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deutsches Wörterbuch. Zweiter Band H-O. (2)

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Bibliografische Daten

fullscreen: deutsches Wörterbuch. Zweiter Band H-O. (2)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
cbl
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
cbl_1910
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Achtunddreißigster Jahrgang. 1910.
Bandzählung:
38
Herausgeber:
Carl Heymanns Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1910
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 55.
Bandzählung:
55
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
6. Zoll- und Steuerwesen.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Wörterbuch.
  • deutsches Wörterbuch. Zweiter Band H-O. (2)

Volltext

123 her. 
fället (einbricht) Luther Br. 4, 475; über einen, etwas 
herfallen. — führen: jr habt diese menschen her ge- 
furet Ap. Gesch. 19, 37; der wind hat staub hergefuhrt; 
was für ein anlasz führt euch so früh in meine zimmer 
her? Hv Kleist Käthchen 5, 7. — geben: gib her den, 
der scinen bruder erschlagen hat 2. Sam. 14, 7; von 
Waren, Geld: hast du etwas, so gieb es her, und ich 
zahle was recht ist Schiller 11, 167; die valute baar 
hergegeben zu haben Lessing Minna 4, 6; er gab die 
mittel zur anschaffung einer bibliothek her Ranke 
Päpste 2, 90; unsinnlicher: ich kann mich und meinen 
namen zu so etwas nicht hergeben. — gehen, in 
eigentl. Bed.: gehe her Richt. 4, 22; von Ereignissen, 
Dingen: da gehet cin new wetter her Luther 3, 35b; 
seine ströme giengen rings umb seinen stam her Hes. 
31, 4; unsinnlicher, von Tracht und Benehmen: zureis 
er seine kleider, und gieng jemerlich her 1. Kön. 
21, 27; eine seele die .gebückt und jamerig hergehet 
Baruch 2, 18; unpersönlich, mit Zusatz, von einem Ver- 
laufe: wie es in menschlichen sachen pfleget herzugehen. 
Chr Weise Erznarren 6; er meinte, es gehe nirgends 
ganz recht und ganz gleich her Ranke sämmtl. Werke 
1, 61; zu Rom . . geht es jetzt auf eine andere als 
die bisher übliche weise her 1, 361; vgl. hoch her 
gehen unter hoch 3; auch es geht uber einen, etwas 
her, wird-angegriffen: so mag es manchmal artig uber 
mich hergegangen sein Lessing Brief 1776; es gieng 
über seine vorräte her. — gehören (s. d.): das gehört. 
nicht her. — halten, einem die hand; er musz seinen 
kopf herhalten, morfem subiturus est Steinbach; 
herhalten mussen, eigentlich = sterben müssen: du must 
herhalten, und on alle barmherzigkeit sterben Luther 
3, 143b; in milderem Sinne — leiden müssen: so er 
feilet, so mus er herhalten Sir. 13, 29; in Bezug auf 
Zahlung und Opfer: was die Phenicier lang gesparet 
hetten . . muszte da alles herhalten B. d. Liebe 2024; 
jetzt wird die staatskusse herhalten und das wahlver- 
gnugen bezahlen mussen Keller Werke 8, 296. — 
holen: las jn her holen zu mir 1. Sam. 20, 31; über- 
tragen: eine weit hergeholte ausführung. — kommen, 
in eigentl. Bed.: kom her und kusse mich 1. Mos. 
27, 26; da kam ein groszer wind von der wusten her 
Hiob 1,19; uneigentlich, entstehen, abstammen: die sunde 
kompt her von einem weibe Sir. 25, 32; ich . kom 
von alten königen her Jes. 19, 11; die nur von eim 
thorhuter und kistenfeger herkommen Garg. 41; 
herfließen, zu eines Gebrauch sein: wo soll baar geld 
herkommen? Goethe Götz 2; von einem stets geübten 
Rechte oder Brauche: eine alte herkommende gewohn- 
heit Haltaus; verhältnisse in denen man nicht 
hergekommen ist Goethe Du W. 13; Pins V, herge- 
kommen bei der inquisition, in ihren ideen alt ge- 
worden Ranke Pänpste 1, 372; dazu der Inf. als Subst., 
— Abstammung: Simplex erzehlet sein bäurisch her- 
kommen Simpl. 1,9; = Brauch, Gewohnheit: dem 
alten recht und herkommen gemäsz Zinkgref 1, 31; 
(bei Beleidigungen) giebt es ein gewissces herkommen, 
dergleichen auszutragen Heyse 4, 224. — langen: 
lange den leibrock her 1. Sam. 23, 9. —laufen: uber 
sie her laufen, wie ein wasser Amos 9, 5; dasz das 
gute immer neben dem bösen herläuft Klinger 11, 212; 
Part. hergelaufen, von Landstreichern: hergelaufenes 
gesindel; sie ist nicht hergelaufen, das mädchen Goethe 
Herm. u. Dor. 5. — legen, etwas. — leiern, ein 
lied, einen spruch. — leihen, geld, sachen; auch: 
ein pferdehandel soll den vorwand herleihen Heyse 
4, 26. — leiten, in eigentl. Sinne, einen fremden; 
Wasser herleiten; unsinnlicher: worte, sätze, folgerungen, 
eine berechtigung; dasz Preuszen und Oesterreich aus 
dem verhältnisse ihrer vertretung . den beruf her- 
leiten, verwahrung einzulegen Bismarck Reden 2, 102; 
refl.: das leitet sich noch aus früheren verhältnissen 
her. 124 
her. — lesen, einen brief im rathe Steinbach; ich 
Will sie (die Bezirke) Ihnen nicht herlesen Bismarck 
Reden 7, 153. — locken, einen, ein tier; die gegend 
muszte eine stadt herlocken (entstehen lassen) Goethe 
ital. Reise 1. — machen, trans. in älterer Spr.: die 
(Tragödie) wollen wir euch den augenblick hermachen 
Aryphius 1, 730; in gewöhnlicher Rede einem etwas, 
vorgauteln, betrügen; refl.: sich über das essen her- 
wachen, drangehen; sich über einen, ihn überfallen. — 
murmeln, gebete. — nehmen, in sinnlicher Bed.: 
aus dem schatze hernehmen Steinbach; in Formeln: 
wo wirst du mehr (Geld) hernchmeon? Lessing Minna 
5, 1; stoff zum liede, wo nimmst du ihn her? Goethe 
Eleg. 1, 13; unsinnlicher: beweis hernehmen Frisch; 
mit Acc. der Person: einen, strafend, scheltend; eine, 
concumbere cum aliqua ebd. — nennen, namen, 
orte. — plappern, spruüche, gebete. — rauschen: 
her rauscht die mitternacht auf feuchten schwingen 
Keller 9, 104. — reichen: reiche deine hand her 
Joh. 20, 27. — reisen: er ist heute nacht her gereist. 
— richten, einem Dinge die Richtung herwärts geben: 
richte deine augen her und sieh; etwas für den Ge- 
brauch zurecht machen, einen wagen, kofler für die reise; 
richte deinen weg fur mir her Ps. 5, 9. — rücken, 
intranf.: rückte Polynices auf Theben her Schiller 
Phöniz. 135; tranf.: rücke mir den stuhl her. — 
rufen: las her rufen einen Simon Ap. Gesch. 10, 32; 
ruf nicht so groszes ungluck auf dich her Schiller 
Tur. 4, 9. — rühren. Grund, Ursprung von etwas 
haben: die ansprache kam ihr nicht für, als wan sie 
unter verliebten geschähe, oder aus einem solchen 
herzen herrührete Zesen Ros. 20; die art .. rührt 
schon aus den zeitverhältnissen her, die jetzt nicht 
mehr stattlinden Bismarck Reden 10, 164. — sagen, 
frei sagen: er sprach, ich hab mit dir zu reden. 
sie sprach, sage her 1. Kön. 2, 14; jetzt gewöhnlich nur 
von auswendig Gelerntem, gedichte, sprüche. — 
schauen: schawet her, jr blinden, das jr sehet Jes. 
42, 18. — schicken: er hat seinen sohn, geld her- 
geschickt; er schickte her und liesz das buch holen. — 
schieszen, intrans., von gewaltsamer Bewegung: 
aus der höhe schosz ich her Goethe Faust 1; von ge- 
schleuderten Geschossen: sie schicszen her; auch tranf.: 
sic schicszen pfeile her; uneigentlich = vorschießen: 
ich will dir das geld herschieszen Simpl. 1, 200; man 
that Wilhelmen vorschläge, geld herzuschieszen Goethe 
W. Meister 2, 6, jetzt verschollen. — schreiben, an 
diesen Ort schreiben: er hat noch nicht wieder her ge- 
schrieben; refl., seinen Ursprung haben, eigentlich auf 
ein geschrichenes Ursprungszeugnis oder einen Paß 
zielend: was weisz ich, wo sich der ring eigentlich 
herschreibt Lessing Minna 2,2; (das Leben) schriebe 
sich doch zuletzt von gott her Goethe DuW. 2.— 
schen: sieh her und bleibe deiner sinne meister! 
Schiller Tur. 2, 4. — senden, einen, etwas; die 
heubtleute haben her gesand, das jr los sein solt Ap. 
Gesch. 16, 36. — setzen: das kind, einen sack; setzt 
euch her Ruth 4,2; übertragen, in Bezug auf einen 
Aufseher: hat Sebul seinen knecht her gesetzt uber 
die leute Hemor? Richt. 9, 23. — singen, etwas aus 
einem buche, ein lied. — springen: kommt ein reb- 
lein hergesprungen Geibel 1, 126. — stammen, 
Abkunft, Ursprung haben: er stammt von guten eltern 
her. — stellen, eigentlich: eine leiter; (er) stellet 
alles volkk umb den könig her 2. Chron. 23, 10; 
stellt mir ihn her. den dränger dieses landes, stellt 
ihn neben diesen Uhland 180; in neuerer Spr. mit 
Vorliebe = in Stand setzen, Kürzung von wieder her- 
stellen; von Personen: rergebens suchte das junge 
gemuth sich gegen diese eindrücke herzustellen Goethe 
Du W. 1; herstellen musz ich mich in seiner achtung 
Schiller Wallenst. Tod 4,9; weil er die Medici in
	        

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