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Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1906
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierunddreißigster Jahrgang. 1906.
Volume count:
34
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 38.
Volume count:
38
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Zoll- und Steuerwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Ausführungsbestimmungen zum Brausteuergesetze vom 3. Juni 1906.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Appendix

Title:
Anlage 1. Brausteuer-Vergütungsordnung.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Appendix

Title:
Muster B. Anmeldung zur Ausfuhr von Doppelbier mit dem Anspruch auf Brausteuervergütung.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

evangelischen Kirche” (1890), „Was heisst christlich-sozial?" (1806), „Soziale Briefe 
an reiche Leute" (1894), „Jesus als Volksmann" (1804), „Thational-sezialer Katechismus" 
(1896), „Asia, Orientreise* (1890). 
Schüler. von \ Cheophilis Base and. Prei. an da Fochschule in nungen 1892. 
Erbaute das Landesausschussgebäude, die Eandesbibliothbek und das Justizgebäude in 
Sitasshurg, das Landesgewerbemuseum. in Stullgart, ferner in Gemeinschalt mil Hua. 
hanel die Jung«$t-Petershirche in $frassbung, 
Ternst, Walther, Physiker, geboren am 25. Juni 1864 zu Briesen in KMestpreussen, 
siutdierte seit 1883 im Zitrich, Berlin, Graz und Würzburg, wurde 1857 Assistent am 
thermischen Eaboratorium von Ostwall in Leipzig, habilitierie sich 1899 daselbst als 
Priyaidozeni für physikalische Ehemie und wurde 1891 ausserord.. 1894 ord. Prof. in 
Göllngen, woselbst er 1895 das Instilw für physikalische Chemie und Elckirochemie 
eirrichtele und selldem lellet, $elne Arbeiten beirellen hauptsächlich «das Problem der 
galvanischen Stromerzeugung und die Cheorle chemischer Gleichgewichte. Im neuester 
Zeit führen ihm Versuche über die Cheorie des Auerschen Glühlichles zur Auflinding 
‚einer neuen Ar elektrischer Ceuchtkörper, deren Einführung in die Praxis nahe 
bevöorsiehl, 
Teumayer, Georg, Bydrograpb und Geophysiker, geboren am 21. Juni 1826 zu 
Kirchheimbolanden i. d. Pfalz, siudierie an der Polyiechnischen Schule und der üni- 
versität zu München, machte grosse Seereisen nach Südamerika und Australien, wo 
er nie Goldielder besuchie und studierte, erwarb sich das Schiffsführerzeugais, gründete 
1557 in Melbourne ein Observatorium für Physik der Erde, das 1859 die Kolonie 
Uiktoria übernahm, Nachdem er die magnetische Landesvermessung In Vikloria aus- 
geführt, kehrie er 1864 nach Europa zurück, trat 1872 als Admiralitätsrai in das 
neugegründele hydrographische Bureau zu Berlin, wurde 1876 Direktor der von ihm 
ins Leben gerulenen Deulschen Seewarle in hamburg, 1851 Gch. Admiralilätsrat, 
1504 Wirkl. Geh. Hdmiralilätsrat. Haupiwerke: „Resulls of meiesrologlical, magnelical 
and naulical observatlon“ (saling direstiions), „Results of the magnetical survey of 
the colony ol Uictoria, executed during the years 1858— 64" (1861—69); mit Professor 
Börgen „Die internationale Polarforschung 1882 —33, Ergebnisse der deulschen 
Stallonen“ (1350), „Die deuischen Expeditionen und ihre Ergebnisse; die internalionale 
Polarlorschung“ (1891); „Anleitung zu wissenschaftlichen Beobachtungen auf Reisen“ 
(2, Aull, 1883). Er verfasste zahlreiche Abhandlungen Über die Sitdpolartorschung 
11357—97). Besonderer Torschungszweig Erdmagnelismus; zahlreiche Karten und 
Abhandlungen darüber. 
Nieberding. Rudolf Arnold, Staatsschretär des Reichsjustizamts, geboren am 4. Mai 
1838 zu Konltz in Westpreussen, siudierle in Breslau, Feldelberg und Berlin, wurde 
1866 Billsarbeiler im preussischen Bandelsministerlum, trad 1872 in das Reichskanzter- 
amt und wurde hier 1375 vortragender Rat, 1889 erfolgte seine Ernennung zum 
Direktor der 1. Abteilung im Reichsami des Innern, 1893 zum Siaalssekreiär des 
Reichzjustizamtes und zum preussischen Bevollmächtigten im Bundesral. Thieberdings 
„Wasserrecht und Wasserpolizei im preussischen Staat” (1866) wurde in 2. Aull. 
{1839} von Trank bearbeitet. 
Niemann, Albert, Opernsänger (Cenor), geboren am 15. Januar 183 zu Erxleben, 
ursprünglich Maschinenbauer, beirat 1849 in Dessau die Bühne, se 18060 am Kol: 
theater zu Bannover, 1866-39 am Opermhaus zu Berlin, feierte noch 18$3—89 in 
Amerika Kriumphe als VUeckörperer R, Wagnerscher Keldengestalten, zu denen er ver- 
nıöge seiner sellenen Stimmmitel, dramatischen Begabung und äussern Erscheinung 
wie wenige berulen wat. 
Nlitmann-Raabe, Hedwig, Schauspielerin, geboren am 3. Dezember 1845 zu Magde- 
burg, spielte am Chaliatheater zu hamburg, in $tetiin, am [allmeriheater in Berlin, 
in Mainz und Prag und war dann längere Zeil am Deutschen Holiheater zu $1. Peters- 
burg Ihälig. Tach ihrer Vermählung mil den Üpernsänger Albert Niemann (1871) 
widmele sie sich Gasispielrelsen, trat dann aber in dem Verband des Dewischen und 
schliesslich des Berliner Cheaters in der dewischen Reichsbaupistadt, Früher die ge» 
feierfste Thaive, dann Salondame und Trersine. 
Nieıbammer, Eudwlg Albert Tullus, Grossindustrieller, geboren am 29. Seplember 1333 
zu Reichenberg in Württemberg. Von den Eltern zum Studium der Cheologie bestinmi, 
bezog Nieihammer 1547 das evangelisch-Iheologische Seminar in Maulbronn, verliess 
dasselbe aber schon 1849, um, dem Drang seines Trerzens folgend, eine dechnisch- 
kaufmännische Eaulbahn einzuschlagen. In der Papierlabrih von Beinrich Völter's Söhne 
in Heidenheim bildeie er sich zum Papierfabrikanten aus und pachtete 1856 mit seinem 
Freunde ind späteren Schwager Kübler die Kriebsteiner Papiermühle Die von ihn 
eingerichtete Holzmassefabrik in Georgenthal bei Johanngeorgenstadi war die erste für 
den Werkaul arbeitende Bolzschleilerei Deutschlands, deren «3 jett in Sachsen allein 
ber 200 giebt. 18065 starb Kübler, und seit dieser Zeit steht Rieihammer allein an 
der Spitze der Firma Kibler & Nieihammer, deren Produktion heute wohl die grösste 
under allen deuischen Papieriabriken sein die. Thleihammmer bewies eine rege und 
von persönlicher Hingabe getragene Fürsorge Iir seine Arbeiter; eine Reihe trefflicher 
Weohltahniseinrichtungen zeichnen seine Fabriken aus. Er 151 Vorsitzender der Papier- 
macherberufsgenossenschaft, sowie der sächsischen Seklion derselben, ebenso Uorsilzen- 
ler des Vereins dewischer Papierfabrikanten, sowie Mitglied der Trandelskammer 
in Ebemmitz. Dem deutschen Reichslage gehörte cr 1881-84 und 1557—90 am, 
während er seinen Sitz in der sächsischen Zweiten Ständekammer seit 18550 ein- 
nimmt, 1833 wurde er zum Kommerzienrat und 1590 zum Geh. Kommerzienrat 
ernannt. 
Nietzsche, Friedrich Wilhelm, Philosoph, geboren am 15. Oktober 1844 zu Röcken 
bei Tilizen, studierte 1864—67 im Henn und Leiprig, wurde 18569 ausserönd. Prof., 
1870 ord. Prof. der klassischen Philologie in Basel, nahm am Kriege als Ireiwilliger 
Krankenplleger teil, liess sich 1879 pensionieren, Ist seit 1859 geisteskrank und lebt 
in Weimar unier Pilgge seiner Schwester Elisabeih Sörster-Thelzsche, die auch die 
Biographie ihres Bruders schrieb. In „Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik" 
(1572) und den „Unzeltgemässen Betrachlungen“ 1873— 76) sieht er in Richard Wagner 
und Schopenhauer die Vertreter einer neuen denischen Rulter. Die Hbkehr von Wagner 
und Schopenhauer spricht sich aus in „Menschliches, Allzumenschliches" (1873-79), 
„Morgenröte” {SEN und „Die Iröbliche Wissenschall” (18852. Mietzsches neue, 
arisiokralische, Tebenbejahende Zuhunfisideale finden under Imwerung aller heue 
herrschenden Werturieile, als Werte des absteigenden Lebens, ihren Ausdruck in dem 
Biographien 36 
in poelisch-syınbolischer Darstellungstorm oeschriebenen „Also sprach Zarathusita” 
1835—85), „Jenseits von Gut und Böse” (1886), „Zur Genealogie der Moral” (1887), 
„Der Fall Wagner" (11898), „Gölzendämmerung“ (1889, 4. Aufl. 1896). Die radikale 
Hılhnnheit seiner Philosophie, die forlreissende Ceidenschalllichkeit seines Denkens, Sein 
künstlerisches Formgelilhl, seine dichterische Ausdruckshbegabung verhallen seinen 
dedanken bei einer entgegenkönmmenden Zeitströmung zu einem ausserordent. 
lichen Einiluss. 
nikisch, Arthur, Musikdirigen und Komponist, oeboren am 12. Oktober 1855 in 
Cebeny Szent-Miklos, 1874—77 erster Beiger am Wiener Hofepernorchester, 1878 Musik- 
direkter am Leipziger Stadttheater, 1879— 39 erster Kapellmeister daselbsi, 1880-05 
Dirigent des Bostoner Symphonleorchesters,. 1893 —95 artistischer Direktor der königl. 
ÖOper zu Budapest, seit 1805 Kapellmeister der Gewandhauskonzerie zu Leipzig. 
Kompositionen: Streichsexdett (1870), Kantate „Die Ehristnache” (IS7I), Lieder, eine 
Symphonie in D-moll. 
Nokk, Franz Wilhelm, badischer Staatsmann, geboren am 30. Tovember 1832 In 
Bruchsal, studierte in Treiburg. Bonn und Heidelberg Rechiswissenschalt, wurde 1362 
Sekretär bei dem Schulral, 1864 Oberschulraisassessor, 1865 in das Ministerium des 
Innern berufen, 1867 Ministerialrad, 1874 Direktor des Oberschulrats, 1891 Präsident 
des Ministeriums der Justiz, des Kultus und des Unterrichts, 1836 Wirkl. Geheimrat 
und 1893 Staatsminister md Präsideni des $eaalsminisiernms. 1856?—71 war Nohk 
Mitglied der badischen Zweiten Kainmer. 
Aerhnagel, Kermann, Mediziner, geboren am 28. Seplember 1841 zu Alt-Lietzegöricke 
in Brandenburg, wurde 1865 Privatdoreni zu Königsberg i; Pr, dann in Berlin und 
Breslau, wurde [872 ord Prof, für medizinische Poliklinik und Arzneimittellehre zu 
Freiburg i. B., 1874 ord, Prof, in Jena und ist seit 1582 ord. Pral. für klinische 
Medizin in Wien. Haupiwerke: „Bandbuch der Arzneimitiellehre" (mit Rossbach, 
7. Aufl, 1894), „Topische Diagnostik der Gehimkrankheilen“ (18709), „Beiträge zur 
Physiologie des Darms* (1833), „Spezielle Palhologie und Therapie“ (1894), 
Oberländer, Adam Adolf, Zeichner und Maler, geboren am I. Oktober 1945 zu 
Regensburg, bildete sich 1861—66 an der Akademie zu Milnchen, widmele sich dann 
fast ausschliesslich der Zeichnung und schuf eine lange Reihe humorvoller, gemül- 
licher, idyllischer Bilder aus dem Leben, die in den Münchner „Thegenden Blättern“ 
veröientliche und zum Ceil in dem seit 1879 erscheinenden „Oberländeralbum“ 
gesammeli sind. Auch entstanden manche Hquarele und Oelgemälde, darunter 
„Bunmaor und Schwerlälligkeit“ (INuseum zu Magdeburg), „Siesta“ (Galerie In Dresden), 
„Weinschänke Moahs“ (Verbindung Tür historische Kunst in Berlin) u. 3. w. 
Übrist, Hermann, Bildhauer, geboren am 23. Mai 1863 im Kilchberg bei Zürich, 
studierte in Heidelberg und Berlin Medizin, ging 1839 zur bildenden Kunst itber, 
arbeitete als Autodidakt in Paris und Florenz, trat 1394 zum ersien Male mit einem 
Brunnen, 1896 zum zweiten Male mit einer Reihe künstlicher Silckereien an die 
Deffenilichkeit. Seither in München als Plastiker und kunsigewerblicher Eniwerfer thätig. 
Vecheihäuser, Wilhelm von, Grossindustrieller, geboren anı 26. August in Siegen, Tech- 
niker und Kaufmann, wurde 1848 Ministerlalsekretär, 1549 Assessor im Reichshandels- 
ministerinm zu Frankfurt a. IM., war 185256 Bürgermeister von Mülheim a. Ruhr 
und leitete 1857’—P0 die Deutsche Kontinenlalgesellschalt zu Dessau. 18593—53 
Miglied des preussischen Abgeordneienhauses, 19875—03 des deutschen Reichstages 
{nalionalliberal), 1574 Geh. Kommerzienral, 1336 geadelt, 1893 Dr. phil. bh. c. der 
Universilät Erlangen. Begrinder der Deutschen Shakespearegesellschafl und deren 
Präsident. Werke: „Die Arbeiterfrage" (1336), „Die sozialen Hulgaben der Arbeit. 
geber“ (2. Hull. 1887), „Soziale Cagesiragen“ (2. Aufl. 1850), „Einlibrungen in 
Shakespeares Bühnendramen und Eharakteristik sämtlicher Rollen’ (3. Aufl, 1894), 
„shakesprartana“ (1894), Volksausgabe der Schlegel-Tieckschen Shakespeareilberseizung 
(14. Hull. 1804), HBühnenbearbeitung von 29 Dramen Shakespeares u. 5.w. Mitglied 
des Kolomialrats seit 1803. Bauplurheber des Geseizes über die Gesellschaften mit 
beschränkter Haftung. 
Dehlschläger, Orts Karl von, Präsident des Reichsgerichts, geboren am 16. Mai 1831 
zu Beiligenwalde in Ostpreussen, studiere 1850 —53 in Königsberg. wurde 1858 
Merichisassessor, verwaltele Richferstellen zu Schweiz und Löbau in Wpr.. war dann 
Staalsanwall in Danzig, Schweiz, Maärienwerder und Königsberg und 1874-70 vor 
tragender Rat im preussischen Justizministerium; als solcher 1875 und 1876 Regierungs- 
kommissar bei Beratung der Reichsjustizgeseize, Dexember 1879 Generalauditeur und 
Wirkl, Geh. Oberjustizrat, 1890 —$1 Mitglied der Tmmediaikommission für Beratung 
der Relorm des Militärgerichtsverfahrens, 1884 Kronsyndikus und Mitglied des preussi- 
schen Siaatsrals, 1885 Eheipräsident des Hammergerichis in Berlin, Mai 1838 geadelt, 
18589 Slaalsschrelär des Reichsjustizamis und Kirkl, Sch, Rat, seit 1801 Präsident des 
Reichsgerichls. 
DOlbrich, ToseT IM, Architekt, geboren am 22. Dezember 1667 zu Troppau In Desterr- 
Schlesien. Den Hbschluss seiner Studien ar der Akademie der bildenden Künste zu 
Wien bildete eine durch das Staalsreisestipendium (Rompreis) ermöglichte Studienreise 
nach Italien, Tunis, Frankreich und England, Won dieser Reise zum Bay der Wiener 
Stadıbahn berulen, war bier Gelegenheit vorhanden, modernen Architekturempfindungen 
Hestalt und Körper zu verleihen, Durch die Grindung der Wiener Sexession 1807 
war der Bau des Aussiellungsgebäudes in seine Hände gelegt, Gegenwärlig belinden 
sich in Arbeit mehrere Interieurs dur Paris (Ausstellung 1900), Berlin, Karlsbad, 
Franzensbad, der Verbauungsplan iär dem HKurori Königswart, einige Willen und 
Konkurrenzprojekte. 
Olshansen, Oil, Dr.. Fhemiker, Prähisioriker, Begründer und. Leiter des Märkischen 
Hauses lür Krankenpilege in Berlin, geboren am 7. Juli 1840 In Kiel, schrieb in den 
Verhandlungen der Beriiner Gesellschaft dir Hrihropologie, Eihnologie und Urgeschichte 
uw. a, über: Zinn in vorgeschichtlichen Funden, Cechnik aller Bronzen, Spiralringe, den 
alten Bernstelnhandel, Leichenverbrenmung, Alsengemmen, Geschichte des Reiterspornsg, 
Vorgeschichte Heigelands. 
Omptzda, Georg Frhr. von, Thevellist und Romanschrilisteller, geboren am 26, März 
1563 in hannover. 1833--91 Busarenollizier, lebt in Dresden. Er schrieb die Tovellen- 
bände „Sreilichtbilder“ 189). „Uom Code“ (1803), „Unter uns Junggesellen. Freie 
Geschichten“ (1504), „Die sieben Gernopp” (1896) und „Leidenschaften“ (1896), die 
Romane „Die Sünde” (1591, „Drohnen“ (1803) und „Sylvester von Geyer“ 11896),
	        

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