu gehen Steinbach; er ist betebliget 
unter eines beschl stehen Fris de die flotte segelte die schiffe ldabin zu führen ebd.; die barke wird so- 
unter dem befehle (unter den befehlen) des herzogs von gleich besehligt Wieland Perv. 3, 345; die truppen 
Vork ab Adelung; höflich ich stehe zu Ihrem de- im kriege, den linken flugel eins heeres (Treitschke 
fehle, zu Ihren befrthlen; bei den Soldaten zu befehl! (1, 132) befehligen; (er) befebligt in kuehe, keller und 
Ausdruck des Gehorsams. — Zusammensetzungen: Be= garten Benedix Vetter 1, 1. — befcinden, Feindschaft 
schlbuch, n. Buch zur Eintragung obrigkeitlicher Besehle: bethätigen, im 15. Ih. (Av Eybe)h kriegerisch, jetzt in 
ins betchlbuch schreiben Schiller Räub. 1,2; scherzhaft persönlicher Versolgung: er befeindet mich versteekt; 
vom Träger eines solchen, dem Wachtmeister Wallenst. f. anfeinden. — befestigen, fest machen, mhd. bevesten, 
Lager 11. — Beschlshaber, m. Inhaber der Gewalt zu bevestucn und bevestigen; befestnen Henisch, befesten 
befehlen, namentlich militärisch; im 16. 17. Ih. befehl- auch später noch als seltenere Form: Hinze klettert und 
haber; befehlshaberisch, nach Weise eines solchen; mit soll uns den strick dea oben befesten Goethe Rein. F.; 
dem Beisinne des Barschen: defehlshaberische sprache befestigen gewöhnlich, in eigentlichem und übertragenem 
Schiller 4, 85; redeten sie betehlshaberisch Kekler Sinne: technisch vom entsprechenden Schutz einer Stadt: 
Seldw. 2, 33t. das das schlosz befestiget und gemauret wirdet Weist. 
Befehlen, überliesern, anstragen; ahd. piselnhau, 3, 333 (von 1419); die mauren zu befestigen Jes. 22, 10; 
biselhan, bifelan, mhd. bevclben, bevelen. begriffsver- etliche stedte befestigen I. Macc. 12,35; allgemein etwas 
stärked zu einsachem goth. flhan, ahd. felahan, dem die an, in ctwas; eine tafel mit einem bretnagel befestigen 
sinnliche Bed. des Einschließens, daher auch des Be-Steinbach; das bild wird in den rabmen befestigt 
grabens innewohnt: die ältere uhd. Form befelben, Prät. Goethe Künstl. Apoth.; bildlich: wurden die gemeinen 
betalb (1. Mos. 12, 20. 18, 19), Part. befolben (Matth. im glunden betestiget Ap. Gesch. 16, 5; gott . der nns 
1,24), geht im 16. Ih. und zum Teil früher in die befestiget 2. Cor. 1, 21; gewalt, frieden, freihcit, staat 
heutige über. Im Mhd. erscheint das Verbum noch als u. ähnl. defestigen Steinbach; ihn in seinen lieder- 
Kultuswort im Sinne von seierlich bestatten, begraben: lichkeiten bevestigen Schiller Räub. 1, 1; refl. der 
sa man bevilhet dag vil arme gebäine Hv Melk Er.vogt betestigt sich (setzt sich fest) Tell 2, 2; als Adf. 
584, dazu das Subst. bevilde Begräbnis; gewöhnlich ein betfestigter mensch C FMeyer Nov. 1, 126 (mit 
anvertrauen, übergeben, hingeben, zu Bewahrung, Grund und Boden seßhast); betcstigte sittlichkeit 298. 
Schutz, Besorgung: daz amt er an sine hant beralch' — Befeftigung, l. Handlung des Befestigens; in tech- 
näch des ordens site livl. Chr. 8153; uhd. das er jm nischem Sinne auch Besestigtes: die befestigungen einer 
unter seine hand befalb alle gefangenen im gefengnisWstadt; rechtlich streitbefestigung, (i#is condestadio. — 
1. Mos. 39, 22; so ist mir das ampt doch befolhen 1. Cor.Befestigungskunft, l. Kunst einen Ort zu besestigen. — he- 
9, 17; die herde Christi, so euch befolhen ist 1. Petr. feuchten, seucht machen, die kelder Steinbach; wüsche 
5, 2; die sollen jm jre seelen befelhen 4, 19; ich befelh zum plätten; der thau der nührend sie (die Rose) be- 
meinen geist in deine hende Luc. 23, 46; wie später feuehtet Geibel 1, 36; dafür im 17. 18. Ih. befeuch- 
und noch heute in gehobener Rede: befiehl du deine tigen: leckte er den wetzstein mit der zunge, um sel- 
wege u. s. w. P Gerhard nach Ps. 37, 5; mir indessen bigen zu befeuchtigen Simpl. 3, 82. — befeuern, feurig 
unsern vatter befehlend Simpl. 1, 201; drum befebl ich machen: befeuert dureb den aufrichtigen antheil Goethe 
dich dem herrn Zesen Ros. 32; befehlt eure seele gott W. Meister 3, 7; und allbin die reihen befeuert der hirt 
zu gnaden Goethe Faust 1; Hermann 2og sie hinweg; der völker Leuthold 253.
	        

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