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Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 3. Band. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 3. Band. (3)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1900
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Achtundzwanzigster Jahrgang. 1900.
Volume count:
28
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 33
Volume count:
33
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

supplement

Title:
Beilage zu Nr. 33 des Central-Blatts für das Deutsche Reich.
Document type:
Periodical
Structure type:
supplement

Chapter

Title:
Branntweinsteuer-Ausführungsbestimmungen. [Liste der Bestimmungen]
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
2. Brennereiordnung (B.O.).
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Appendix

Title:
Muster 32. (B.O. §. 249.) Abfindungsplan für die Verarbeitung mehliger Stoffe.
Volume count:
32
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts.
  • Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 3. Band. (3)

Full text

50 Gemeindeverfassung Neuvorpommerns. Die Kreisverfassung. 
Da die kommunale Selbständigkeit der Gemeinden sich schon in den 
allerengsten Grenzen bewegt, so kann natürlich von einer obrigkeitlichen Selbst- 
verwaltung noch viel weniger die Rede sein. Die örtliche Polizei übt der 
Bürgermeister unter Beistand der Gemeindevorsteher aus, er ist wie der 
französische Maire ein reiner Staatsbeamter. Die Büreaukratie ist also bis 
in die untersten Kreise des staatlichen Lebens vorgedrungen. 
In den Städten und Landgemeinden Neuvorpommerns und Rügens blieb 
die bisherige auf einzelnen Statuten, städtischen Reglements, Dorfordnungen 
und Gewohnheitsrecht beruhende Gemeindeverfassung bestehen, die im all- 
gemeinen derjenigen der östlichen Provinzen Preußens im 18. Jahrhundert 
entspricht. Charakteristisch ist namentlich der städtischen Verfassung, daß Ge- 
richtsbarkeit und Polizei eigene Rechte der Kommunen blieben, während in 
den übrigen Provinzen die eigene Gerichtsbarkeit der Städte ganz verschwand, 
die Polizei ihnen ferner nicht mehr als Gegenstand ihrer kommunalen Ver- 
waltung aus eigenem Rechte, sondern nur kraft staatlichen Auftrags zustand. 
Da die Verfassung jeder einzelnen Ortschaft in Neuvorpommern besonders 
geregelt ist, so ist eine genauere Darstellung derselben nicht möglich. 
Kap. III. Die Kreisverwaltung. 
Seit den Zeiten Friedrichs des Großen waren die Kreise allgemein die 
untersten Verwaltungsbezirke des preußischen Staates, seit 1772 war es 
Grundsatz, in jeder neuen Erwerbung sofort die Kreiseinteilung einzuführen, 
während die Kreisverfassung der einzelnen Provinzen allerdings je nach der 
Verschiedenheit der Besitzverhältnisse noch ziemlich mannigfaltig war. In der 
Zeit der Reform von 1808 bis 1812 hatte man auch keinen Augenblick 
daran gedacht, die altbewährte Kreiseinteilung aufzugeben, nur die Verwaltung 
der Kreise sollte verbessert werden, und nach der Restauration des Staates 
war es einer der ersten Schritte, in den neu und wieder erworbenen Gebieten 
die Kreiseinteilung durchzuführen. Für die alten Provinzen hatte schon das 
Gensdarmerieedikt vom 30. 7. 18121) eine neue Kreiseinteilung in Aussicht 
genommen, nach welcher das Land aus einer angemessenen Zahl geographisch 
abgerundeter, möglichst gleicher Kreise bestehen sollte. Diese Neueinteilung in 
den alten wie in den neuen Provinzen erfolgte sofort nach Beendigung der 
1) G. S. 1812, S. 142
	        

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