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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
cbl
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
cbl_1906
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierunddreißigster Jahrgang. 1906.
Bandzählung:
34
Herausgeber:
Carl Heymanns Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1906
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 38.
Bandzählung:
38
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
Zoll- und Steuerwesen.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

law

Titel:
Ausführungsbestimmungen zum Brausteuergesetze vom 3. Juni 1906.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Appendix

Titel:
Anlage 1. Brausteuer-Vergütungsordnung.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Appendix

Appendix

Titel:
Muster B. Anmeldung zur Ausfuhr von Doppelbier mit dem Anspruch auf Brausteuervergütung.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Appendix

Volltext

Die Mainzer Händel. 285 
Aussicht stand; doch wurde er durch einen kräftigen Drohbrief des Kaisers 
noch glücklich vereitelt). 
Wichtiger war, daß Alexander dem Kaiser neue Anerbietungen zur Aus- 
söhnung machte. Die Bischöfe von Pavia und Troyes führten dem Kaiser 
auf dem Reichstage zu Nürnberg, dem auch Welf VI. beiwohnte'), zwei 
Kardinäle vor, die im Namen des Papstes diesen von dem Vorwurfe des Ein- 
verständnisses mit dem Könige von Sizilien reinigen, die Rechtmäßigkeit sei- 
ner Erwählung dartun und den Frieden zwischen ihm und dem Kaiser her- 
stellen sollten. Dem Kaiser wie der Mehrzahl der Fürsten mißfiel das stolze 
Selbstgefühl des Vorschlages, der unbedingte Unterwerfung forderte: die 
Kardinäle mußten sofort den Reichstag verlassen. Den Bischöfen von Troyes 
und Pavia aber übergab der Kaiser ein Vermittlungsprojekt, wie er es bei 
Beginn des Schismas aufgestellt hatte, von dessen Erfolglosigkeit er aber im 
voraus überzeugt sein konnte und wirklich überzeugt war““). 
Dann beschäftigten den Kaiser die Mainzer Händel. Der dortige Erzbischof 
Arnold war den Bürgern dieser Stadt schon von Beginn seiner Regierung 
an verhaßt gewesen. Sein schroffes und gewalttätiges Auftreten aber, selbst 
gegen kirchliche Autoritäten, hatte die Bürger so gegen ihn erbittert, daß sie 
ihn endlich vertrieben hatten. Als er den Streit durch den Kaiser wieder bei- 
gelegt glaubte, kehrte er nach Mainz zurück und wies selbst die Hilfe, die er 
von Heinrich dem Löwen und anderen Fürsten erbeten, doch zuletzt ab#). 
Aber kaum war er im Kloster zum heiligen Jakob vor den Toren von Mainz 
angelangt, so überfiel ihn die durch einige höhnische Worte von ihm über die 
Mainzers#i) gereizte Menge, tötete ihn und seinen Bruder auf schändliche und 
rohe Art. Der Kaiser hatte sich sofort über diesen Frevel sehr erzürnt gezeigt, 
aber solchen von Italien aus nicht bestrafen können. Den von den Mainzern 
eingesetzten Erbzischof Rudolf, den Bruder des Herzogs von Zähringen, hatte 
er nicht bestätigt und mit Viktors Beihilfe den Bruder des Pfalzgrafen Otto 
von Wittelsbach, Konrad, an dessen Stelle gesetztu#s#t). Um die Mörder und die 
Stadt selbst zu bestrafen, hatte der Kaiser einen Reichstag nach Mainz be- 
rufen, auf dem sich auch Heinrich der Löwe einfands). Strenge, aber gerecht 
  
) Bouquet, Rec. XVI, p. 691. — Daß der Brief im Frühjahr geschrieben ist, zeigt 
der Ausdruck in festo S. Ioannis. — Vgl. Bouquet, ibid. p. 68: Epist. Henrici comitis 
Trecensis ad Ludovicum. 
*#) Er ist Zeuge einer kaiserlichen Urkunde, ausgestellt zu Nürnberg den 6. März; 
Staelin, Württemb. Gesch., II, S. 277; St., Nr. 3976. 
*% yEpist. Alberti Frising. episc. ad Eberh. archiepisc. Salisburg. ap. Sudendorf 
Registr. I, p. 66 f. 
) Vgl. S. 248. 
0) „Die Mainzer Hunde bellen zwar, können aber nicht beißen; nur ein Feiger 
fürchtet sich vor ihnen!“ Cbristiani II. archiepiscopi Moguntini Chronioon Mogun- 
tinum ap. Böhmer Fontes II. p. 261. 
f#t Christian. Mogunt., p. 263 ff.; zum Teil wörtlich nach dem Martyrium Arnoldd 
ap. Böhmer, Fontes III, p. 324 f. 
) Heinrich fungiert als Zeuge auf einer Urkunde, die vom Kaiser am 12. April 1163 
zu Mainz ausgestellt wurde; Leuckfeld, Antiquitates Poeldenses, p. 283 f.; desgl. auf 
6. bis 
10. März 
(1159) 
(1160) 
(1161) 
1163 
12. April
	        

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