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Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1902
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Dreißigster Jahrgang. 1902.
Volume count:
30
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 30.
Volume count:
30
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
2. Allgemeine Verwaltungs-Sachen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Verbot der in Krakau erscheinenden periodischen Druckschrift „Przeglad Wszechpolski“.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Deutsches Wörterbuch.
  • Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Full text

89 
neuerer Spr. vorzugsweise der Empfindung wohl tbuend, 
ammutend: ungenehme kublung Bürger Huldigungs- 
lied; wie angenehm der falbe mondglanz Fr Müller 
3, 164; das angenehmste plätzehen, das ich jemals sah 
Kleist Kätbch. 3,1; dem vater war die erquickung an- 
genehm Goethe Wanderj. 1, 2; von Personen: der 
angenehmen frau Gotter 1, 122; angenehmer mitgast 
Goethe 31, 115; altväterisch in der Anrede: ich danke 
Ihnen, angenehmste Henriette, für Ibre vertheidigung 
Lessing Freig. 2, 2. In Börsenberichten, spiritus an- 
Anger — angewöbnen. 
Angewohnbeit Angriff. 90 
5, 418; wer fruh sich angewöhnt, das wahre gut zu 
lieben Uz 2, 83; im 17. Ih. mit Gen.: darbei die 
kinder von jugend an sich liederlicher und gottsver- 
gessener reden angewehnen Chr Weise Erzn. 182. Part. 
angewöhnt: in einem naturlichen, angebornen und un- 
gewöhnten vertrauen Goethe 30, 5; aber ungewohnter 
beweglichkeit nicht entsagen 30, 307, mit Rücksicht auf 
gewohmt (s. d.). — Angewohnheit, k. angewöhntes Ver- 
fahren, Sitte: die ersten angewohnheiten der jugend 
Nabener 4, 98; rauchen ist eine üble angewohnheit; 
genehm, gern genommen, begehrt; der markt war für die angewohnheit des fluchens. 
die anleihe angenehm, nahm sie gern. · 
Anqct«,m.Grasland,GrasplatzbeiDötiem,add. 
angar, mbbd. anger, altnord. entspricht engi Wiese; alt- 
germ. Wort, das auch im Volksnamen Angrivarü. heute 
Engern lebt, sonst aber dunkel ist. weidende schnfe, 
günse auf dem unger; ein weiter grünender anger vor 
dem dorfr. den bauern und naben städtern ein lustort 
Goethe Herm. u. Dor. Wie Schindanger: euehb (Pferde) 
wird ein schnöder tod einst auf den anger bringen 
Lichtwer Fab. 1, 5. 
Angeseben, Part. von anseben (s. d.) in bedeutendem 
Sinne, geachtet: ungesehene familien, geschlechter; ein 
uberall angeschener mann. — angesessen, ansässig: an- 
gesessene leute. burger; angesessene und angesebene 
leute Möser Pbant. 1, 179; vgl. unsetzen 1. — An- 
esicht, n. (mbd. ungesiht f. und angesihte n.) 1) das 
Anblicken und der Anblick (activ und passiv): wo sol 
ich hin flichen fur deinem angesicht Pf. 139,7; gönn 
ihm dein angesicht Schiller 6, 110; in Formeln: im 
angesicht der ganzen signorias Fiesko 2, 5; ein schön 
weib von angesicht 1. Mos. 12, 11; von angesicht sehen 
(Schiller M. Stuart 3, 3); von angesicht zu angesicht 
(2. Mos. 33, 11); einem ins angesicht etwas thun, so 
daß er es sieht; adverbialer Gen. angesichts, im An- 
blick: ungesichts der feinde, der drohenden gelahr; für 
sich auch wie sofort, augenblicklich: ich löse rasch mit 
cinem male die gröszten zweifel angesichts Goethe 
Epim. 7. 2) der vordere Teil des Kopses, Gesicht, Antlitz 
(Plur. alt die angesicht 3. Mos. 26, 16, angesichle Luc. 
14, 5, in neuerer Spr. Herder mehrsach, angesichter 
Arndt Ged. 243): ihr seid so wohlgethan von leib 
und angesicht Wieland Geron; wasche dein ange- 
sicht Matth. 6, 17; einen ins angesicht speien, schlagen, 
als Zeichen des Hohns, der Verachtung; bildlich: eine 
bebauptung, die den tbatsüchlichen verhültnissen ins 
angesicht schlügt. Für den Träger des Angesichts: 
miszhör mich nicht, du holdes angesicht: Goethe 
Faust 1. — angestammt, vom Stamm ber erworben, 
von Haus aus eigen; verbal: so ward mein beruf 
mir angestammt Droste 86; adiectivisch: die majestät 
der angestammten art Wieland Perr. 2, 30; die an- 
gestummte krone Schiller Junngfr. 1, 2; du aber 
(Dichterlind) schlummre sclig hin in angestammten 
dichiertrüumen Uhland Ged. 71. — angetrunlen, (. an- 
trinken. 
Angewinnen, von einem für sich gewinnen, gewin- 
nend in Besitz nehmen, mbd. d# er die tarnkuppe sit 
.. jm alle sein land ungenwonnen 1. Mos. 21, 26; gewun 
jm stedte un 2. Cbron. 13, 19: ohne Acc.: was gilts, 
wir wolten jucn angewinnen? (den Sieg) 1. Kön. 20, 23; 
und noch bei Wieland: ein herz, dem königesöhne 
nichts angewonnen hallen Amad. 7,13; jetzt außer Ge- 
brauch. — angewöhnen, durch Gewohnbeit aneignen, 
früber ungewenen geschrieben, nach mhd. gewenen; einem 
erwas; er hutic sieh den trunk angewöhnt; sich, einen 
angewöhnen an ctwas; an welches (Ceremonial) die 
Schecschianer so mechanisch und punktlich angewöhnt 
wurden, dasz es ibnen endlich zur andern nutur ward 
Wieland gold. Sp. 2,15; zu etwas; cin knabe den 
man ungewöhnet, alles zu vergleichen Lessing 
Angleichen, Gleichheit bewirken, einem etwas; Wie- 
land, indem er sieh dem kuhnen, auszcrordentlichen 
Aristophanes anzugleiechen suchte Goethe 32, 250; 
Angleichung, k. schon Garg. 362. — unglimmen, an- 
fangen zu glimmen: am horizont ein angeglommener 
saum wie morgenglut JPaul Hesp. 4, 80; röthlich 
angeglommen Rückert Liebesfr. 3, 81. — anglotzen, 
glotzend, starr ansehen: mit den augen anglotzen Luther: 
sie glotzten mich manchmal an mit verwunderten glas- 
augen H Heine 12, 91. — anglühen, 1) intranf. an- 
sangen zu glühen: wies blitzt und platzt, in funken 
spruht! der stab schon ist er angegluht Goethe Faust 
II, 1. 2) glübend anstrahlen: wie im morgenglanze du 
rings mieh anglühst, fruhling Ganymed. — angrauen, 
anfangen grau zu werden: das verwegene bürtchen an- 
gegraut Heyse Par. 2, 129. 
Angreifen, greifend sassen, anfassen, mbd. an grifen. 
einen oder etwas: und er greif jn an, und heilet jn 
Luc. 14, 4; da greif er jre hand an Matth. 3,15; sprich- 
wörtlich: wer pech angreift, besudelt sich; ein werk an- 
Breifen, daran beginnen zu arbeiten; wie greifen wir 
wohl das ding an, wenn es gelingen soll?; ein werk 
mit freuden angreifen Stieler; wir miüssen selbst mit 
angreifen, wenn es noch heute fertig werden soll; greift 
an! macht dasz ein ende wird! Schiller Picc. 2, 1; 
in der alten Rechtsspr. ein gut. grundstuck angreifen, 
in Besitz nehmen (wie durch sinnbildliche Berührung); 
jetzt in schädigendem Sinne, ein kapital, einen besnz 
angreisen, davon zehrend; feindlich einen, etwas an- 
greisen, ihn zu besiegen:; er wölle jn angreisen und das 
mütlein an zm kulen Luther 4, 1715; greil unver- 
sehens die stad an 2. Macc. 5, 5; und grieffen jre feinde 
an, wie die lewen 11, 11; auch ohne Ace. frub morgens 
griffen die feinde an, wurden aber zuruckgeschlagen; 
etwas, eincu angreisen durch Wort oder Schrifst: er 
wurde scharf in der zeitung angegriffen; dasz Sie jetzt 
in der politik aufs neue in die lage kommen ein- 
richtungen anzugreifen, die er verehrt Freytag Journ. 
I, 1: cinen bei seiner ehre, an seiner ehre angreifen; 
mehr scherzend er griff mich bei meiner schwachen seite 
an, durch Überreden, Schmeicheln; von Krankheiten: das 
ficber hat ihn schr angegriffen; auch kleine schrift greist 
die augen an; refl. sich angreiten, sich äußerst anstrengen 
in Bezug auf Geldausgaben: das sich auch die purger 
redlichen unter cinander angriffen mit pferden zu halten 
D. Städtcchr. 2, 330; wollten sich sehen lassen, thäten 
sich angreifen über vermögen Schiller Wallenst. Lager 
Albriche an gewan Nib. 98, 3; öster in der Bibel: hatte! 
11. — augrenzen, Grenze an etwas haben, grenzend be- 
rübren: die angrenzenden lünder; angrenzende nachbarn 
Stieler; in angrenzender landschaft Freytag Hand- 
schr. 2, 352; scinc felder grenzen an unsre an. — An- 
griss, m. Handlung des Angreijens; vornehmlich Be- 
ginnen eines Werkes, ctwas in angriff nehmen; den 
Aangriff des geschufts zu beschleunigen Goethe Tagh. 
1817; feindliches Anrücken, angriff auf einc lestung. 
schanze; man bläst zum ungriff Schiller Räub. 2, 3: 
jeden angritt abgeschlagen Rückert Liebesfr. 5, 50; 
durch Wort und Schrift: angriff auf eines ehre, in einer 
zeitung; sich gegen die angrifle solcher leutc zu ver- 
theidigen Klopstock 12, 262; die haltung des angrifs 
(in der Zeitung) ist nieht ganz so ruhig, wic ich ge-
	        

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