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Von Potsdam nach Doorn.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Von Potsdam nach Doorn.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1910
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Achtunddreißigster Jahrgang. 1910.
Volume count:
38
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1910
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 12.
Volume count:
12
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
4. Auswanderungswesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Erlöschen einer Erlaubnis zur Beförderung von Auswanderern.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Title page
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Introduction
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • 5. Abwärts !
  • Der Eulenburg-Skandal.
  • Der Tweedmouth-Brief; die „Daily-Telegraph"-Affäre.
  • Auf dem Wege zur Demokratie.
  • Der Krieg.
  • Mit Gott für König und Hochverrat !
  • Verlagswerbung.

Full text

war; das war im Jahre 1907. Am 28. Oktober 1908 erschien in der englischen 
Tageszeitung ‚Daily Telegraph‘‘ eine Darstellung der Gespräche, die der 
Kaiser während jener vier Wochen mit seinem Gastgeber gehabt habe. Die 
Ausführungen hatten ein ungeheures Aufsehen in Deutschland zur Folge, 
eine Erregung, wie sie, trotz allem Vorangegangenen, auf Kosten des Kaisers 
noch nicht dagewesen war. Kurz zusammengefaßt, hatte der Kaiser in fol- 
gendem Sinne mit seinem Gastgeber gesprochen: 
Mit seiner Freundschaft für Großbritannien stehe er, der Kaiser, beinahe 
allein im deutschen Volke da, als eine ganz geringe Minorität. In Englands 
schwerster Zeit habe er zu Großbritannien gehalten, immer im Gegensatz 
zum größten Teil der deutschen Bevölkerung. Er habe seinerzeit den Besuch 
des Präsidenten Krüger und der Burenführer abgelehnt. Er habe während 
des Krieges jene Versuche Frankreichs und Rußlands, ihn für eine Koalition 
gegen Großbritannien zu gewinnen, abgelehnt, auch rechtzeitig seine Groß- 
mutter in Kenntnis gesetzt und an Rußland und Frankreich gesagt, er würde 
in einem solchen Fall mit seiner ganzen Macht zu England stehen. Er habe 
noch viel mehr getan, nämlich während des Burenkrieges für seine Groß- 
mutter einen Kriegsplan gegen die Buren im deutschen Generalstab aus- 
arbeiten lassen. Der britische Feldmarschall, Lord Roberts, habe auch tat- 
sächlich auffallenderweise nach diesem Plan die Buren besiegt. Der letzte 
Hauptpunkt bestand in der Argumentation des Kaisers: eine starke deutsche 
Flotte solle man in England lieber begrüßen, denn sie würde für kommende 
Kämpfe in Ostasien für Großbritannien von höchster Bedeutung sein. Das 
war wieder die fixe Idee des Kaisers von der ‚Gelben Gefahr“. Daß England 
und Japan damals schon seit Jahren verbündet waren, hatte den Kaiser 
nicht angefochten. 
In einem früheren Abschnitt ist das Aufkommen der südafrikanischen 
Frage zwischen Großbritannien und Deutschland, der Wechsel der deutschen 
Haltung, und diese besonders während des Burenkrieges, ausführlich be- 
sprochen werden. Das Ergebnis: der Übergang der deutschen Politik zu einer 
für England freundlichen Haltung war richtig, weil er notwendig war. Der 
erste Teil der deutschen Burenpolitik mit seiner Spitze gegen Großbritannien 
war unrichtig, weil sie infolge des Standes der Machtfrage nicht durchgeführt 
werden konnte. 
Ein sehr großer Teil der deutschen Bevölkerung hatte diesen Kurswechsel 
weder verstanden noch vergessen; 1908 brauchten die Äußerungen des 
Kaisers nur öffentlich zu werden, um die alte Erregung und Empörung 
wieder aufflammen zu lassen. Vollends geriet man außer sich darüber, daß 
der Kaiser im deutschen Generalstab einen Plan für die Niederwerfung der 
17  Reventlow: Von Potsdam nach Doorn 417
	        

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