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Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1908
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Sechsunddreißigster Jahrgang. 1908.
Volume count:
36
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1908
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 55.
Volume count:
55
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
1. Konsulatwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Die Physiologie von Prof. Dr. Alexander Rollett.
  • Die Botanik von Prof. Dr. G. Haberlandt.
  • Die Zoologie von Prof. Dr. August Weismann.
  • Persönlichkeiten aus Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

der Zellbildung, der Sexualität, der Vererbung eic. so manches Licht geworfen haben. Unter den botanischen Forschern haben 
sih in dieser Hinsicht besonders Strasburger und Guignard verdient gemacht. 
Neben der intensiven Beobachlung der einzelnen Zelle und ihres Plasmaleibes wurde auch die Untersuchung der Zeilverbände, 
der Gewebesysteme des Pilanzenkörpers nicht vernachlässigt. Seil Mohl und Unger wurde eine Fülle von neuen Chafsachen 
zu Cage gelörderi — Mägeli, Banstein, $anio, Graf Solms, varı Cieghem seien hier aus einer arossen Anzahl von Forschern 
hervorgehoben — und 1877 fand die Eniwickelung der rein deskriptiven Pflanzenanatomie in de Barys „vergleichender 
Anatomie” einen gewissen Abschluss. Wenige Jahre vorher (1874) war aber bereils von Schwendener durch den Nachweis 
des mechanischen Gewebesystems der Monokotylen eine neue Richtung in der pflanzenanatomischen Forschung angebahnt 
worden, die sich das Uersiändnis des Zusammenhanges zwischen Bau und Funktion der einzelnen Gewebesysieme zur 
Aufgabe stellt. Es ist dies die „physiologische Pflanzenanatomie“, deren bisherige Ergebnisse @, Baberlandi zusammen- 
fassend dargestellt hat. 
Die Physiologie der Pflanzen hatte gleich zu Beginn des Jahrhunderts einige höchst wichtige Entdeckungen zu verzeichnen: 
Ch. de Saussure erkannte 1804 die Unenibehrlichkeit der Stickstoffverbindungen und der Mineralbestandieile für die Ernährung 
der Pilanzen, und A. Knigih lielerie 1806 durch seinen berühmt gewordenen Rotationsversuch den Nachweis, dass der verfi- 
kale Wuchs der Stämme und Bauptwurzeln durch die Schwerkraft veranlasst wird. Die Ernährungslehre machte aber erst 
gegen die Mitte des Jahrhunderts raschere Fortschritte; Liebigs krilisch sichtender Chätigkeit, die in der Widerlegung der 
sogenannten Dunmstheorie gipfelte, Tolgien Boussingaulis Vegetationsversube über die Stickstoffguellen der Pflanzennahrung, 
und in den sechziger Jahren waren die Untersuchungen von J. Sachs über die Stoffmelamorphosen und Stoflwanderungen 
in der Pflanze grundlegend für unsere heuligen Anschauungen auf diesem Gebiete. — Das vorhin erwähnte Kuiaibsche 
Experiment bildete den Ausgangspunkt für die Jahrzehnte hindurch fortaeselzten Versuche, die Lebenserscheinungen, speziell 
die verschiedenarfigen Bewegungen der Pflanzenorgane rein physikalisch zu erklären, Eine wesentliche $tütze fanden diese 
Bemühungen in der Enideckung der Endosmose durch Dutrochei (1826), die von ihm zur Erklärung der verschiedenarligsten 
Lebensvorgänge herangezogen wurde. Allerdings sind erst ein halbes Jahrhundert später durch die Untersuchungen Pfeffers 
und de Uries“ die osmotischen Vorgänge in der Pflanze im ihrer Bedeutung richfig erkannt umd gewürdigt worden. Jene 
physikalischen Erklärungsversuche halten zwar das arosse Verdienst, die Annahme einer besonderen Lebenskraft energisch 
bekämpft zu haben, allein je reicher das experimentelle Chatsachenmaterial anwuchs — Sachs, Pieifer, de Uries, Vöchting, 
Wiesner, Stahl, Frank u. a. hatten sich bei dieser Arbeit in hervorragender (Weise befeiligt —, desto mehr brach sich die 
Ueberzeuaung Bahn, dass die Lebensvorgänae grösstenteils von einer Komplizieriheit sind, welche eine kausalmechanische 
Erklärung derzeit vollkommen ausschliesst. Man begnügt sich gegenwärlig, die Erscheinungen des @eotropismus, des Belio- 
tropismus u. 5. w. als „Reizerscheinungen” aufzufassen, die in einer spezifischen, jenseits der Arenzen der mikroskopischen 
Wahmehmbarkeit gelegenen „reizbaren Struktur“ des lebenden Protoplasmas begründet sind. In neuerer Zeit haben sich 
namentlich Sachs und Pieffer um die Ausführung dieses wissenschaftlichen Gedankens Verdienste erworben. 
Die jüngste Disziplin der Botanik, die Pilanzengeographbie, ist durchaus ein Kind des 19. Jahrhunderis. Zu Anfang desselben 
von A. v. Bumboldt begründet, ist sie in den folgenden Dezennien von Schouw, Wahlenberg, A. de Zandolle, Martius und 
Sr. Unger mannigfady gefördert worden. Doc; erst in den letzten drei Jahrzehnten ist durch die schärlere Belonung des 
historischen Besichtspunktes dur Engler, der biologischen und physiologischen Grundlagen durch Griesebach, Kerner, 
Warming, Volkens und A. F. W. Schimper, eine wesentlihe Vertiefung dieses Wissensgebietes eriolgl. Um Deuischlands 
Pfianzengeograpbie bat sich in neuerer Zeit besonders Drude verdienstlih acmacht. 
An dem mächligen Aulblühen der Botanik im verflossenen Jahrhundert, das bier nur in den tlüchligsten Umrissen skizziert 
werden konnfe, hat die grossariige Vervollkommnung der äusseren Bilismittel der Forschung wesentlich mitgewirkt. Uor 
alleın sind botanische Instilufe gegründet worden, wodurd die botanischen Gärten ihre notwendige Ergänzung und Aus- 
gestaltung erfahren haben. Es ist ein charakteristisches Zeichen des modernen Beiriebes der Wlissenschall, dass eines der 
grössten und eigenarligsten botanischen Institute der Gegenwart, s’Lands planteniuin zu Buitenzorg auf Java, dank der 
Bemühungen seines Direktors, Prof, Dr. MM. Treub, am Ende des Jahrhunderis zu einem internationalen Sammelpunkte der 
botanischen Forscher aller Kulturnationen geworden ist. . Prof. Dr. 8. Baberlandi. 
    
  
  
  
  
  
Die Ayslsgie D): Zoologie des 19. Jahrhunderts übernahm vom achizehnten neben der seit Linne nie rubenden systematischen Arbeit vor allem 
von Prof. AF’die kaum erst begründete „vergleichende Anatomie“, d. b. die Erforschung des inneren und äusseren Baues der Ciere, 
Dr, August an und für sich und in Bezug auf ihre Formverwandischall beirachlet. Wenn auch dieses Thema nie ganz auszuschöpfen 
Weismann. sein wird, so haben doch zahllose Untersuchungen schon bis heute alle irgendwie bedeuwisamen Gruppen des Cierreichs, von 
den höchsten herab bis zu den niedrigsten dergestalt durchiorscht, dass die Baupisache nach dieser Richlung als gefhan 
befrachtet werden darf. 
Nicht viel anders steht es mil der Entwickelungsgeschichte, einem Forschungsgebiet, das erst in dem Jahrhundert selbst wurzelt. 
es scheint fast unglaublich, dass die meist so lange und komplizierte Formenreihe, welche die Entwickelung im Ei aus- 
macht, für eine last ebenso grosse Zahl von Arten bis ins einzelste hinein verfolgt werden konnge, wie der Bau der fertigen 
Ciere. Allerdings wurde dies auch nur dadurdy möglich, dass der Untersuchung ganz neue Bilien erwuchsen, vor allem 
die Methoden der Färbe- und Schneidetechnik, welche es erlaubten, auch die kleimsien tierischen Körper in ganze Serien 
feinster Schnitte zu zerlegen und vor dem mikroskopischen Auge auszubreiten. 
  
Wissenschall $0
	        

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