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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
cbl
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
cbl_1910
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Achtunddreißigster Jahrgang. 1910.
Bandzählung:
38
Herausgeber:
Carl Heymanns Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1910
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 30.
Bandzählung:
30
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
5. Polizeiwesen.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Volltext

176 Zweites Buch. V: Die Wiedererlangung Bayerns. 
Frieden beschworen"): indessen war Heinrich der Löwe wahrscheinlich noch 
im Friesenlande abwesend“"). Hierauf ging Friedrich zunächst nach Bayern, 
21. Mai wo er in der Nähe Regensburgs mit seinem Oheime Heinrich Jasomirgott zu- 
sammentraf'“). Jetzt endlich gelang es ihm, den Streit um Bayernm, dessen 
Abschluß ihm außerordentlich am Herzen lag, dem Ende nahe zu führen. 
Der Osterreicher ließ sich bereit finden, gegen anderweitige Vorteile — die 
wahrscheimlich schon damals bestimmt festgesetzt wurden — die Abtretung 
Bayerns an seinen rechtmäßigen Herrn zuzugebenf). Die Freude über 
Juni dieses Ereignis diente gewiß zur Verherrlichung von Friedrichs Hochzeit mit 
der jungen, schönen Beatrix, die zu Würzburg unter großer Teilnahme der 
Fürsten stattfands#t). Auch Heinrich der Löwe und Welf VI., der noch immer 
den Kaiser, der ihm in Italien so behilflich gewesen, auf Schritt und Tritt be- 
gleitetefff), waren hier erschienens). Beatrix war eine Frau von großer 
Schönheit, schlanker Gestalt, zartem Antlitz, goldblondem Haar, anmutig in all 
ihrem Tun, fein gebildet nach Art der vornehmen Romanen; dabei ihrem 
Gatten treu ergeben. Sie folgte ihm auf seinen Reisen, hoch zu Roß, auch 
auf seinen Kriegszügen, bei denen sie häufig persönlichen Gefahren ausgesetzt 
war. Mußte sie doch einmal mit zwei Schilden vor den feimdlichen Geschossen 
geschützt werden. Ein bequemes Leben hatte eine ihrer Pflichten bewußte 
deutsche Kaiserim jener Zeit nicht zu führenss). Auf dem Reichstage zu 
Würzburg wurden außer der Hochzeit noch andere wichtige Dinge vorge- 
nommen. Nicht nur fand sich Wladislaw II. von Polen noch einmal hilfe- 
bittend dort ein, unterstützt von seinem Schwager, Herzog Wladislaw II. von 
Böhmenszz); sondern auch Wibald, der jetzt von seiner Gesandtschaft nach 
Griechenland zurückgekehrt war, traf in Würzburg ein. Aber da die Griechen 
das Bündnis mit dem Kaiser dazu gemißbraucht hatten, über die Bedingungen 
des Vertrages hinaus große Länderstrecken in Italien in Besitz zu nehmen, 
Ann. Palid., p. 89. 
*#) Es wird von seiner Anwesenheit in Münster oder Halberstadt nichts erwähnt. 
"%% Otto Fris. II, 42: dies pentecostes .; prozrima dehinc feria tertia. 
4 Otto Fris. II, 47: Imperator . patruum suum Henricum ad transactionem 
eum altero itidem Henrico faciendam tunc demum inclinavit. Praeponebat hoc 
Princeps omnibus eventuum suorum successibus, si tam magnos sibique tam affimes 
imperiü sui principes sine sanguinis effusione in concordiam revocare posset. 
f) Das Chr. Mont. Ser., p. 149 gibt das Datum ganz allgemein: Imperator in 
Pentecoste reginam II] de Burgundia in (I) uxorem duxit. — Ann. Argentin., p. 77 
deen keine Daten, setzen aber die Vermählung hinter die Versöhnung der beiden 
einriche. 
1 )) Siehe Krit. Erört. IVt. — Ferner ist Welf Zeuge kaiserlicher Urkunden am 27. Nov. 
1155 zu Constam, 8. Jan. 1156 zu Speyer, 25. Jan. zu Straßburg, am 2. Febr. ist er 
Zeuge einer Urkunde Bisch. Konrads von Augsburg auf dem Rlichstege zu Ulm. 
Staelin, Württ. Gesch., II, S. 275. 
5) Welf ist Zeuge kaiserlicher, zu Würzburg ausgestellter Urkunden am 13. und 
(zweimal) am 17. Juni. Staelin, Württ. Gesch. II, S. 276. — Für Heinrich d. L.: 
Krit. Erört. Voe. 
55) Kowalski, Deutsche Königinnen, S. 15 ff., 21, 123. 
5) Vincent. Prag., p. 666. 
 
	        

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