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Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Monografie

Persistenter Identifier:
voigt_geschichte_brandenb_preuss_staat_1878
Titel:
Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
Autor:
Voigt
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung Harrwitz & Goßmann
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
preussen
Erscheinungsjahr:
1878
DDC-Sachgruppe:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
VI. Die bayerschen Markgrafen. 1323-1373.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
2. Ludwig II. der Römer. 1351-1365. 3. Otto der Faule. (1351) 1365-1373.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Abtretung der Mark.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Titelseite
  • Leerseite
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten und dritten Auflage.
  • Inhalt.
  • Einleitung
  • Deutsche und Slawen.
  • Die Slawenstämme.
  • Die Karolinger.
  • I. Gründung der Nordmark.
  • König Heinrich gegen die Polaben.
  • Markgraf Gero.
  • Wendische Marken.
  • Die Wenden.
  • Religion der Wenden.
  • Bisthümer im Wendenlande.
  • II. Die ältesten Markgrafen der Nordmark. 965-1134.
  • Abfall der Nordmark.
  • Die Markgrafen.
  • III. Die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause Anhalt. 1134-1319.
  • Die Anhaltiner.
  • 1. Albrecht der Bär. 1134-1170.
  • Brandenburg reichsunmittelbar.
  • Der Wendenfürst Jaczo.
  • Wiederherstellung der Bisthümer.
  • 2. Otto I. 1170-1184.
  • 3. Otto II. 1184-1205.
  • Lehnsauftrag an Magdeburg.
  • 4. Albrecht II. 1205-1220.
  • Kampf mit Pommern.
  • 5. Johann I., 1220-1266, und Otto III. , 1220-1267.
  • Erwerb des Barnim und Teltow.
  • Alte und neue Lande.
  • Krieg mit Magdeburg und Halberstadt.
  • Pommersche Verhältnisse.
  • Neue Erwerbungen.
  • 6. Die letzten anhaltinischen Markgrafen. 1267-1319.
  • Erwerbung von Coburg und Landsberg.
  • Verhältnis zu Magdeburg.
  • Brome, Lüchow und Wesenberg.
  • Abtretung von Stargard.
  • Kämpfe um Pomerellen.
  • Kämpfe mit Meißen.
  • Streitigkeiten mit den Bischöfen.
  • IV. Innere Zustände der Mark unter den Askaniern.
  • Der Adel.
  • Dörfer und Städte.
  • Abgaben.
  • Der Hof.
  • Das Recht.
  • Das Münzwesen.
  • Die Bürgerschaft.
  • Handel.
  • Die Geistlichkeit.
  • Hospitäler.
  • V. Das Interregnum in der Mark. 1319-1323. Die Prätendenten.
  • VI. Die bayerschen Markgrafen. 1323-1373.
  • 1. Ludwig I. der Aeltere 1323-1351.
  • 2. Ludwig II. der Römer. 1351-1365. 3. Otto der Faule. (1351) 1365-1373.
  • Erbvertrag mit dem Kaiser.
  • Abtretung der Lausitz.
  • Abtretung der Mark.
  • VII. Die Luxemburger. 1373-1415,
  • 1. Wenzel. 1373-1378.
  • 2. Siegmund. 1378-1397 u. 1411-1415 Kurfürst von Brandenburg.
  • 3. Jobst. 1397-1411 Kurfürst von Brandenburg.
  • 4. Johann. (1378) 1388-1396 Herr der Neumark, in der Ober- und Nieder-Lausitz.
  • VIII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den bayerschen und luxemburgischen Markgrafen.
  • Die Städte.
  • Das Münzwesen.
  • Der Adel.
  • Die Geistlichkeit.
  • IX. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • Abstammung der Hohenzollern.
  • A. Die Kurfürsten vor der Reformation.
  • X. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten vor der Reformation.
  • Raubwesen.
  • Die Städte.
  • Die Geistlichkeit.
  • Kriegswesen.
  • Das Münzwesen.
  • Wissenschaften.
  • XI. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • B. Die Kurfürsten nach der Reformation.
  • XII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten nach der Reformation.
  • das Kriegswesen.
  • Die Landstände.
  • Das Creditwesen.
  • Prinzessinnen-Steuer.
  • Der Adel.
  • Die Städte.
  • Gerichtsbarkeit. Zünfte.
  • Gewerbe und Handel.
  • Zölle und Abgaben.
  • Das Münzwesen.
  • Kunst und Wissenschaft.
  • Kirchenzucht.
  • Aberglauben.
  • Schwelgerei und Vergnügungen.
  • XIII. Die Könige von Preußen.
  • 1. Friedrich als Kurfürst III. von 1688-1701, als König I. von 1701-1713.
  • 2. Friedrich Wilhelm I. 1713-1740.
  • XIV. Preußen als Großmacht.
  • 3. Friedrich II. der Große. 1740-1786.
  • 4. Friedrich Wilhelm II. 1786-1797.
  • 5. (4). Friedrich Wilhelm III. 1797-1840.
  • XV. Preußen seit 1840.
  • 6. Friedrich Wilhelm IV. 1840-1861.
  • 7. Wilhelm I. (seit 1861).
  • Anhang.
  • A. Größe des Staates.
  • B. Stammtafeln.
  • Darstellung der territorialen Entwicklung des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Leerseite

Volltext

Abtretung der Mark. 91 
sprach und ferner noch die Belehnung mit der Prignitz und die Ver- 
pfändung von Havelberg hinzufügte. Plötzlich brach er dann 1373 in 
die Mark ein und griff Otto an, der ebenfalls nicht müßig gewesen 
war, sich nach Kräften zu rüsten. Er entnahm zu dem Zwecke von 
seinem Bruder und dessen Söhnen 200,000 Rfl. und verpfändete ihnen 
dafür die Altmark und Prignitz, deren Einwohner seinem Neffen 
Friedrich als Pfandherrn huldigen mußten. Ehe jedoch noch Ludwig 
von Ungarn heranzog, hatten der Kaiser und seine Bundesgenossen 
den Bayern eine Feste nach der andern entrissen, ungeachtet sie kräf— 
tigen Widerstand fanden. Um nicht Alles zu verlieren, sahen sich 
Otto und Friedrich endlich genöthigt, am 15. August 1373 in dem 
Lager des Kaisers vor Fürsten walde in die Bedingungen einzugehen, 
welche derselbe ihnen vorschrieb. Der Kaiser zahlte für die Mark 
500,000 Goldgulden, außerdem sollte Otto zwölf Städte und Schlösser 
in der Oberpfalz erhalten, die der Kaiser mit 100,000 Goldgulden 
von den bayerschen Herzögen einlösen durfte, falls Otto ohne Söhne 
stürbe. Otto sollte überdies die Kurwürde und das Erzkämmerer-Amt 
auf Lebenszeit behalten. 
Nachdem Otto das Land dem Kaiser und seinen Söhnen über- 
wiesen hatte, zog er sich nach dem Schlosse Landshut in Bayern zurück, 
wo er 1379 starb. 
So endete die Herrschaft des Hauses Bayern oder Wittelsbach 
in der Mark, welche diesen Fürsten wie dem Lande wenig Freude und 
Segen gebracht, das unter den Askaniern blühende Land schrecklich ver- 
wüstet, und den sittlichen Halt der Bevölkerung gänzlich untergraben hat. 
So bedeutend auch die Summe war, die den Bayern als Entschädi- 
gung gezahlt wurde, so deckte sie doch die Summen nicht, welche es 
gekostet hatte, das Land zweimal für sie zu gewinnen und zu behaup- 
ten. Alle Anstrengungen waren vergebens gewesen, und die beständi- 
gen Kriegswirren hatten den Bayern nicht Zeit gelassen, für das 
Wohl des Landes Sorge zu tragen. „Wer Unrecht säet, wird Mühe 
erndten!“ Dies Wort möchte man auf Kaiser Ludwig anwenden, als 
derselbe die Mark den Näherberechtigten entriß, um die Größe seines 
Hauses zu mehren; das Unrecht des Vaters, als er seinen Erstgebore- 
nen mit der Mark belehnte und das askanische Haus ganz überging, 
hat seinen Söhnen die bittersten Früchte getragen.
	        

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