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Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1912
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierzigster Jahrgang. 1912.
Volume count:
40
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1912
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 8.
Volume count:
8
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
6. Polizeiwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten.
  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)
  • Cover
  • Title page
  • Bandinformationen.
  • Inhalt des vierten Bandes.
  • Verzeichnis der Beilagen.
  • Erstes Kapitel.
  • Zweites Kapitel.
  • Drittes Kapitel.
  • Viertes Kapitel.
  • Urgroßeltern Bülows: Reichsgraf und Reichsgräfin v. Baudissin
  • Fünftes Kapitel.
  • Sechstes Kapitel.
  • Siebentes Kapitel.
  • Achtes Kapitel.
  • Neuntes Kapitel.
  • Zehntes Kapitel.
  • Elftes Kapitel.
  • Zwölftes Kapitel.
  • Dreizehntes Kapitel.
  • Vierzehntes Kapitel.
  • Fünfzehntes Kapitel.
  • Sechzehntes Kapitel.
  • Siebzehntes Kapitel.
  • Achtzehntes Kapitel.
  • Neunzehntes Kapitel.
  • Zwanzigstes Kapitel.
  • Einundzwanzigstes Kapitel.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel.
  • Vierundzwanzigstes Kapitel.
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel.
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel.
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel.
  • Achtundzwanzigstes Kapitel.
  • Neunundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreissigstes Kapitel.
  • Einunddreissigstes Kapitel.
  • Zweiunddreissigstes Kapitel.
  • Dreiunddreissigstes Kapitel.
  • Vierunddreissigstes Kapitel.
  • Fünfunddreissigstes Kapitel.
  • Sechsunddreissigstes Kapitel.
  • Siebenunddreissigstes Kapitel.
  • Achtunddreissigstes Kapitel.
  • Neununddreissigstes Kapitel.
  • Vierzigstes Kapitel.
  • Einundvierzigstes Kapitel.
  • Zweiundvierzigstes Kapitel.
  • Dreiundvierzigstes Kapitel.
  • Vierundvierzigstes Kapitel.
  • Fünfundvierzigstes Kapitel.
  • Sechsundvierzigstes Kapitel.
  • Siebenundvierzigstes Kapitel.
  • Achtundvierzigstes Kapitel.
  • Neunundvierzigstes Kapitel.
  • Namen- und Sachregister.

Full text

Bülows neuer 
Chef 
462 CHLODWIG HOHENLOHE 
Marinetruppen fast eine Million Soldaten auf die Beine gebracht. Aux 
armes, citoyens! Wenn Gambetta auch nicht wie der Konvent vierzehn 
Armeen aus der Erde stampfte, so stellte er doch noch vier Heere ins Feld: 
die Loire-Armee bei Orleans, die Ost-Armee bei Besancon und zwei Heere, 
gegen die ich als junger Husar gefochten habe: die West-Armee bei Rouen 
und die Nord-Armee bei Lille. In Bordeaux tagte die französische National- 
versammlung, die dem am 10. Mai 1871 zwischen dem Deutschen Reich und 
der Französischen Republik abgeschlossenen Frieden ihre Zustimmung 
erteilte. 
In Paris wurde ich von meinem neuen Chef, der mich schon in Berlin 
während des Kongresses kennengelernt hatte, mit großer Liebenswürdigkeit 
empfangen. Chlodwig Fürst von Hohenlohe-Schillingsfürst, Prinz 
von Ratibor und Corvey, Botschafter des Deutschen Reichs bei der Fran- 
zösischen Republik, Ritter des preußischen hohen Ordens vom Schwarzen 
Adler, Königlich Bayrischer Kron-Oberst-Kämmerer, war nicht nur durch 
Geburt und Stellung, sondern im innersten Kern ein Grandseigneur. Dabei 
konnte man sich kaum ein bescheideneres Auftreten denken als das seine. 
Er hatte in seinem Wesen fast etwas Schüchternes. Nicht als ob es ihm an 
innerem Stolz gefehlt hätte. Er vergaß nie, daß sein Haus seinen Ursprung 
auf den Herzog Eberhard von Franken zurückführte, den Bruder des deut- 
schen Königs Konrad I. Dieser Stolz bildete sozusagen sein moralisches 
Rückgrat auch in schwierigen Situationen. Als bayrischer Ministerpräsident 
und Minister des Äußern hatte er von 1867 bis 1870 gegenüber der klerikal- 
partikularistischen Opposition in der Bayrischen Kammer einen schweren 
Stand gehabt. Die klerikalen Partikularisten, die sich komischerweise 
„Patrioten‘ nannten, waren rauh und grob und nahmen kein Blatt vor den 
Mund. Sie ermangelten durchaus jenes Anstandes, den Schiller an dem 
Nadowessier rühmt, „als er’s Licht noch sah“. Fürst Chlodwig Hohenlohe 
war kein Redner und ist es auch später als Reichskanzler nicht geworden. 
Er konnte nur mühsam einige Worte von einem ihm von einem seiner Unter- 
gebenen zugesteckten Blättchen Papier ablesen, wenn er durchaus auf einen 
Angriff replizieren mußte. Unter solchen Bedingungen hat er wochenlang 
dem Ansturm der „Patrioten“ standgehalten, als Uhu in der Krähenhütte, 
um einen Bismarckschen Ausdruck zu gebrauchen. Als ich viele Jahre 
später den bayrischen Gesandten in Berlin, den Grafen Hugo Lerchenfeld, 
der damals im bayrischen Ministerium des Äußern gearbeitet hatte, frug, 
wie Fürst Hohenlohe diese Situation habe ertragen können, meinte 
Lerchenfeld: ‚Ja, sehen Sie, er empfand eine solche innerliche Mißächtung 
für diese parlamentarischen Seifensieder, daß deren Schelten und Schimpfen 
ihn so wenig beeindruckte wie der Dreckwurf eines Buben auf der Straße. 
Er kam aus der Kammer immer in vergnügter, jedenfalls gleichmütiger
	        

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