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Das Staatsrecht des Herzogtums Sachsen-Meiningen.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Staatsrecht des Herzogtums Sachsen-Meiningen.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1903
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Einunddreißigster Jahrgang. 1903.
Volume count:
31
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1903
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 1.
Volume count:
1
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
3. Zoll- und Steuerwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Staatsrecht des Herzogtums Sachsen-Meiningen.
  • Cover
  • Advertising
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Vorwort.
  • I. Abschnitt. Das Herzogtum.
  • II. Abschnitt. Die Organe des Herzogtums.
  • 1. Kapitel: Der Herzog und sein Haus.
  • 2. Kapitel: Der Landtag.
  • 3. Kapitel: Staatsbehörden und Kommunalverbände.
  • A) Die Organe der Verwaltung.
  • B) Die Organe der Justiz.
  • C) Die Staatsdiener.
  • III. Abschnitt. Die Untertanen.
  • IV. Abschnitt. Die Finanzen des Herzogtums.
  • Druckfehlerberichtigungen und Ergänzungen.
  • Advertising

Full text

— 89 — 
Uebernahme des Amtes s. o. 8 2234. In Eilfällen bestellt der Ge— 
richtsvorstand einen Vertreter (6§ 36—39 G. v. 16. Dez. 1878). 
Die Ernennung der Gerichtsschreiber erfolgt durch die Justiz- 
abteilung im Auftrage des Landesherrn. Sie sind an den Amts- 
gerichten, ebenso wie die Gerichtsvollzieher, zuständig zur Aufnahme 
von Wechselprotesten, Siegelungen, Entsiegelungen, Aufnahme von 
Inventaren (G. v. 16. Dez. 1878 §8§ 41 fg.; 15. Aug. 1899 Art. 6); 
ferner allgemein zur Unterschriftsbeglaubigung. 
Die Eidesleistung nach Landesrecht entspricht im allgemeinen der- 
jenigen nach Reichsrecht. Die Landesherrn und Mitglieder der landes- 
herrlichen Familien sowie der fürstlichen Familie Hohenzollern leisten 
den Eid mittels Unterschreibens der Eidesformel mit Eidesnorm. 
Die Anwesenden erheben sich. Die Versicherung an Eidesstatt lautet 
— unter gleichzeitigem Handschlag —: „Ich versichere (es) an Eides- 
statt, so wahr mir Gott helfe“. Mitglieder anerkannter Religionsgesell- 
schaften mit Schwurbedenken bedienen sich der Eidesformel: „Ich 
versichere auf Ehre und Gewissen“ oder sonstiger zugelassener Be- 
teuerungsformeln (G. v. 25. Juni 1879). 
Für alle Ansprüche der Beamten gegen den Staat aus ihrem 
Dienstverhältnis, Ansprüche gegen den Staat wegen Verfügungen der 
Verwaltunsbehörden, Verschuldung von Staatsbeamten, Aufhebung 
von Privilegien, Ansprüche gegen Beamte wegen Amtsüberschreitung 
und Pflichtwidrigkeiten sowie Ansprüche in Betreff öffentlicher Abgaben 
sind für den Rechtsweg die Landgerichte ausschließlich zuständig (§ 23 
G. v. 16. Dez. 1878). Die gerichtliche Beglaubigung amtlicher 
Unterschriften zum Zweck der Legalisation im diplomatischen Wege er- 
folgt durch den Landgerichtspräsidenten (§ 26 eod.). 
II. Das Landgericht in Meiningen wird mit einem Präsiden- 
ten, den Meiningen beruft, einem preußischen und einem koburgi- 
schen Direktor, 7 Meininger, 3 preußischen, 2 Koburger Landrichtern, 
je einem zwischen Meiningen und Preußen wechselnden Ersten Staats- 
anwalt und Staatsanwalt und einem koburgischen, 5 Gerichtsschreibern 
e 2 Preußen und Meininger, 1 Koburger) und sonstigen Beamten 
gebildet, deren Stellen zur Zeit jedoch nicht alle besetzt sind. Die 
Bestätigung erfolgt nach vorheriger Vereinbarung. Richter und Staats- 
anwälte werden von der besetzenden Regierung im eigenen und im 
Namen der anderen Regierungen angestellt 1). 
1) Weitere Einzelheiten s. in den Staatsverträgen vom 17. Okt. 1878 nebst 
Schlußprotokollen und vom 27. Nov. 1903, nach denen die Verträge auf weitere 
25 Jahre verlängert worden sind und alsdann mit 2jähriger Kündigungsfrist ge- 
kündigt werden können.
	        

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