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Grundzüge der Verfassung des Deutschen Reiches. (1906)

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Verfassung des Deutschen Reiches. (1906)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1902
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Dreißigster Jahrgang. 1902.
Volume count:
30
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 40.
Volume count:
40
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Verfassung des Deutschen Reiches. (1906)
  • Title page
  • Aus Natur und Geisteswelt - eine Zusammenstellung von erschienen Bänden.
  • Verlag von B. S. Teubner in Leipzig.
  • Inhalt.
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • I. Die Gründung des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reiches.
  • II. Das Reich und die Bundesstaaten.
  • III. Der Kaiser und der Bundesrat.
  • IV. Der Reichstag.
  • V. Die Zuständigkeit des Reiches und die Reichsregierung.
  • VI. Das Reichsland Elsaß-Lothringen und die Schutzgebiete des Reiches.
  • Verzeichnis der unter der Reihe ,,Aus Natur und Geisteswelt" erschienen Bände nach Themen.
  • Bewerbung von Künstlerischem Wandschmuck.

Full text

12 I. Die Gründung des Norddeutschen Bundes u.des Deutschen Reiches. 
eingeräumt, aber auch Württemberg und Baden wurden, wenn 
auch in geringerem Maße, Sonderrechte zugestanden. Das 
wichtigste aber war, daß den vier süddeutschen Staaten die 
Möglichkeit gegeben ward, durch einen gemeinsamen Widerspruch 
eine jede Änderung der Verfassung und damit auch jede Er- 
weiterung der Zuständigkeit des Bundes zu verhindern. Manchem 
treuen Patrioten kostete es schwere Überwindung, im nord- 
deutschen Reichstage den dadurch bedingten Änderungen der 
Bundesverfassung zuzustimmen. Schien doch dem Partikularis= 
mus dadurch wieder ein großer Spielraum eingeräumt zu sein. 
Und doch erwies auch hier der große Kanzler sich als der 
weitblickende Staatsmann, der nicht in Paragraphen einer 
Verfassungsurkunde, sondern in der Treue und Vaterlandsliebe 
der Fürsten und des Volkes die festesten Stützen des Reiches 
erkannte. Er wußte es auch zu würdigen, welchen Wert es 
nicht nur für das Seelenleben des deutschen Volkes, sondern 
auch für die Stellung Deutschlands in der Welt besitzt, daß 
infolge der Verfassungsänderungen nicht mehr ein unpersönliches 
Präsidium, sondern ein Deutscher Kaiser Deutschlands Führer 
ward, daß nicht der Deutsche Bund, wie es anfänglich be- 
absichtigt war, sondern das Deutsche Reich wieder auflebte. 
So wurden am 15. November 1870 die Verträge mit Baden 
und Hessen, die gemeinsam verhandelt hatten, am 23. die mit 
Bayern, am 25. die mit Württemberg zu Versailles abgeschlossen. 
In dem Berliner Vertrage vom 8. Dezember 1870 trat Bayern 
den mit Württemberg, Baden und Hessen, und diese Staaten 
den mit Bayern abgeschlossenen Verträgen bei. Am 1. Januar 
1871 traten die Verträge in Kraft und damit wandelte sich 
der Norddeutsche Bund in das Deutsche Reich um. Am 
18. Januar fand nicht die Krönung eines neuen Romischen 
Kaisers deutscher Nation, sondern die Verkündung des ersten 
Deutschen Kaisers in dem Schlosse Ludwigs XIV. zu Ver- 
sailles statt. 
Nach den Novemberverträgen des Jahres 1870 ist das 
Deutsche Reich nicht eine Neuschöpfung, sondern es ist nichts 
anderes als der erweiterte Norddeutsche Bund, der nur vier 
neue Mitglieder aufgenommen, sein Gebiet erweitert und 
einzelne Bestimmungen seiner Verfassung geändert hat. Diese 
Verfassungsänderungen waren enthalten in den sehr umfang- 
reichen und wenig übersichtlichen Novemberverträgen, deren zum
	        

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